4.1 Digitale Kommunikation mit digitalen Inhalten sollte sicher und verlässlich sein

Sicherheit und Verlässlichkeit digitaler Kommunikation ist eines der Kernanliegen, um die Herausbildung von Vertrauen bei den Nutzern zu erreichen.Nur wenn ein Kommunikationsmittel als sicher angesehen ist, wird es auch dazu genutzt werden, um bedeutsame oder sensible Informationen zu übermitteln.

In diesem Sinne ist das Mittel in erster Linie dann als sicher und verlässlich anzusehen, wenn:

  • die Inhalte der Kommunikation nur von denjenigen Personen eingesehen werden können, die dazu berechtigt sind;
  • die Inhalte nicht verändert oder kompromittiert werden können;
  • für den Empfänger der übermittelten Information gewährleistet ist, dass sie tatsächlich von der Person stammt, von der sie zu stammen scheint;
  • und die Nachricht tatsächlich zugestellt wird.1

Um die so definierte Sicherheit und Verlässlichkeit digitaler Kommunikation zu erreichen, sollten Maßnahmenumgesetzt werden, die rechtliche, technische und organisatorische Aspekte miteinander verbinden.

  1. Vgl. Dirk Heckmann u. a., Adäquates Sicherheitsniveau bei der elektronischen Kommunikation: Der Einsatz des E-Postbriefs bei Berufsgeheimnisträgern, Stuttgart 2012, S. 58f. []