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Zwischen Anthropozän und Technozän

Selbstbestimmtes Leben im Zeitalter von Algorithmen und KI? Grundsätzliche Gedanken zu aktuellen Problemen in unserer vernetzten Gesellschaft. Und Blicke auf das, worauf es künftig ankommt.

Von Joanna Schmölz

Die Digitalisierung ist nicht einfach nur technischer Fortschritt – sie nimmt enormen Einfluss auf das Hier und Jetzt sowie auf die Zukunft der zunehmend vernetzten Gesellschaft und betrifft den Menschen dabei in all seinen sozialen und „sozietalen“ Bezügen. Ganze Bevölkerungsgruppen stehen vor großen Herausforderungen. Wer sich im digitalen Dickicht nicht zurechtfinden kann oder will, steht schnell im sozialen Abseits. Eine neue Plattformökonomie lässt nur die teilhaben, die ihre persönlichen Daten hergeben, und gefährdet mit ihren zentralisierenden Effekten die Demokratie. Überdeutlich klar wird zudem, dass die Gesetze des Kapitalismus weder vor der digitalen Welt noch vor der persönlichen Sphäre des Menschen haltmachen.

Superintelligenz

Die neuen Möglichkeiten der Datensammlung, -analyse und Profilbildung öffnen der Diskriminierung von Menschen Tür und Tor und können unser bisheriges Solidarsystem untergraben. Nicht wenige sehen Algorithmen und künstliche Intelligenz (KI) auf dem Weg zu einer Art Superintelligenz, die – einmal „angeknipst“ – unbeherrschbar und unbesiegbar die menschliche Spezies in Gänze infrage stellen könnte.

Dystopische Szenarien haben Hochkonjunktur. Dennoch: Neue technologische Errungenschaften wurden schon immer von Skepsis und Ablehnung begleitet. Im Zentrum stehen seit jeher Ängste vor den Zerstörungsmöglichkeiten moderner Technik, vor dem Neuen und Unbekannten. Die oft angeführte Technikskepsis allein reicht als Erklärungsmuster für die sich jeweils ausbreitenden Ängste jedoch nicht aus. Mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung sind es vielmehr sozioökonomische Disruptionen, die gefürchtet werden.

Aktuell wird vermehrt über den Einsatz von Algorithmen und künstlichen Intelligenzen sowie die Auswirkungen der Verlagerung von Entscheidungen auf „lernende Maschinen“ und damit verbundene soziale (Folge-)Kosten debattiert.

Für die einen erweitert Technik – in welcher Form auch immer – die menschlichen Fähigkeiten. In diesem Verständnis dient sie allen voran der Entlastung des Menschen. Statt den Wegfall von Berufen und Arbeitsplätzen als Bedrohung zu empfinden, freuen sich die Vertreter dieser Sichtweise auf ein Zeitalter des geistigen Müßiggangs, in dem die Maschinen alle Arbeit verrichten, während sich der Mensch dem Intellektuellen, dem Sinnvolleren hingeben kann.

Diametral entgegengesetzt argumentieren diejenigen, die den Menschen vor ihrem geistigen Auge bereits wegrationalisiert sehen. Ihre Position basiert häufig auf der Annahme, dass der zu Fehlern neigende Mensch keine Chance habe gegen die aufwachsende Allmacht algorithmengesteuerter Entscheidungen.

Minisprung

Manch eine aktuelle Entwicklung spielt den Kritikern unmittelbar in die Hände. Amazons „Echo“ ist zu Weihnachten 2017 in mehr als eine Million Haushalte eingezogen. Die darin „wohnende“ Sprachassistentin Alexa wartet nun tagein, tagaus auf Fragen und Befehle. Und es ist nur ein kleiner Sprung von „Alexa, wie wird das Wetter heute?“ zu „Alexa, was soll ich anziehen? … was hören? … wen treffen?“. Es ist zwar noch nicht alles ausgereift, aber technisch allemal möglich – und Alexa und Co. lernen, auch dank unserer Hilfe, täglich dazu.

In einer solchen „World Without Mind“– so die Conclusio der Verfechter dieser Sichtweise – werde der Mensch von der Freiheit der freien Entscheidung „erlöst“, indem er seine Fragen einfach in den Raum stellen kann. Stattdessen werde sein Verhalten analysiert und konform mit dem durch Algorithmen determinierten Mainstream gesteuert. Am Ende dieser Überlegungen stehen die Herrschaft der Maschinen über die Menschheit und ein der Technik ausgelieferter Mensch, der nach ihren Weisungen agiert – degradiert zum Assistenten von Robotern.

Über derart düstere Zukunftsszenarien könnte hinweggeschaut werden, wenn sie vollkommen absurd wären. Tatsächlich aber sind die technischen Möglichkeiten einer solchen Entwicklung zum Teil heute schon Realität. „Predictive Policing“ z.B. sortiert Menschen in Schubladen. Jetzt schon entscheiden Algorithmen vielfach über die Vergabe von Krediten oder Einladungen zum Bewerbungsgespräch.

Teilhabe

Heißt es also „falscher“ Stadtteil = schlechtere Konditionen oder gleich gar kein Kredit? Und was ist, wenn in Zukunft alle Firmen dieselbe Bewerberauswahl-Software einsetzen? Ein umfänglicher „Social Score“ könnte in Zukunft über Zugang und Ablehnung und damit weitreichend über gesellschaftliche Teilhabe entscheiden.

Social Scoring in China

Alltag: In China wird Überwachung für Social Scoring bereits praktiziert. (Foto: Louis Constant – Shutterstock)

Wer ein solches Szenario für unrealistisch hält, braucht nur einen Blick nach China zu riskieren, wo ein solches Sozialkredit-System bereits eingeführt wird. Das aktuelle und vergangene Verhalten entscheidet über die Zukunft. An diese scheinbar simple Formel schließen sich viele unbeantwortete Fragen an.

Kann überhaupt von Objektivität die Rede sein, wenn nur bestimmte Daten zugrunde gelegt werden? Und selbst wenn quasi alles über eine Person bekannt wäre, ist der Mensch nicht mehr als die Gesamtheit der Daten, die er (freiwillig oder unfreiwillig) hinterlässt? Droht der Verlust des Sonderfalls? Wie lässt sich unter den genannten Umständen Angemessenheit und Richtigkeit algorithmischer Entscheidungen überprüfen?

Kontext

Die Analyse und möglichst effektive Unterscheidung ist das eine, die Frage nach dem Kontext und dem Zweck das andere. In welchem Verhältnis zueinander stehen Ziel und Maßnahme? Welche gesellschaftlichen Parameter heuund Grunderfordernisse müssen noch Berücksichtigung finden? Ist diskriminierungsfreie Teilhabe unter solchen Umständen überhaupt möglich? Ist sie (noch) erwünscht? Oder sollten sich solch grundlegenden Fragen zukünftig auch lernende und über moralische Zweifel erhabene Maschinen widmen?

Von der Bewertung und Klassifizierung ist der Weg zur Manipulation nicht sonderlich weit. Je mehr Einzelinformationen über eine Person zusammenfließen, desto besser kann über ihren Gesamtzustand spekuliert werden. Auf Basis derartiger Einschätzungen lassen sich Maßnahmen implementieren, die nicht nur die Wahrnehmung, sondern auch konkret das Verhalten beeinflussen können.

Als eine der bereits etablierten Formen sei das „Nudging“ genannt, mit dem Menschen „sanft“ zu einem erwünschten Verhalten gebracht werden sollen („Personen, die das gekauft haben, kauften auch dies …“).

Urteilskraft

In vielfacher Hinsicht lassen diese Entwicklungen fundamentale Fragen aufkommen: Inwieweit steuern wir unseren Alltag – jetzt und in Zukunft, bewusst oder unbewusst – noch selbst, und welchen Anteil daran übernehmen Algorithmen und lernende Maschinen? Wollen wir zukünftig noch unsere eigene Urteilskraft bemühen?

Gegenwärtig fußt das Vertrauen westlicher Gesellschaften im Wesentlichen auf dem Dreiklang aus freier/sozialer Marktwirtschaft, Rechtsstaat und freiheitlicher Demokratie. In zum Teil jahrhundertelangen Prozessen haben wir bestimmten Dingen und Zuständen einen Wert beigemessen, haben um Grundwerte gerungen. Wir haben ein demokratisches Bewusstsein dafür entwickelt, was gut ist – für uns und für unsere Nachkommen.

Im Zentrum von alledem steht der aufgeklärte Mensch, der frei von Überwachung oder Beeinflussung entscheiden und so das eigene Leben gestalten kann – eingebettet in eine Gemeinschaft und ein System, dem er vertrauen kann, dass es im vorgenannten Sinne zum Wohle aller funktioniert.

Herausforderung

Die disruptiven Kräfte der Digitalisierung rütteln nun aber an diesen Grundpfeilern. Auf der einen Seite bergen die technischen Errungenschaften großes volkswirtschaftliches Potenzial und bereichern den Lebensalltag der Menschen.

Auf der anderen Seite bringt die „Datafizierung“ unseres Lebens neue Herausforderungen mit sich. Die Mehrheit der Menschen weiß, dass sie die von ihr rege genutzten vermeintlich kostenlosen Dienste mit den eigenen Daten bezahlt, und geht sogar davon aus, dass die Anbieter mit diesen Daten Geschäfte machen. Trotz Empörung über diese Praxis reagiert sie aber nicht mit Abstinenz. Diese Dienste sind zur unentbehrlichen Infrastruktur des persönlichen Alltags und damit unverzichtbar geworden. Dies erklärt auch, warum die meisten den Nutzungsbedingungen, die ihnen eigentlich nicht gefallen dürften, ohne Weiteres zustimmen. Für viele bleibt die Möglichkeit einer Entscheidung gegen die Nutzung solcher Angebote eine rein theoretische.

Genau hierin liegt ein zentrales Problem: Dann nämlich, wenn der Einzelne nicht mehr überblicken kann, was mit seinen Daten geschieht, und er auch kaum eine Chance hat, darüber mitzubestimmen oder gar die Folgen der Datenerfassung und -weiterverwertung abzuschätzen, kann von informationeller Selbstbestimmung keine Rede sein. Die aber ist für die freie Entfaltung der Persönlichkeit unabdingbar. An ihre Stelle tritt Fremdbestimmung – und sei es auch „nur“ im Foucault’schen Sinne in Form eines Panoptismus, der sich durch ein zunehmend konformes Verhalten des Individuums aus Vorsicht und Angst vor den Konsequenzen einer steten Überwachung und Kontrolle ausdrückt.

Menschsein

Wenn also – wie renommierte Wissenschaftler, Philosophen und andere Experten prognostizieren – der Entfaltungsraum des Einzelnen durch den Einsatz von Algorithmen und KI massiv eingeschränkt zu werden droht und wir auf Sicht gar unserer Autonomie beraubt werden könnten, dann geht es um nicht weniger als um das Menschsein in Gänze.

Während im Zeitalter der Industrialisierung vor allem die menschliche Muskelkraft durch Maschinen ersetzt wurde, übernahmen die ersten Computer unsere „Rechenleistung“. In Zeiten von Algorithmen und KI übertragen wir zusehends auch kognitive Fähigkeiten auf Maschinen. Die Folgen dieser Verlagerung höherer geistiger Leistungen können wir aus heutiger Sicht allenfalls in Ansätzen begreifen. Smarte Lösungen schicken die Menschheit auf eine Reise vom Anthropozän zum Technozän.

Technik behebt ohne Zweifel viele Probleme, ihr Einsatz aber bleibt selten folgenlos. Nicht alles technisch Mögliche ist auch im Sinne der Gesellschaft und des Einzelnen.

Spielraum

Durch Algorithmen und KI getroffene Entscheidungen können fairer ausfallen, weil sie immer zuverlässig nach der gleichen Logik und damit konsistent gefällt werden. Gleichzeitig verschwindet damit der Ermessensspielraum des Menschen, der in besonderen Fällen existenziell sein kann. Maschinen sind unbestechlich, aber sie drücken eben auch im Notfall kein Auge zu.

Feuer, Dampfmaschine, Handy, Herrschaft der Maschinen. Ist das eine logische oder gar natürliche Entwicklung? Die Technische Evolution? Zweifelsfrei werden Algorithmen, Künstliche Intelligenz und Automatisierung die Gesellschaft dramatischer verändern als viele andere technische Entwicklungen. Die Weichen dafür, in welche Richtung das Pendel auf Sicht ausschlägt, sollen wir aber lieber früher als später stellen, bevor die technischen Systeme eine solche Wirkmacht erlangt haben, dass man sie nur schlecht wird abschalten können.

Unsere Zukunft wird maßgeblich davon abhängen, welche Antworten die Politik weltweit auf die Herausforderungen der Digitalisierung findet, die ihr gesamtes Gesellschaftsmodell und die Demokratie langfristig infrage stellen könnten. Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Wie steht es um das Gemeinschaftsgefühl in einer zunehmend individualisierten Welt? Wohin wird sich unsere Gesellschaft entwickeln, und nach welchen Maßstäben wollen wir sie gestalten? Fest steht: Für die Gestaltung der Zukunft bedarf es eines besonnenen Blickes auf technische Errungenschaften.

Humanismus

Es ist unabdingbar, dass wir auch mit uns selbst ins Gericht gehen und uns fragen, wie bequem und wie käuflich wir womöglich (geworden) sind, welches Maß an Sicherheit wir fordern und was wir bereit sind, dafür zu tun. Vor allem aber dürfen Sicherheit und Komfort (bzw. noch konkreter „Convenience“) nicht als zwei sich gegenseitig ausschließende Antworten auf dieselbe Frage betrachtet werden.

Chancen und Risiken

Chancen und Risiken: Digitalisierung birgt, besonnen eingesetzt, großes Potenzial für unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder. Ein Bewusstsein für den Umgang mit persönlichen Daten muss geschaffen werden. (Foto: Worawee Meepian/ESB Professional – Shutterstock)

All diese Fragen sollten wir voller Optimismus angehen und uns dafür einsetzen, dass Urteilskraft und Sittlichkeit, die Grundwerte der Aufklärungsgesellschaft und die demokratischen Prinzipien, nicht nur überleben, sondern gestärkt werden. Dazu braucht es einen Gestaltungswillen, der selbstbewusst positive Narrative schafft und ein hoffnungsvolles Bild der Zukunft zeichnet. Statt nur Geschäftsmodelle im Blick zu haben, sollte sozialer Fortschritt ein Motor für Innovationen sein – nicht nur ihr zufälliges Anhängsel. Die zentrale Frage könnte lauten: Wo kann Technik helfen, die Gesellschaft humaner zu machen, wo kann sie sinnstiftend sein und dem Menschen nützen? Welche Werte sind uns jetzt und in Zukunft wichtig? Welche sich in einer global vernetzten Welt neu formenden gesellschaftlichen Konventionen sind wir gewillt zu akzeptieren?

Unter der Voraussetzung, dass wir uns in dieser Hinsicht nicht „zurückentwickeln“, sondern am Humanismus und dem Menschenbild der Aufklärung festhalten wollen, muss es nicht zuletzt darum gehen, Bildung darauf zurückzuführen, was sie immer war: eine kritische Aneignung der Welt. Denn das humanistische Modell appelliert immer an den Einzelnen. An die Urteilskraft von Unmündigen ist schwer zu appellieren.

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Kampf gegen die Übermacht des Silicon Valley https://www.divsi.de/kampf-gegen-die-uebermacht-des-silicon-valley/ https://www.divsi.de/kampf-gegen-die-uebermacht-des-silicon-valley/#respond Tue, 24 Apr 2018 07:25:04 +0000 https://www.divsi.de/?p=17562 Von der Idee zum Produkt. Wie ein Berliner Start-up das maßgeschneiderte Tablet für die ältere Generation entwickelte und marktreif machte. Von Marc-Oliver Drescher Paul Lunow ist leidenschaftlicher Programmierer. Luise Lunow, 85, ist leidenschaftliche Schauspielerin, Synchronsprecherin und Pauls Großtante. Luise Lunow wollte schon immer ihr Arbeitsleben über den Computer organisieren. Doch das ist für sie ein […]

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Nepros Tablet

Foto: Nepos

Von der Idee zum Produkt. Wie ein Berliner Start-up das maßgeschneiderte Tablet für die ältere Generation entwickelte und marktreif machte.

Von Marc-Oliver Drescher

Paul Lunow ist leidenschaftlicher Programmierer. Luise Lunow, 85, ist leidenschaftliche Schauspielerin, Synchronsprecherin und Pauls Großtante. Luise Lunow wollte schon immer ihr Arbeitsleben über den Computer organisieren. Doch das ist für sie ein Buch mit sieben Siegeln. Zum Glück gibt es Paul in ihrem Leben. Er half ihr immer gerne mit dem Computer. Dann löschte sie aus Versehen alle ihre Daten. Paul platzte der Kragen, und so bekam die Welt den einfachsten Computer. Aber der Reihe nach.

Die Welt um Luise hat sich auf dramatische Weise verändert. Früher organisierte sie ihre Termine für die Schauspielerei über das Telefon und trug sie mit Bleistift in den Kalender ein. Fertig. Irgendwann wurde sie von der digitalen Welt überrollt. Wie so viele aus ihrer Generation. Doch sie hatte ein Ass im Ärmel. Das Ass hieß Paul und war ihr Großneffe. Paul, leidenschaftlicher Programmierer, half seiner Großtante mit dem Computer, wo immer er konnte. Mit einer Engelsgeduld erklärte er ihr immer wieder das Gerät, schrieb Memos und liebevolle Gebrauchsanweisungen. Er kaufte ihr sogar ein iPad von Apple. Aber auch das half nicht.

Herausforderung

Luise scheiterte immer wieder an der Technik. Warum, so fragte sie sich, musste sie im hohen Alter in regelmäßigen Abständen die Bedienoberfläche immer wieder neu erlernen? Für sie machte das keinen Sinn. Eines Tages passierte ihr dieser folgenschwere Fehler: Sie löschte aus Versehen alle Daten. Paul war machtlos und beschloss, endlich die perfekte Lösung für seine Großtante zu finden.

Der June Fund Investor Florian Schindler hatte stand vor ähnlichen Herausforderungen. Er versuchte, seine Schwiegereltern für die digitale Welt und das Internet zu erwärmen. Doch auch er scheiterte aus den gleichen Gründen.

Eines Tages liefen sich die beiden über den Weg. Sie kamen auf das Thema Senioren-Computer zu sprechen. Beide faszinierte die Idee, den perfekt optimierten Computer für diese Zielgruppe zu entwickeln. Man beschloss, dieses Projekt gemeinsam anzugehen.

Am Anfang stand die Frage: „Irgendwo auf der Welt muss es so einen Computer doch geben?“ Nach fast einem Jahr intensiver Recherche stand fest: Den perfekten Computer für diese Zielgruppe gab es nicht. Es gab zwar diverse Apps für Senioren. Diese waren aber technisch und optisch so gestaltet, dass alte Menschen sich auch gerne alt fühlen durften. Für beide war dies eine gute Nachricht.

Die nächste „gute“ Nachricht war eine Zahl: Über 19 Millionen Menschen allein in Deutschland, also fast ein Viertel der Bevölkerung, ist bis heute von der digitalen Welt weitestgehend ausgeschlossen. Das ist insofern tragisch, da es sich hier um Menschen handelt, die in der Mehrheit finanziell unabhängig und physisch sehr fit sind.

Und es gab noch eine gute Nachricht: Die Lebenserwartung ganz allgemein ist deutlich gestiegen. 60+ ist heute kein Alter mehr. Geschäftlich gesehen lag vor den beiden also ein riesiger, unentdeckter Schatz, ein enorm nachhaltiges Potenzial. Dieses Potenzial gewann weiter an Wert, wenn man bedachte, dass viele Institutionen wie Banken ihre Filialen in Zukunft schließen werden und online gehen – der Supergau für die betagte Generation.

Nun fiel die Entscheidung leicht, ein Start-up zu gründen, das einen Computer entwickelt, der einen einfachen und sicheren Zugang für ältere Menschen verspricht. Ein Computer, der dafür sorgt, dass alle in der digitalen Welt mitmachen können.

Nepros Tablet Sessel

Foto: Nepros

In den Anfängen der Entwicklung war „Computer“ ein ziemlich großes Wort. Das Team um Paul wollte zuerst eine App entwickeln, die man auf jedem Gerät nutzen konnte. Die erste Funktion dieser App war ein Browser, damit jeder Inhalt im Netz erreichbar wurde. Finanziell und technisch gesehen – so dachte man – die beste Lösung.

Selbsterklärung

Die Grundidee der App war, aus ihr die simpelste Bedienoberfläche der Welt zu kreieren. Diese sollte so klar gestaltet sein, dass jede Funktion über einen selbsterklärenden Weg bedienbar wurde. Einmal verstanden, ließe sich die Menü-Logik immer wieder anwenden – egal, ob man im Internet unterwegs ist, E-Mails schreibt, Online-Einkäufe nach Hause bestellt oder mit der Familie videotelefoniert. Bei allen Funktionen sollten sich die Nutzer keine Sorgen über Sicherheitslücken machen müssen.

Doch schnell wurde klar, dass dieses Konzept nicht so einfach aufging. Die Idee der einfachsten Bedienoberfläche mit all seinen Features war nicht ohne Weiteres mit den klassischen Hardware-Anbietern kompatibel. Sprich: Das Spiel geht erst auf, wenn man Hard- und Software unter Kontrolle hat. Bei einem iPad beispielsweise gibt es keine Kontrolle bei der Aktualisierung. Was tun?

Ein Start-up, das Hard- und Software aus einer Hand anbietet, hat einen entscheidenden Nachteil. Investoren sind schwer dafür zu begeistern. Fehler müssen extrem teuer bezahlt werden. Paul Lunow und Florian Schindler fällten die mutige Entscheidung, gemeinsam mit Top-Spezialisten Hard- und Software aus einer Hand zu entwickeln. Diese Entscheidung ermöglichte es auch, ein eigenes Gehäuse zu realisieren.

Hardwareingenieure, Programmierer und Frontend-Entwickler kamen ins Team. Viele von ihnen hätten in bekannten Technologieunternehmen sicher mehr verdienen können, wollten aber Teil dieses Projektes werden. Zum einen, weil sie für ihre Eltern oder Großeltern diesen Computer realisieren wollten. Zum anderen, um der Übermacht des Silicon Valley etwas entgegenzusetzen. Auch aus anderen Disziplinen fanden sich Profis ein, um das Vorhaben zu unterstützen. Beispielsweise Werner Aisslinger, Deutschlands bekanntester Industriedesigner. Er hatte die gleiche Herausforderung mit seinem Vater, dem das iPad von Apple nie ans Herz wachsen wollte. Aisslinger machte sich an das Design des Gehäuses. Aus dem Computer wurde jetzt ein Tablet.

Nepros Tablet

Foto: Nepros

Weitere Spezialisten, wie Dr. Sebastian Glende von der YOUSE Marktforschung, kamen hinzu. Er gilt als einer der profiliertesten Kenner für Märkte, in denen Senioren die Hauptzielgruppe sind. Glende eröffnete dem Team neue Sichtweisen für Entwicklung und Optimierung des Geräts.

Marktchance

Innerhalb von drei Jahren stieg die Zahl der Spezialisten auf 25. Das zog letztendlich auch Investoren an, die trotz der ungewöhnlichen Aufstellung des Start-ups – oder gerade deshalb – die Chancen am Markt erkannten. Die Investoren erkannten aber noch etwas ganz anderes Wertvolles in dem Start-up. Doch dazu später mehr.

Der größte Coup des jungen Berliner Start-ups, das man inzwischen auf den Namen Nepos getauft hatte, war allerdings die Kooperation mit den Seniorenwohnheimen der Rosenhöfe. Gemeinsam mit den Bewohnern gründete man die Rosenhof Akademie. Über 100 Menschen zwischen 60 und 85 Jahren aus ganz Berlin wurden Teil des Entwicklungsprogramms und testeten das Gerät über 1.000 Stunden lang. Eines der schönsten Geschenke während und nach den Tests zeigte sich in der Begeisterung und dem Vertrauen, das die Generation 60+ diesem neuen Tablet Computer in kürzester Zeit entgegenbrachte.

Nach jedem Langzeittest wollten die wenigsten Tester das Gerät zurückgeben, weil zum ersten Mal die Einfachheit und die Eleganz eines optimierten Tablets überzeugte. Vor allem aber, weil sich die Tester der Gesellschaft und ihren Familien gegenüber nicht mehr unsichtbar und abgehängt fühlten. Am Ende aller Testreihen wollte jeder Tester ein marktreifes Tablet besitzen. 80 Prozent von ihnen bestellten ein Tablet vor.

Höhen und Tiefen

Die smarte Kombination aus der neuesten Open-Source- Software gab dem Nepos-Team die Möglichkeit, ein komplettes Betriebssystem zu entwerfen und eine eigene Oberfläche zu kreieren. Sämtliche Datenübertragungswege sind per Default verschlüsselt. Zusätzlich wurde modernste Sicherheitstechnologie integriert, die aktuell verfügbar war.

Aufgrund der Entscheidung, ein Tablet in kompletter Eigenregie zu entwickeln, hat Nepos die Hardware und auch sämtliche auf dem Gerät laufende Software unter Kontrolle. Auch wurden lautlose Updates integriert, sodass sich die Nutzer keine Sorgen über Sicherheitslücken machen müssen. Zusätzlich werden alle Daten auf einer Cloud abgelegt und automatisch gesichert. Sollte ein Gerät kaputtgehen, lässt es sich ohne Datenverlust austauschen. Da das Betriebssystem auf Linux basiert und keinen Zugriff auf das Datensystem erlaubt, können sich keine Viren und Trojaner unbemerkt einnisten.

Wenn Paul Lunow und Florian Schindler die letzten drei Jahre Revue passieren lassen, so haben sie alle Höhen und Tiefen erlebt, die die Faszination eines Start-ups ausmachen. Mit ihrem Team haben sie nicht nur ein Tablet mit der einfachsten Bedienoberfläche der Welt geschaffen. Nepos wurde auch die erste Marke weltweit, die für alle kommenden 60+-Generationen jedes digitale Produkt verständlich transformieren, weiterentwickeln, optimieren und kuratieren kann – egal, ob es sich um neue Generationen von Smartphones, Smart-Home-Lösungen, VR-Brillen oder Sprachassistenten handelt. Und das ist es, was Nepos am Markt so begehrenswert macht.

Doch für dieses Jahr liegt der Fokus erst mal auf dem Nepos-Tablet. Damit endlich alle in der digitalen Welt mitmachen können.

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Deutschland, digital wie nie zuvor – aber nicht alle haben teil https://www.divsi.de/deutschland-digital-wie-nie-zuvor-nicht-alle-haben-teil/ https://www.divsi.de/deutschland-digital-wie-nie-zuvor-nicht-alle-haben-teil/#respond Tue, 10 Apr 2018 09:03:42 +0000 https://www.divsi.de/?p=17537 D21-Digital-Index erschienen. Er zeigt auch: Jeder Dritte fühlt sich von der Dynamik und Komplexität der Digitalisierung überfordert. Von Roland Dathe Unsere Gesellschaft wird immer digitaler: Mittlerweile sind vier von fünf Deutschen online – die 14- bis 29-Jährigen sogar nahezu vollständig. Und das Digitale wird immer stärker zu einem wichtigen Bestandteil des alltäglichen Lebens – das […]

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Deutschland, digital wie nie zuvor – aber nicht alle haben teil

Fotos: ElenVD – Shutterstock

D21-Digital-Index erschienen. Er zeigt auch: Jeder Dritte fühlt sich von der Dynamik und Komplexität der Digitalisierung überfordert.

Von Roland Dathe

Unsere Gesellschaft wird immer digitaler: Mittlerweile sind vier von fünf Deutschen online – die 14- bis 29-Jährigen sogar nahezu vollständig. Und das Digitale wird immer stärker zu einem wichtigen Bestandteil des alltäglichen Lebens – das ergab die gerade erschienene Studie D21-Digital-Index 2017/2018. Im Vergleich zu den vorigen Jahren ist vor allem ein Kompetenzzuwachs festzustellen sowie eine erhöhte Offenheit zur Nutzung des Internets und digitaler Geräte.

Die Menschen kennen mehr Begrifflichkeiten, fühlen sich sicherer im Umgang mit verschiedenen Anwendungen und Geräten, sie bewegen sich sicherer im Internet. „Digitale Medien müssen heutzutage grundlegender Bestandteil aller Schulfächer sein“, sagen beispielsweise zwei von drei Befragten, und fast ebenso viele finden, dass Programmierkenntnisse ein grundlegender Teil der Schulbildung sein sollten. Diese Veränderungen in den Einstellungen zeigen den wachsenden Stellenwert der Digitalisierung für die meisten Menschen. Insgesamt bewegt sich die deutsche Bevölkerung trotz der Zuwächse aber nur auf einem mittleren Digitalisierungsniveau, wie ein aus Zugang, Nutzung, Kompetenz und Offenheit errechneter Indexwert von 53 bei 100 maximalen Punkten wiedergibt.

Überforderung

Geschwindigkeit und Komplexität der Digitalisierung überfordern jeden Dritten. Ohne Zweifel haben die technischen Entwicklungen in den letzten Jahren noch einmal rasant an Geschwindigkeit zugenommen. Neue Geräte und Technologien erscheinen in immer kürzeren Abständen und bieten dem Einzelnen wenig Zeit, sich intensiv auf etwas einzustellen. Aktuell machen beispielsweise die Künstliche Intelligenz und smarte Geräte große Fortschritte, die nachhaltige Auswirkungen auf alle Bereiche unseres Lebens haben können. Geräte wie Amazons Alexa oder Google Home ziehen in immer mehr Privathaushalte ein, hören mit und bestellen auf Kommando Pizza, dimmen das Licht oder spielen Musik nach Wunsch ab.

Amazon Echo

Zuwachs: Moderne Kommando-Empfänger wie Alexa gehören oft zum Familienalltag. Doch nicht jeder ist bereit für die neue Zeit. (Foto: Amazon)

Manche Dinge, die noch vor wenigen Jahren wie Zukunftsszenarien klangen, sind mittlerweile Realität. Die technischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben die Welt ohne Frage schnelllebiger und komplexer gemacht. Das verlangt den Menschen einiges ab, und so verwundert es nicht, dass es nicht alle schaffen, Schritt zu halten. Rund jeder Dritte fühlt sich von der Dynamik und Komplexität der Digitalisierung überfordert, so die Studie.

Spaltung

Vielleicht kommt Ihnen folgende Situation bekannt vor: Sie sitzen bei einer Familienfeier zusammen, die Erwachsenen reden miteinander, der eine oder andere hat vielleicht sein Handy vor sich liegen und guckt gelegentlich darauf, während die Heranwachsenden unablässig mit ihren Smartphones in der Hand hantieren, damit schreiben, spielen oder sich gegenseitig Videos zeigen. Die Großeltern wiederum sitzen daneben und können gar nicht nachvollziehen, was die Jüngeren dort treiben. Irgendwo dazwischen sind die Eltern, die zwar mit Smartphone und Co. umgehen können, aber so richtig auch nicht immer durchblicken, was ihre Kinder dort tun.

Dies beschreibt symbolisch eine der zentralen Merkmale der digitalen Spaltung, die durch das Land geht. Die Bevölkerung teilt sich in 34 Prozent Digitale Vorreiter, 41 Prozent digital Mithaltende und 25 Prozent digital Abseitsstehende. Während also rund ein Drittel der Bevölkerung wie selbstverständlich mit moderner Technik hantiert, hält der größte Teil halbwegs Schritt, und ein Viertel ist ganz abgehängt. Dieser Riss geht vor allem entlang des Alters; die unter 30-Jährigen sind in der Regel sehr digitalkompetent, ab 50 Jahren nimmt die Kompetenz deutlich ab, und die über 65-Jährigen partizipieren in der Regel kaum noch an der digitalen Welt. Fast ebenso stark für den Digitalisierungsgrad verantwortlich ist der Faktor Bildung: Personen mit hohem formalem Bildungsgrad sind im Schnitt mehr als doppelt so digitalkompetent wie solche mit niedriger Bildung. Ebenso sind Berufstätige laut den Erhebungen der Studie deutlich digitaler als Nichtberufstätige und Männer mehr als Frauen.

Digitalkompetenz

Doch wieso sollen überhaupt alle bei der Digitalisierung mitmachen? Die Antwort darauf lautet „Teilhabe“. Die Digitalisierung verändert Wirtschaft, Arbeit und Gesellschaft grundlegend. Das beginnt schon bei der Kommunikation, die einem starken Wandel unterliegt. Zwar telefonieren die Deutschen nach wie vor am liebsten, gerade die Jüngeren aber nutzen vor allem Messenger- Dienste zum Texten, für Sprachnachrichten oder zum Teilen von Bildern oder Videos. Das ist auch für ältere Menschen eine gute Möglichkeit, beispielsweise mit der Familie in Kontakt zu bleiben – und sei es nur, dass sie regelmäßig Fotos der Enkelkinder im Familien-Chat geschickt bekommen. Die digitalen Kommunikationswege bieten in vielerlei Hinsicht Vorteile und neue Möglichkeiten der Teilhabe.

Überprüfung

Ein weiteres Beispiel: Die schnellen, digitalen Informationswege und Plattformen erlauben es beispielsweise Personen in ländlichen Regionen, sich unkompliziert und ortsunabhängig mit Gleichgesinnten auszutauschen oder sich zu engagieren. Sie ermöglichen zudem eine unabhängige Beschaffung von Informationen und fordern im gleichen Schritt viel von den Benutzerinnen und Benutzern. Denn in Zeiten, in denen jeder potenziell über Blogs oder Social Media zum Absender wird und die klassischen Medien ihre Informationshoheit nicht mehr innehaben, muss jeder auch bewusster mit Informationen umgehen und im Zweifelsfall selbst prüfen können, wie seriös eine Quelle ist. Wem kann ich vertrauen, wem nicht? Wie kann ich selbst Informationen überprüfen? Kann ich Werbung bzw. gesponserte Beiträge von inhaltlichen unterscheiden? Ein selbstbestimmter Umgang mit Medien und Informationen erfordert ein gewisses Maß an digitaler Kompetenz und kann dann einen großen Mehrwert bieten.

Ein weiterer Aspekt der Teilhabe ist die Arbeitswelt. Viele Berufe haben sich mit den neuen digitalen Möglichkeiten bereits gewandelt oder tun es aktuell. Der KFZ-Mechaniker ist schon lange zum Mechatroniker geworden, in Büros wird überwiegend digital gearbeitet. Die Anforderungen und Erwartungen an die Arbeitnehmerinnen und -nehmer verändern sich. Wer sich den Entwicklungen verschließt, wird es zukünftig immer schwerer auf dem Arbeitsmarkt haben. Auch hier ist es unerlässlich, dass man Digitalkompetenzen aufbaut und erweitert. Fähigkeiten in der Digitalisierung sind eine Investition in die Zukunft.

Herausforderung

Wie aber baut man die benötigten Digitalkompetenzen auf? Immerhin ein Drittel der Bevölkerung bewegt sich völlig routiniert und kompetent durch die digitale Landschaft. Die verbreitetste Methode ist das klassische „Learning by doing“, über die Hälfte bringt sich selbst etwas bei durch Ausprobieren, wie die Erhebungen des D21-Digital-Index ergaben. Es folgen Hilfe und Tipps von Freunden und Bekannten, dann die Familie, Internetvideos und Kolleginnen und Kollegen.

Das zeigt, dass es den Menschen vor allem selbst überlassen bleibt, die digitalen Kompetenzen zu entwickeln. Nur rund 15 Prozent der Befragten gaben an, dass bezahlte Schulungen und Weiterbildungsangebote ihre digitalen Fähigkeiten erweitern. Rund jeder Fünfte (und von den über 50-Jährigen jeder Dritte) gab an, sich gar nicht fortzubilden. Gerade diejenigen, die im digitalen Abseits stehen und gar nicht oder kaum an der digitalen Welt partizipieren, könnte ein niedrigschwelliges und unkompliziertes Weiterbildungsprogramm erreichen.

Damit bei der heranwachsenden Generation von vornherein der Umgang mit der digitalen Umwelt verankert wird, sollte die Vermittlung von entsprechendem Wissen bereits in der Schule beginnen. So können wir sicherstellen, dass die Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen der modernen Welt vorbereitet sind.

Da die Digitalisierung unsere Zukunft bestimmt, sollte es uns als Gesellschaft ein großes Anliegen sein, nach Möglichkeit niemanden zurückzulassen. Nur wer die notwendigen Digitalkompetenzen mitbringt, kann den Anforderungen der Zukunft wirklich selbstbestimmt begegnen.

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