Digitale Souveränität

zurück zur Übersicht

Unter dem Stichwort „digitale Souveränität“ wird bereits seit Jahren ein breiter gesellschaftlicher Diskurs geführt. Allein ein Blick auf die unzähligen Akteure, die sich damit auseinandersetzen, offenbart die vielfältigen Perspektiven auf die Thematik und mindestens ebenso viele Zielsetzungen.

Was genau wird jeweils unter „Digitaler Souveränität“ in den einzelnen Bedeutungskontexten verstanden? Die Auffächerung des Verständnisses dieses noch nicht eindeutig definierten Konzepts ist Voraussetzung für den weiteren Diskurs und damit insbesondere dafür, dass digitale Souveränität für alle Beteiligten letztlich auch erreicht werden kann. Das im Rahmen des Projekts „Braucht Deutschland einen digitalen Kodex?“ entstandene Themenpapier zeigt auf, wie die verschiedenen Nuancen digitaler Souveränität genutzt werden können, um die Digitalisierungspolitik wertebasiert, besonnen und vor allem für Nutzerinnen und Nutzer ergebnisorientiert voranzutreiben. Die digitale Souveränität kann insoweit als wünschenswertes Ziel für ein digitales Miteinander auf den verschiedenen Ebenen festgesetzt werden.

Das Papier bietet zunächst einen Überblick über den Begriffsinhalt, über relevante Akteure sowie den Stand der Debatte und es analysiert die Dimensionen, Vorteile und derzeitigen Grenzen des Konzepts der „digitalen Souveränität“. Nicht zuletzt zeigt es Vorschläge zur Stärkung der digitalen Souveränität auf und blickt auf die Potenziale einer weiterführenden Auseinandersetzung mit dem Konzept der digitalen Souveränität als Zielsetzung.

nach Oben

Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) | E-Mail: info@divsi.de | Presse: +49 (0) 40 226 369 895 | Wissenschaft: +49 (0) 40 226 369 896

© DIVSI 2018 Seite weiterempfehlen