Entscheider-Milieus – DIVSI https://www.divsi.de Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet Fri, 24 May 2019 13:57:00 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.14 Wirtschaft https://www.divsi.de/projekte/wirtschaft/ Fri, 08 Sep 2017 09:05:01 +0000 http://46.30.3.106/projekte/wirtschaft/ Das Internet berührt auf unterschiedlichen Feldern wirtschaftliche Aspekte. Das Institut gibt den Nutzern durch diverse Veröffentlichungen Rat und Hilfestellung. Dazu zählen etwa eine AGB-Studie, die Betrachtung von Daten als Handelsware oder eine Umfrage zum Einkaufen in der digitalen Welt.

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Das Internet berührt auf unterschiedlichen Feldern wirtschaftliche Aspekte. Das Institut gibt den Nutzern durch diverse Veröffentlichungen Rat und Hilfestellung. Dazu zählen etwa eine AGB-Studie, die Betrachtung von Daten als Handelsware oder eine Umfrage zum Einkaufen in der digitalen Welt.

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Gesellschaft https://www.divsi.de/projekte/gesellschaft/ Fri, 08 Sep 2017 09:05:01 +0000 http://46.30.3.106/projekte/gesellschaft/ Die Möglichkeiten des Internet greifen tief in unser Zusammenleben ein. Wie sieht sie eigentlich aus, die digitale Gesellschaft? Welche unterschiedlichen Werte, Einstellungen, Erwartungen Bedürfnisse und Kompetenzen haben die Menschen? DIVSI untersucht die ersten Schritte der Kinder in die digitale Welt, befragt Jugendliche und junge Erwachsene ebenso wie die Erwachsenen und Senioren. Welchen Einfluss hat die […]

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Die Möglichkeiten des Internet greifen tief in unser Zusammenleben ein. Wie sieht sie eigentlich aus, die digitale Gesellschaft? Welche unterschiedlichen Werte, Einstellungen, Erwartungen Bedürfnisse und Kompetenzen haben die Menschen? DIVSI untersucht die ersten Schritte der Kinder in die digitale Welt, befragt Jugendliche und junge Erwachsene ebenso wie die Erwachsenen und Senioren. Welchen Einfluss hat die Digitalisierung dabei auf die soziale Teilhabe? Sollten wir darüber nachdenken, wie sich neue Spielregeln entwickeln lassen, damit niemand benachteiligt wird. Das Institut fragt deshalb „Braucht Deutschland einen digitalen Kodex?“ und widmet sich dabei Detailfragen etwa zu Big Data oder dem Recht auf Vergessenwerden.

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DIVSI Decision-Maker Study on Trust and Security on the Internet – Condensed Version https://www.divsi.de/publikationen/studien/divsi-decision-maker-study-on-trust-and-security-on-the-internet-condensed-version/ Fri, 26 Jul 2013 13:13:45 +0000 http://divsi.creativeconstruction.de/?post_type=studien&p=2136 Business executives and social opinion leaders play a substantial role in shaping public attitudes related to issues of responsibility and trust on the Internet and consequently exercise major influence on what the general public thinks about the Internet. Surprisingly, however, we know virtually nothing about the way this group thinks about the Internet – a […]

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Business executives and social opinion leaders play a substantial role in shaping public attitudes related to issues of responsibility and trust on the Internet and consequently exercise major influence on what the general public thinks about the Internet. Surprisingly, however, we know virtually nothing about the way this group thinks about the Internet – a group which not only actively participates in this sphere, but to a large degree defines the rules of the game and has a dominant influence on general opinion.

Conceived as a continuation and companion to the survey of the general population in the „DIVSI Milieu Study on Trust and Security on the Internet“ from February 2012, the DIVSI Decision-Maker Study gives representatives from business, politics, civil service, civil society, media, academics and research the opportunity to speak up. This study offers – for the first time – an overview of the digital milieus in the German decision-maker landscape and describes the fundamental attitudes of decision-makers towards the Internet and their requirements with respect to trust and security on the Net.

In the long run, if there is to be a feeling of trust in our use of the Internet, it is not enough for decision-makers to know what users are doing online; the users should also know how the decision- makers move around on the Net, what attitudes they have towards opportunities and risks and, equally important, what they think about users and other decision-makers and what they expect from these groups.

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DIVSI Entscheider-Studie zu Vertrauen und Sicherheit im Internet https://www.divsi.de/publikationen/studien/divsi-entscheider-studie-zu-vertrauen-und-sicherheit-im-internet/ Thu, 28 Feb 2013 11:32:34 +0000 http://divsi.creativeconstruction.de/?post_type=studien&p=1773 DIVSI hat seine „Entscheider-Studie zu Vertrauen und Sicherheit im Internet“ vorgestellt. In 1.221 Interviews wurden dazu führende Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik, Öffentlichem Dienst, Zivilgesellschaft, Medien sowie Wissenschaft und Forschung befragt. Die bundesweit repräsentative Untersuchung entstand in Zusammenarbeit mit dem renommierten Heidelberger SINUS-Institut auf wissenschaftlicher Basis. Neben rein faktischen Informationen liefert die Studie auch Hinweise darauf, […]

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DIVSI hat seine „Entscheider-Studie zu Vertrauen und Sicherheit im Internet“ vorgestellt. In 1.221 Interviews wurden dazu führende Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik, Öffentlichem Dienst, Zivilgesellschaft, Medien sowie Wissenschaft und Forschung befragt. Die bundesweit repräsentative Untersuchung entstand in Zusammenarbeit mit dem renommierten Heidelberger SINUS-Institut auf wissenschaftlicher Basis.

Neben rein faktischen Informationen liefert die Studie auch Hinweise darauf, dass in Deutschland ein größerer gesellschaftlicher Umbruch im Gange ist. Diese Erkenntnis drängt sich vor dem Hintergrund von Antworten der künftigen Elite unter den Entscheidern auf. Die „Digital Souveränen“ – die Avantgarde – bekunden nämlich im Vergleich zu allen anderen Interviewpartnern im Hinblick auf die Gestaltung des Internets das geringste Vertrauen in das politische System und unseren Rechtsstaat.

Grundsätzlich liefert die DIVSI Entscheider-Studie Antworten auf eine Fülle bislang offener Fragen: Wie denken Entscheider über das Internet? Welchen Akteuren schreiben sie welche Verantwortung und welche Einflussmöglichkeiten zu? Wie schätzen sie die Nutzer ein, was sagen sie zu Sicherheits- und Freiheitsbedürfnissen? Die Studie verdeutlicht also erstmals, wie diejenigen über das Internet denken, die wesentlich die Spielregeln gestalten und öffentliche Meinungsbilder prägen.

Frühere Untersuchungen – so auch die Anfang 2012 vorgestellte „DIVSI Milieu-Studie zu Vertrauen und Sicherheit im Internet“ – betrachteten den fortschreitenden Digitalisierungsprozess ausschließlich aus der Nutzerperspektive. Die Entscheider-Studie setzt mit einem anderen Blickwinkel an – es stehen diejenigen im Fokus, die Führungsverantwortung tragen. Nie zuvor wurden Fragen nach der Verantwortung für das Internet, nach dem Gestaltungsmandat derart ausführlich untersucht.

Durch die neue DIVSI Studie ist es gelungen, auch die Entscheider jeweils einem Internet-Milieu zuzuordnen. Die Untersuchung ermöglicht so einen Überblick darüber, in welchen digitalen Lebenswelten diese Personen angesiedelt sind. Sie umreißt ihre grundlegenden Haltungen gegenüber dem Internet sowie ihre Anforderungen bezüglich Vertrauen und Sicherheit im Netz. Am häufigsten sind unter den Entscheidern mit je 22 Prozent das Milieu der „Digital Souveränen“ (die digitale Avantgarde mit individualistischer Grundhaltung) sowie die „Sicherheitsbedachten Postmateriellen“ (selektive Internet-Nutzer mit kritischer, aber offener Grundhaltung gegenüber dem Internet) vertreten.

Bei der Milieu-Zuordnung der Entscheider im Vergleich zur Gesamtbevölkerung gibt es signifikante Unterschiede. Die Masse der in Deutschland lebenden Menschen wird durch digitale Gräben in Blöcke geteilt. Bei den Entscheidern versanden diese Gräben bereits. Grund hierfür: 45 Prozent sind Digital Natives, 38 Prozent Digital Immigrants, nur 17 Prozent Digital Outsiders (gegenüber 39 Prozent in der Bevölkerung). Die Digital Outsiders unter den Entscheidern zeichnen sich dabei nicht primär durch komplette „Internet -Verweigerung“ aus (nur 0,2 Prozent Entscheider sind Offliner, in der Bevölkerung 20 Prozent).

Insgesamt zeigt die DIVSI Studie, dass es bei Entscheidern viel mehr Digital Natives gibt als angenommen. Diese Gruppe hat sich bereits als Mainstream etabliert. Jeder dritte der „Digital Souveränen“ unter den Entscheidern gehört zur Generation 50plus. Dadurch wird klar, dass ein erweitertes Verständnis von Digital Natives nötig ist. Es sind nicht mehr nur die „jungen Wilden“. Die digitale Lebenswelt hat sich in den Führungsetagen etabliert.

Faktisch liefert die DIVSI Entscheider-Studie folgende wesentliche Erkenntnisse:

  • Die Wirtschaft macht das Netz

    Nach Ansicht der Entscheider wird das Internet vor allem durch die Wirtschaft dominiert. Insbesondere die großen, global agierenden Internet-Dienstanbieter gelten als Hauptakteure, die Basis-Anwendungen in erheblichem Maße bestimmen. 70 Prozent der Entscheider sehen überdies Machtkonzentrationen der globalen Player als Risiken im Netz. Die Politik wird dagegen nicht als relevanter Akteur wahrgenommen.

  • Risikoverursacher im Netz sind Hacker, globale Internet-Dienstleister und unbedachte Nutzer

    Eine Garantie, vor Hackerangriffen geschützt zu sein, wird als vollkommen unmöglich betrachtet. Strategien, die einen (maximal temporären) Schutz gewährleisten, müssen regelmäßig überprüft und ständig aktualisiert werden.

  • Sicherheit im Internet ist ein Top-Thema – aber eine Illusion

    68 Prozent der Entscheider sind davon überzeugt, dass technische Systeme immer nur eine Teil-Sicherung gewährleisten können und ein Restrisiko bleibt. Sie sind überwiegend der Ansicht, dass wir uns an einen freieren Umgang mit Daten im Internet gewöhnen müssen (60 Prozent).

  • Die Hauptverantwortung liegt beim Nutzer, doch der kennt sich nicht aus

    Entscheider empfehlen dem Nutzer, sich vor allem auf Bildung und die eigene Erfahrung zu verlassen, denn die Verantwortung kann ihm niemand abnehmen. Auch Rat von unabhängigen Institutionen und Experten gilt den Entscheidern als relevant; weniger verlassen sollten sich die Nutzer jedoch auf das deutsche Rechtssystem und die Internet-Gemeinde.

  • Es gibt kein Offline-Leben mehr

    Die Entscheider sind mehrheitlich überzeugt, dass die Unterscheidung von online und offline bald obsolet ist. 64 Prozent meinen, dass es in der Zukunft nicht mehr möglich sein wird, komplett offline zu sein. Die Technologien werden sich aus ihrer Sicht so weit vereinfachen, dass die Nutzung verschiedener Geräte immer weniger digitales Grundlagenwissen, generelles Technikverständnis oder Feinmotorik voraussetzen. Außerdem werde sich das Phänomen des real existierenden Offliners von allein „auswachsen“, denn Menschen werden in Kürze nicht mehr „ins Internet gehen“, weil ohnehin immer mehr Prozesse des Alltags online gesteuert sind.

Warum hat DIVSI die Entscheider-Studie initiiert?

DIVSI Direktor Matthias Kammer: „In zahlreichen Diskussionen haben wir festgestellt, dass eine Fragestellung bislang stets ungeklärt war – Wie denken und agieren die Entscheider in Deutschland? Hierzu wollten wir Antworten finden. Ich bin überzeugt, dass uns dies gelungen ist. Und ich halte die Erkenntnis, dass die Digital Souveränen wenig Vertrauen in unser System bekunden, für einen äußerst wichtigen Hinweis. Vielleicht sind hier bereits Strömungen im Fluss, die bislang unerkannt geblieben sind. Repräsentanten unseres Rechtsstaates sollten angesichts solcher Skepsis dem System gegenüber aufmerken. Denn letztlich geht es nicht allein darum, dass ihnen in Sachen Internet-Gestaltung nichts zugetraut wird.“

Was leistet die Studie?

SINUS Projektleiterin Dr. Silke Borgstedt: „Mit unserer Untersuchung rücken wir die Akteure in den Fokus, die im Netz nicht nur mitspielen, sondern maßgeblich die Spielregeln bestimmen. Transparenz ist ein Schlüsselbegriff im Netz-Diskurs, denn Online-Strukturen durchdringen immer mehr Bereiche unseres Alltags. Daher ist es wichtig, dass nicht nur Entscheider wissen, was die Nutzer im Netz machen, sondern auch die Nutzer wissen, was sie eigentlich von den Netzmachern zu erwarten haben.“

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DIVSI Meinungsführer-Studie https://www.divsi.de/publikationen/studien/divsi-meinungsfuehrerstudie/ Mon, 12 Nov 2012 21:01:19 +0000 http://divsi.creativeconstruction.de/?post_type=studien&p=263 Berlin, 12.11. – DIVSI, das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet, hat seine Meinungsführer-Studie „Wer gestaltet das Internet?“ vorgestellt. In ausführlichen persönlichen Gesprächen wurden dazu führende Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Medien, Öffentlichem Dienst, Wissenschaft, Verbänden sowie weitere Vertreter der Zivilgesellschaft interviewt. Die qualitative Untersuchung entstand in Zusammenarbeit mit dem renommierten Heidelberger SINUS-Institut auf […]

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Berlin, 12.11. – DIVSI, das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet, hat seine Meinungsführer-Studie „Wer gestaltet das Internet?“ vorgestellt. In ausführlichen persönlichen Gesprächen wurden dazu führende Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft, Medien, Öffentlichem Dienst, Wissenschaft, Verbänden sowie weitere Vertreter der Zivilgesellschaft interviewt. Die qualitative Untersuchung entstand in Zusammenarbeit mit dem renommierten Heidelberger SINUS-Institut auf wissenschaftlicher Basis.

Erstmals liegen jetzt Antworten zu bislang kaum oder überhaupt nicht gestellten Fragen vor: Wie gut kennen sich Meinungsführer im Netz aus? Wie schätzen sie ihre Einflussmöglichkeiten ein? Wie bewerten sie Sicherheits- und Freiheitsbedürfnisse? Welche Chancen, Konfliktfelder und Risiken erwachsen daraus?

Die Untersuchung zeigt vier Grund-Erkenntnisse:

  • Keiner ist mehr offline – Leben ohne Internet ist eine Illusion

    Das Internet gewinnt in immer mehr Lebensbereichen an Bedeutung. Online- und Offline-Sphären durchdringen sich zunehmend. Es wird zunehmend schwieriger, die beiden Zustände voneinander zu unterscheiden. Digitale Gräben sind dabei vielen Akteuren vollständig egal. Diese werden nicht als Herausforderung gesehen, die es zu meistern gilt. Die Macher sehen darin vielmehr einen Zustand, der sich von allein auflösen wird, weil die meisten Alltagshandlungen ohnehin online gesteuert sind.

  • Die Verantwortung bleibt beim Nutzer hängen – keiner nimmt sie ihm ab

    Eine Gesamtverantwortung für „das Internet“ wird von den Meinungsführern strukturell weder als möglich betrachtet noch gewollt. Ihre Lösung besteht darin, die Verantwortung zu großen Teilen an den Nutzer weiter zu reichen. Unklar bleibt, wo Grenzen dieser Eigenverantwortung liegen. Gleichzeitig ist man sich jedoch einig, dass dem Nutzer die dafür notwendige Kompetenz fehlt.

  • Die Macht liegt bei den Machern: Marktführende Unternehmen prägen die Verhaltensregeln

    Privatwirtschaftliche Unternehmen sind Treiber aktueller Entwicklungen im Netz. Sie sind damit nicht nur Akteure, die Angebote bereitstellen. Sie sind es auch, die die Regeln bestimmen und kontinuierlich verändern. Dabei unterscheiden fast alle zwischen Wirtschaft in der Gesamtheit und wenigen globalen Playern, „den ganz großen Vier“.

  • Das Internet gibt es nicht (mehr)

    Es wird immer schwieriger, für den Verhandlungsraum Internet generell gültige Regelungen und gegenseitige Vereinbarungen zu treffen. Dies allein schon deshalb, weil bereits unter dem Begriff „Internet“ oft ganz Unterschiedliches verstanden wird.  Der Diskurs bewegt sich von einer rein technologischen Perspektive zunehmend zur Frage nach einer „digitalen Kultur“. Es geht um die Definitionsmacht für zentrale Werte einer Gesellschaft.

Warum hat DIVSI die Meinungsführer-Studie initiiert?

Direktor Matthias Kammer: „Uns geht es darum, einen offenen und transparenten Dialog über Vertrauen und Sicherheit im Netz zu organisieren und mit neuen Aspekten zu beleben. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wollen wir der Öffentlichkeit aktuelle Fakten liefern, die dann als Basis für breite Diskussionen zur Verfügung stehen. Die Ergebnisse der Studie sollen also fernab jeder Vordergründigkeit und Effekthascherei mit dazu beitragen, unsere vernetzte Welt vertrauenswürdiger und sicherer zu machen.“

Was leistet die Studie?

Projektleiterin Dr. Silke Borgstedt: „Fast alle Studien zum Thema Internet haben bislang die Nutzer im Blick. Mit unserer Untersuchung rücken wir erstmalig die Akteure in den Fokus, die im Netz nicht nur mitspielen, sondern maßgeblich die Spielregeln bestimmen. Transparenz ist ein Schlüsselbegriff im Netz-Diskurs, denn Online-Strukturen durchdringen immer mehr Bereiche unseres Alltags. Daher ist es wichtig, dass nicht nur Entscheider wissen, was die Nutzer im Netz machen, sondern auch die Nutzer wissen, wer eigentlich das Netz macht.“

DIVSI hatte bereits zum Jahresbeginn 2012 eine repräsentative „Milieu-Studie zu Vertrauen und Sicherheit im Internet“ vorgelegt. Darin wurde untersucht, welche Motivationen und Einstellungen die in Deutschland lebenden Menschen in ihrem Verhältnis zum Internet bestimmen und welche Erwartungen sie hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz haben. 39% der in Deutschland lebenden Menschen wurden in dieser Studie als „Digitale Outsider“ eingestuft, die kaum oder gar keinen Anteil am Internet haben.

Matthias Kammer: „Vordergründig mag das dem jetzt gewonnenen Fazit, wonach keiner mehr offline ist, widersprechen. Doch aus Sicht derjenigen, die das Internet gestalten, leben auch die Outsider in einer Umgebung, die fortwährend stärker von der Online-Welt geprägt wird – ob sie das nun wollen oder nicht. Die Bewertung von Erkenntnissen dieser Form liefert wertvolle Impulse für zukünftige Diskussionen. Es wird deutlich, welcher Umbruch in Sachen Internet aktuell stattfindet.“

Die jetzt vorgelegte Untersuchung wird derzeit durch das SINUS-Institut zu einer bundesweit repräsentativen Studie ausgebaut. Diese Ergebnisse will DIVSI zur CeBIT 2013 präsentieren.

Die DIVSI Meinungsführer-Studie hat bereits unmittelbar nach Erscheinen ein breites Echo gefunden. Lesen Sie hier, wie Presse, Rundfunk und TV bundesweit schon berichtet haben.

http://www.welt.de/newsticker/news3/article110970382/Politiker-und-Unternehmer-liegen-in-der-Netzpolitik-ueber-Kreuz.html

http://www.epochtimes.de/politiker-und-unternehmer-liegen-in-der-netzpolitik-ueber-kreuz-1028746.html

http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/politik/2012/11/12/politiker-und-unternehmer-liegen-in-der-netzpolitik-uber-kreuz-562357/

http://www.derwesten.de/wirtschaft/politiker-und-unternehmer-bei-internet-regulierung-uneins-id7284849.html

http://www.derwesten.de/wp/wirtschaft/politiker-und-unternehmer-bei-internet-regulierung-uneins-id7284849.html

http://www.derwesten.de/wr/wirtschaft/politiker-und-unternehmer-bei-internet-regulierung-uneins-id7284849.html

http://www.derwesten.de/nrz/wirtschaft/politiker-und-unternehmer-bei-internet-regulierung-uneins-id7284849.html

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/5044819-divsi-meinungsfuehrer-studie-vorgestellt-verantwortungslose-netz

http://www.focus.de/kultur/diverses/studie-divsi-meinungsfuehrer-studie-vorgestellt-das-verantwortungslose-netz_aid_858662.html

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