2.3 Das Projekt und der Projektverlauf

Wie bereits in der Einleitung ausgeführt, geht das Projekt „Vertrauen in Kommunikation im digitalen Zeitalter“ von der durch Umfragen gestützten Grundannahme aus, dass ein Bedürfnis nach geschützter und damit vertrauenswürdiger Kommunikation in sensiblen Kommunikationsverhältnissen besteht. Zu diesem Zweck wurde der Frage nachgegangen, wie solche Kommunikationsverhältnisse ausgestaltet sein könnten, damit das Bedürfnis nachhaltig befriedigt wird. Ein erstes im Projekt entstandenes Themenpapier diente der Bestandsaufnahme. Es untersuchte, wie es gegenwärtig um das Vertrauen in digitale Kommunikation bestellt ist. Ein daran anschließendes zweites Papier erörterte darauf aufbauend mögliche Lösungsansätze zur Herstellung und Stärkung von Vertrauen und stellte zu diesem Zweck fünf Grundsätze für sichere digitale Kommunikation auf. Die beiden Themenpapiere wurden schließlich ergänzt durch umfangreiche Interviews und Konsultationen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie weiteren Stakeholdern aus dem Feld der digitalen Kommunikation.