3. Vertrauen in Kommunikation

Die im letzten Abschnitt aufgezählten technischen Umstände elektronischer Kommunikation erfordern beinahe selbstverständlich Vertrauen – Vertrauen der Kommunikationsteilnehmerinnen und -teilnehmer darauf, dass der Inhalt von den in welcher Funktion auch immer am Vorgang Beteiligten (also z. B. auch von den technischen Dienstleistern) sorgfältig und vertraulich behandelt wird. In diesem Zusammenhang ist allerdings zunächst einmal genauer zu erörtern, welche gesellschaftliche Funktion Vertrauen überhaupt erfüllt.