5 Thesen

zurück zur Übersicht

5 Thesen zu Vertrauen und Sicherheit im Internet

Insgesamt fünf Thesen liegen unserer Arbeit zugrunde. Diese haben wir als Deutsches Institut
für Vertrauen und Sicherheit im Internet mit unserem ersten und jetzigen Schirmherrn,
Bundespräsident a.D. Joachim Gauck, zunächst erarbeitet und dann mit unserem ehemaligen Schirmherrn, Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog, fortentwickelt.

1. Das Internet ist eine Kulturleistung der Menschheit von historischer Bedeutung.
Es revolutioniert unsere Arbeit und die Freizeit, unser Denken und die Kommunikation. Deshalb geht das Internet uns alle an – ob wir es schon nutzen oder (noch) nicht.

2. Sicherheit und Stabilität der Internet-Infrastruktur – beides ist unabdingbar.
Sie ist zu einem elementaren Bestandteil des gesamten Wirtschafts- und Sozialraums geworden.

3. Das Internet bietet Möglichkeiten zur Beteiligung an der Gestaltung von Staat und Gesellschaft.
Es fördert Wohlstand, Bildung, Chancengerechtigkeit und Informationsfreiheit. Seine enorme gestalterische Kraft braucht jedoch das Vertrauen der Menschen, damit sie sich entfalten kann.

4. Nutzer, Wirtschaft und Staat haben eine gemeinsame Pflicht, Grundregeln für den Umgang miteinander im Internet auszuhandeln und für deren Verbindlichkeit zu sorgen.
Dabei sind Wirtschaft und Staat gefordert, die Nutzer in die Lage zu versetzen, dieser Verantwortung gerecht zu werden.

5. Freiheit und Sicherheit sind Grundbedürfnisse – auch im Internet.
Voraussetzung dafür ist das Vertrauen darauf, dass der Staat und alle anderen Internet-Akteure diese Grundbedürfnisse mit geeigneten Maßnahmen angemessen ausbalancieren.

Mehr über den digitalen Kodex

    Kategorien

    nach Oben