ITK – DIVSI https://www.divsi.de Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet Fri, 24 May 2019 13:57:00 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.14 Hilfreiche Links zum Thema Datenschutz, Social Media, Kinder und Internet https://www.divsi.de/hilfreiche-links-zum-thema-datenschutz-social-media-kinder-und-internet/ https://www.divsi.de/hilfreiche-links-zum-thema-datenschutz-social-media-kinder-und-internet/#respond Tue, 09 Feb 2016 07:30:46 +0000 http://46.30.3.106/?p=9377 Sie wollen sich zu den Themen Datenschutz, Internetbetrug, Social Media und kindergerechten Umgang mit dem Internet erkundigen? Hier eine Zusammenstellung hilfreicher Links

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Hilfreiche Links zum Thema Datenschutz, Social Media, Kinder und Internet

Bild: file404 – Shutterstock

(Erstveröffentlichung: 2. September 2014)

Sie wollen sich zu den Themen Datenschutz, Internetbetrug, Social Media und kindergerechten Umgang mit dem Internet erkundigen? Hier eine aktualisierte Zusammenstellung hilfreicher Links, nicht nur anläßlich des Safer Internet Day:

1. Sicherheit/Technik

Allgemein

 Datenschutz

Internetbetrug/Angriffe

2. IT-Recht

3. Social Media

  • Gemeinnütziger Verein, der sich mit Falschmeldungen, Abofallen, Spam, schädlichen Links uvm. im Internet beschäftigt, Hauptfokus auf Facebook http://www.mimikama.at/

4. Kinder und Internet

Infoportale

  • Die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz. Breite Themenpalette, u.a. Cyber-Mobbing, Urheberrechtsfragen und sichere Nutzung von Social Media auf PC, Tablets und Smartphone  http://www.klicksafe.de/
  • Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, Infos zur Indizierung bedenklicher Seiten, man erhält den Index auf Anfrage http://www.bundespruefstelle.de/
  • Infoportal zum kindgerechten Surfen und Chatten vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend http://www.surfen-ohne-risiko.net/
  • Infoportal für Eltern zum Thema Kinder und digitale Medien http://www.schau-hin.info/
  • Informationskampagne für die Vermittlung von Medienkompetenz mit Nutzungstipps, Produktempfehlungen und mehr. Initiative der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen http://www.medienbewusst.de/

Selbsthilfe und Mobbing

Mobiles Internet

  • MPFS, Klicksafe und die Landesanstalt für Medien NRW bieten ein Informationsangebot für Jugendliche, das sie bei einem kompetenten Umgang mit mobilen Medien unterstützen will. Die sichere Nutzung von Handys und Smartphones steht dabei im Vordergrund www.handysektor.de

Spezielle Seiten für Kinder und Jugendliche

Spezielle Seiten für Eltern und Lehrer

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Hackathon – Bessere Ideen als bei Start-Ups https://www.divsi.de/hackathon-bessere-ideen-als-bei-start-ups/ https://www.divsi.de/hackathon-bessere-ideen-als-bei-start-ups/#respond Mon, 18 Jan 2016 09:51:07 +0000 http://46.30.3.106/?p=14319 Zum 3. Mal Begeisterung bei „Jugend hackt“: Mit Code die Welt verbessern. Von Stephanie Weber Schon immer übten Computer eine unheimliche Faszination auf mich aus. Nach der Schule spielte ich Pong auf dem Röhrenbildschirm unseres Heimcomputers, später schlug ich sogar meinen kleinen Bruder bei Rennspielen auf der Spielekonsole. Was „Internet“ bedeutet, war mir anfangs nicht […]

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Hackathon – Bessere Ideen als bei Start-Ups

Bild: David Gómez (CC BY 3.0)

Zum 3. Mal Begeisterung bei „Jugend hackt“: Mit Code die Welt verbessern.

Von Stephanie Weber

Schon immer übten Computer eine unheimliche Faszination auf mich aus. Nach der Schule spielte ich Pong auf dem Röhrenbildschirm unseres Heimcomputers, später schlug ich sogar meinen kleinen Bruder bei Rennspielen auf der Spielekonsole. Was „Internet“ bedeutet, war mir anfangs nicht ganz klar und auch nicht, warum das Modem immer so komische Geräusche machte, wenn es versuchte, durch die Leitung nach draußen zu kommunizieren. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass man solche Spiele oder andere nützliche Dinge selbst gestalten kann durch bloße Eingabe von Befehlen an den Computer – geschweige denn wusste ich, wie und wo man das lernen kann. Auch Jahre später, als das Internet selbstverständlicher täglicher Bestandteil meines Lebens wurde, empfand ich Programmieren als geheimnisvolle Magie.

Heute wachsen die Jugendlichen umgeben von vernetzter Technik auf. Smarte Haushaltsgeräte, Smartphones und Smartwatches sind eine Selbstverständlichkeit. Diese Gadgets tagtäglich zu benutzen, ist eine Seite, diese aber auch zu hinterfragen und zu verstehen, eine andere.

Junge Visionen

Die Schule unterstützt die heranwachsende Generation in diesem Aspekt bis jetzt nicht ausreichend. Obwohl Politiker und Bildungsverantwortliche nach Nachwuchs im MINT-Bereich schreien und auch die IT-Branche wohl aktuell die mit dem größten Nachwuchsbedarf ist, gibt es noch sehr wenige Initiativen, die sich darum kümmern, Kinder und Jugendliche an dieses Thema heranzuführen. Und das, obwohl es seit Jahrzehnten staatlich geförderte Wettbewerbe wie „Jugend musiziert“ oder „Jugend forscht“ gibt.

Deswegen hat sich die Open Knowledge Foundation gemeinsam mit mediale pfade aus Berlin auf die Fahne geschrieben, das zu ändern. „Jugend hackt“ wurde im Jahr 2013 ins Leben gerufen und ist ein gemeinnütziges Förderprogramm für computerbegeisterte Mädchen und Jungen zwischen 12 und 18 Jahren aus ganz Deutschland mit dem Motto: „Mit Code die Welt verbessern“.

Hackathon Hardware Hacks

Hardware-Hacks: Auch für den Hardware-begeisterten Bastler gab es viele Möglichkeiten, neue Dinge auszuprobieren. (Bild: David Gómez (CC BY 3.0)

Gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten arbeiten die Jugendlichen an digitalen Werkzeugen für ihre Vision einer besseren Gesellschaft. Dabei liegt besonderes Augenmerk nicht nur auf der Auseinandersetzung mit Open Data und Open Source, sondern vor allem auch in der Vernetzung der Jugendlichen unter sich. Die meisten haben sich ihre technologischen Fähigkeiten unabhängig von Elternhaus oder Schule angeeignet und sind froh, bei „Jugend hackt“ „endlich normale Leute“ zu treffen.

Manche Teilnehmer sind überrascht und sogar beruhigt, dass es „noch mehr solche Leute gibt wie sie selbst“. Die meisten sind ganz normale Jugendliche, die viele Freunde haben, im Sportverein sind und auch sonst nichts mit dem Klischee eines nicht sozialen Keller-Nerds zu tun haben.

Das Format von „Jugend hackt“ ist ein über ein gesamtes Wochenende dauernder Hackathon – eine Wortschöpfung aus „Hacken“ und „Marathon“. DIVSI gehört zu den Sponsoren des Projekts. Das Ziel ist nicht, am Ende ein komplett fertiges Produkt zu haben, sondern dass die Teilnehmer ihre eigenen Ideen und Projekte im Team gemeinsam prototypisch umsetzen und ihre (fast) fertigen Lösungen dann vorstellen.

Dazu gehört auch, dass Dinge schiefgehen, und das ist gut so. Jeder Fehler führt näher zum Ziel, und jede Idee und jeder Prototyp sind es wert, erklärt und präsentiert zu werden. Anders als in der Schule geht es bei „Jugend hackt“ nicht um Noten, sondern darum, sich mit Problemen auseinanderzusetzen und diese frühestmöglich mit anderen zu besprechen – wie im restlichen Leben auch.

Project Social Connections

Ausgezeichnet: Emmi vom Team „Project Social Connection“ (Bild: David Gómez (CC BY 3.0).

Integraler Bestandteil von „Jugend hackt“ sind ehrenamtliche und technisch versierte Mentor/innen mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Sie stehen den Jugendlichen bei der Umsetzung ihrer Soft- und Hardwareprojekte das ganze Wochenende über helfend beiseite. Im ersten Jahr waren es 60 Teilnehmende, im darauffolgenden Jahr schon 120, und dieses Jahr fand „Jugend hackt“ erstmalig nicht nur in Berlin statt, sondern auch regional in Süd, Ost, Nord und West. Insgesamt konnte die Veranstaltung jetzt schon knapp 300 teilnehmende Jugendliche anziehen.

Bei „Jugend hackt Nord“ entstanden diesmal in Hamburg Projekte wie „Social Connection“ und „Moin Refugees“. Diese Entwicklungen lassen keinen Zweifel daran, dass sich die Jugendlichen Gedanken machen um ihre Mitmenschen und wie sie die Gesellschaft mit ihrem Code ein Stückchen besser machen können.

Gewinner

Den Preis in eben dieser Kategorie „Mit Code die Welt verbessern“ holten sich dann auch die zwei Mädchen von „Social Connection“ – einer Plattform, die eine Übersicht über alle sozialen Projekte in der Nähe bietet und so die Suche und Teilnahme an ehrenamtlicher Arbeit erleichtert.

Moin Refugees

Ausgezeichnet: Moritz, Finn und Noah mit ihrem Mentor von der Projektgruppe „Moin Refugees”. (Bild: David Gómez (CC BY 3.0)

Mit der App „Moin Refugees“ traf die gleichnamige Projektgruppe den Nerv des aktuellen Zeitgeschehens: Ihre App bietet alle notwendigen Infos sowohl für Helfer/innen als auch für Geflüchtete, sogar mit schon integriertem Spendensystem. Die Jury und das Publikum waren so begeistert, dass sie dafür den Publikumspreis und den Preis für das beste Design gewinnen konnte.

Viele Jugendliche kommen schon mit eigenen Ideen und aktuellen Fragestellungen zu „Jugend hackt“ hin, um diese dann mithilfe eines Brainstormings und ihrer Projektgruppe umzusetzen. 2014 war ich zum ersten Mal als Mentorin bei „Jugend hackt“ in Berlin dabei und war sehr erstaunt, wie die Jugendlichen aktuelle politische und gesellschaftsrelevante Aspekte mit einbeziehen und untereinander diskutieren.

Seitdem mache ich mir um die Zukunft unserer Gesellschaft keine Sorgen mehr, anders, als in vielen anderen Artikeln gerne behauptet wird! Ein Projekt von 2014 war beispielsweise „Awearness“, bei dem die Jugendlichen ein Armband im 3-D-Drucker ausgedruckt haben. Mithilfe eines eingebauten Sensors, der Bluetooth-Verbindung zum Smartphone und einer App vibriert das Armband, sobald man sich im Umkreis von 50 Metern innerhalb einer Überwachungskamera befindet.

Diese hohe Qualität der präsentierten Arbeiten lässt das Publikum und die Jury bei den öffentlichen Abschlusspräsentationen staunen. Manch einer behauptet sogar, dass die Pitches besser sind als die mancher ansässiger Start-Ups.

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DIVSI-Umfrage: So gehen Internet-Nutzer in Deutschland mit AGB und Datenschutzbedingungen um https://www.divsi.de/publikationen/studien/divsi-umfrage-gehen-internet-nutzer-deutschland-mit-agb-und-datenschutzbedingungen-um/ Thu, 22 Oct 2015 07:50:11 +0000 http://46.30.3.106/?post_type=studien&p=14085 Internetnutzer in Deutschland zeigen ein auf den ersten Blick paradoxes Verhalten, was ihren Umgang mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und Datenschutzbestimmungen von Kommunikationsdienstleistern wie E-Mail- und Chat-Diensten angeht. Die große Mehrheit (86 %) hält es für wichtig, die Inhalte der AGB zu kennen – doch über 60 Prozent geben sowohl hinsichtlich AGB als auch Datenschutzbestimmungen […]

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Internetnutzer in Deutschland zeigen ein auf den ersten Blick paradoxes Verhalten, was ihren Umgang mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und Datenschutzbestimmungen von Kommunikationsdienstleistern wie E-Mail- und Chat-Diensten angeht. Die große Mehrheit (86 %) hält es für wichtig, die Inhalte der AGB zu kennen – doch über 60 Prozent geben sowohl hinsichtlich AGB als auch Datenschutzbestimmungen an, diese kaum oder gar nicht zu lesen. Nur wenige (20 %) studieren diese nach eigenen Angaben gründlicher. Insgesamt hat praktisch jeder Internetnutzer in Deutschland schon einmal dem „Kleingedruckten“ von Kommunikationsdienstleistern zugestimmt – aber das häufig mit einem unguten Gefühl.

Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Online-Panelbefragung (zur Pressemitteilung) des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI). 1.051 Nutzer ab 14 Jahren wurden dabei sowohl zu ihrem Umgang mit AGB und Datenschutzbestimmungen als auch ihren persönlichen Meinungen, Einstellungen und Vorbehalten rund um Nutzungsbedingungen befragt.

Alternativlosigkeit führt zu Zustimmung

Die Umfrage zeigt: Fast jeder Internetnutzer verwendet heute E-Mail-Dienste (98 %) oder Messenger (73 %). Rund ein Viertel der Befragten klickt direkt auf „Zustimmen“, ohne die AGB oder Datenschutzbestimmungen überhaupt zu öffnen. Matthias Kammer, Direktor des DIVSI, verwundern diese Zahlen kaum: „Wer heute online kommunizieren will, kommt an Messengern und E-Mail-Diensten nicht vorbei – und damit auch nicht an deren ‚Kleingedrucktem‘ – das erklärt das auf den ersten Blick paradoxe Verhalten.“ Denn die Nutzung der Kommunikationsdienste setzt grundsätzlich eine Registrierung seitens der Nutzer voraus – und damit auch eine Zustimmung zu den AGB und Datenschutzbestimmungen der Anbieter. Als E-Mail-Dienste sind „GMail“ bzw. „Googlemail“ (34 %) sowie „GMX“ (32 %) bei den Nutzern am beliebtesten. Bei den Messengern dominiert klar der Chat-Dienst WhatsApp, den über zwei Drittel der User verwenden.

Die Meinungen der Nutzer in Bezug auf die Inhalte von AGB und Datenschutzbestimmungen von E-Mail-Diensten und Messengern differieren stark. Häufig gehen die Nutzer davon aus, dass persönliche Daten gespeichert werden. Seltener meinen sie, dass auch ihr aktives Verhalten (z. B. besuchte Internet-Adressen) aufgezeichnet wird. Über 60 Prozent der Befragten glauben, dass die gesammelten Daten zur Optimierung der Dienste verwendet werden. 55 Prozent vermuten, dass Partnerunternehmen die Infos erhalten und knapp die Hälfte geht davon aus, dass Informationen auch an Dritte weitergeleitet oder sogar verkauft werden.

Im Widerspruch zum schnellen ‚Zustimmungs-Klicken‘ steht die Sorge um den Schutz persönlicher Daten. Die Nutzer geben an, hierauf großen Wert zu legen. Dabei stufen sie die Daten als unterschiedlich schützenswert ein. Kontakte und Adressbücher, Passwörter, E-Mails und Sprachnachrichten sowie Bilder und Videos gelten als besonders sensibel. Jeweils über 80 Prozent möchten nicht, dass diese Daten gespeichert oder gelesen werden.

Die Untersuchung erklärt auch, warum sich die Nutzer meist schnell dazu durchringen können, den AGB zuzustimmen: Etwa jeder zweite Internetuser ist dem Lager der Resignierten zuzuordnen. Sie wollen die Vorteile des Netzes nutzen und sehen deshalb keine Alternative zu einer Zustimmung, die oftmals mit ungutem Gefühl gegeben wird. Auf der anderen Seite stehen die Vertrauensvollen. Diese gehen grundsätzlich davon aus, dass im Bereich AGB alles rechtmäßig/richtig geregelt ist. Deshalb schenken sie den Anbietern ihr Vertrauen – vielfach ohne die AGB-Inhalte im Einzelnen zu verstehen oder wirklich beurteilen zu können.

Nutzer wünschen sich kurze und leicht verständliche AGB und Datenschutzbestimmungen

„Wenn jeder von uns erst einmal alle Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen lesen würde, denen wir tagtäglich zustimmen, hätte das verheerende Auswirkungen auf unsere Produktivität und unser Zeitmanagement“, erklärt Kammer mit Verweis auf Bundesjustizminister Heiko Maas, der davon ausgeht, dass das detaillierte Lesen der AGB jeden Nutzer pro Jahr 67 Arbeitstage kosten würde. Entsprechend bemängeln 78 Prozent der Internetnutzer in Deutschland, dass es nicht möglich sei, AGB vollständig zu lesen und zu verstehen. Über die Hälfte ist davon überzeugt, dass sich nicht überprüfen lässt, ob die Firmen ihre eigenen AGB auch tatsächlich einhalten. Deshalb wird laut Umfrage-Ergebnis den AGB bzw. Datenschutzbestimmungen nicht vorbehaltlos zugestimmt. Über die Hälfte der Internetnutzer gibt an, schon einmal dem ‚Kleingedruckten‘ eines Anbieters nicht zugestimmt zu haben. Gut 60 Prozent haben aufgrund von Datenschutzbedenken sogar bereits auf die Nutzung eines Dienstes verzichtet bzw. die Nutzung beendet.

Insgesamt sehen die meisten Internetnutzer (93 %) einen Optimierungsbedarf im Hinblick auf AGB und Datenschutzbestimmungen. Verbesserungsmöglichkeiten bestehen nach ihrer Meinung vor allem im Bereich der Texte. So fordern drei Viertel kürzere Texte, ungefähr zwei Drittel halten eine einfachere Sprache für sinnvoll. Etwa die Hälfte der Befragten wünscht sich eine übersichtlichere optische Gestaltung des Layouts.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

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Online-Kanäle sind essentiell für die soziale Interaktion von Teenagern https://www.divsi.de/online-kanaele-sind-essentiell-fuer-die-soziale-interaktion-von-teenagern/ https://www.divsi.de/online-kanaele-sind-essentiell-fuer-die-soziale-interaktion-von-teenagern/#respond Thu, 13 Aug 2015 08:33:22 +0000 http://46.30.3.106/?p=13579 Von Yi-Ji Lu Das Zusammenleben von Jugendlichen spielt sich zu großem Teil online ab. Das zeigt eine neue Studie des Pew Research Center, für die US-weit 1.060 Teenager zwischen 13 und 17 Jahren befragt wurden. Jeder Zweite schließt Online-Freundschaften In dieser Altersgruppe entstehen Freundschaften verstärkt im Internet. 57 Prozent der Befragten geben an, dass sie bisher […]

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Von Yi-Ji Lu

Das Zusammenleben von Jugendlichen spielt sich zu großem Teil online ab. Das zeigt eine neue Studie des Pew Research Center, für die US-weit 1.060 Teenager zwischen 13 und 17 Jahren befragt wurden.

Jeder Zweite schließt Online-Freundschaften

Online-Freundschaften – Pew Research

Jeder Zweite schließt Online-Freundschaften (Grafik: Pew Research Center)

In dieser Altersgruppe entstehen Freundschaften verstärkt im Internet. 57 Prozent der Befragten geben an, dass sie bisher mindestens eine Freundschaft online geschlossen haben. 29 Prozent haben sogar fünf neue Freunde online gefunden.

Männliche Teenager knüpfen mit 61 Prozent eher Online-Freundschaften als weibliche Teenager mit 52 Prozent.

Die wichtigsten Kanäle sind in diesem Kontext soziale Netzwerke und Online-Videospiele.

Online-Freunde sind nicht gleich Offline-Freunde

Diese Freundschaften verbleiben meist im Digitalen. Lediglich 20 Prozent der Befragten haben jemals einen Online-Freund auch im realen Leben getroffen. 

Es findet demnach eine klare Unterscheidung zwischen Online- und Offline-Freunden statt. Zu diesem Ergebnis kommt auch die DIVSI-U25 Studie: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der digitalen Welt (2014): 

Wenn in Online-Communitys „Freunde“ hinzugefügt oder entfernt werden, handelt es sich dabei für fast alle Befragten um eine spezielle Kategorie von Freunden – die sogenannten „Facebook-Freunde“. Facebook-Freunde haben einen eigenen Status und in der Regel wenig mit dem zu tun, was im Alltag einen Freund ausmacht; sie sind oft nicht mehr als Bekannte. (Quelle: DIVSI-U25 Studie)

Ein genauer Blick auf das Freundschaftsverhalten zeigt die Ausmaße dieser Ausdifferenzierung. Betrachtet man die Altersgruppe der 14- bis 17-Jährigen, so treffen sich die Befragten aus durchschnittlich 163 Online Freundschaften nur mit 29 Freunden regelmäßig. 11 davon sind engere Freunde.

DIVSI U25-Studie: Online-Freundschaften 14-17 Jährige

DIVSI U25-Studie: Online-Freundschaften der 14- bis 17 Jährigen (Grafik: DIVSI U25-Studie)

Online-Kommunikationsverhalten differenziert sich im Alter heraus

Mit dem Alter verändert sich auch das Kommunikationsverhalten. Das Pew Research Center kommt zu dem Ergebnis, dass mit dem Alter die Anzahl der Online-Freundschaften wächst. So hegen 51 Prozent der 13- bis 14-Jährigen Online-Freundschaften, wohingegen es bei den 15- bis 17-Jährigen schon 60 Prozent sind.

Aus der DIVSI-U25 Studie wissen wir zudem, dass sich mit dem Alter auch die Art und Weise verändert, wie Online-Freundschaften auf sozialen Plattformen geführt werden und welche Funktion sie erfüllen:

  • Für Kinder zwischen 9 und 13 Jahren geht es bei Online-Freundschaften primär um das Abbilden ihres Offline-Freundeskreises.
  • Bei den Jugendlichen (14-17 Jahre) zeichnet sich dagegen ein offensives Netzwerken im Rahmen der Selbstdarstellung ab. 43 Prozent geben an, dass die Anzahl der Online-Freundschaften ein Indikator für die Beliebtheit einer Person darstellt. 
  • Bei jungen Erwachsenen (18-24 Jahren) findet sich ein funktionales Netzwerken auf der Basis ihrer jeweiligen Lebensabschnitte wieder.

Neue Orte der Begegnung: soziale Netzwerke und Videospiele 

Die beliebtesten Kanäle, in denen Online-Freundschaften geschlossen werden, sind laut dem Pew Research Center soziale Netzwerke und Videospiele. So geben 64 Prozent der Befragten, die online Freundschaften schließen, an, hierfür Social Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram zu nutzen. An zweiter Stelle stehen Videospiele mit 36 Prozent. Der eigene Benutzername auf sozialen Netzwerken oder in Videospielen ist demnach oftmals mit die erste Information, die beim Kennenlernen neuer Personen ausgetauscht wird.

Auffällig ist ein geschlechterspezifisches Nutzungsverhalten. Mädchen schließen häufiger Online-Freundschaften auf Social Media-Plattformen als Jungen (78 Prozent Mädchen, 52 Prozent Jungen), wohingegen Jungen deutlich häufiger neue Freunde in Videospielen finden (57 Prozent Jungen, 13 Prozent Mädchen).

Ein ähnliches Ergebnis lieferte auch die DIVSI-U25 Studie: Soziale Netzwerke spielen für Mädchen eine weitaus größere Rolle als für Jungen. Am deutlichsten ist der Unterschied Im Alter von 16 Jahren ausgeprägt: Von den 16 Jährigen nutzen 77 Prozent der weiblichen Befragten demnach täglich Facebook; die Anzahl der männlichen Befragten liegt mit 38 Prozent weitaus darunter.

Facebook: Altersspezifische Nutzung

Soziale Netzwerke bei Mädchen beliebter als bei Jungen (Grafik: DIVSI U25-Studie)

Trend geht zum Texting – Telefonate nehmen ab

Das Versenden von Kurznachrichten (auch Texting genannt) ist die häufigste Form der Alltagskommunikation. Laut Pew Research-Studie kommunizieren 55 Prozent der Teenager von 13 bis 17 Jahren täglich mit ihren Freunden mithilfe von Kurznachrichten. Danach folgen soziale Netzwerke (23 Prozent), Telefonate (19 Prozent) und Videospiele (13 Prozent). Lediglich 25 Prozent treffen sich täglich mit ihren Freunden.

Pew Research Kommunikationsarten von Teenagern

Texting die häufigste Art der täglichen Kommunikation (Grafik: Pew Research Center)

In der DIVSI-U25 Studie haben wir sogar ein noch stärkeres Texting-Verhalten beobachtet. Demnach nutzen 72 Prozent der Jugendlichen (14-17 Jahre) täglich den Messaging-Dienst WhatsApp. Die intensivste Nutzung findet sich hier bei den 16-Jährigen. Unter den 16-Jährigen sind die weiblichen Befragten mit 81 Prozent deutlich aktiver als die männlichen Befragten mit 72 Prozent.

Laut einer Studie von Bitkom nutzen 9 Prozent der Jugendlichen das Smartphone gar nicht mehr zum Telefonieren. 

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DIVSI Magazin – Ausgabe 2/2015 https://www.divsi.de/publikationen/magazine/divsi-magazin-ausgabe-22015/ Fri, 10 Jul 2015 08:37:02 +0000 http://46.30.3.106/?post_type=magazine&p=12603 Zum Inhalt: Rückblicke auf Symposium „Neue Macht- und Verantwortungsstrukturen in der digitalen Welt“ und Your Net –DIVSI Convention 2015.  Und weitere Themen…

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Zum Inhalt: Rückblicke auf Symposium „Neue Macht- und Verantwortungsstrukturen in der digitalen Welt“ und Your Net –DIVSI Convention 2015. 
Und weitere Themen…

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Smartphone-Studie: Vermischung von Arbeit und Freizeit https://www.divsi.de/smartphone-studie-vermischung-von-arbeit-und-freizeit/ https://www.divsi.de/smartphone-studie-vermischung-von-arbeit-und-freizeit/#respond Tue, 07 Jul 2015 08:54:22 +0000 http://46.30.3.106/?p=12607 Dass die Digitalisierung und der Siegeszug der mobilen Geräte das Berufsleben flexibler machen und es in der Folge zu einer Auflösung der zu Zeiten der Industrialisierung etablierten Grenzen von Arbeit und Privatleben kommt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Eine von BITKOM in Auftrag gegebene repräsentative Studie hat nun untersucht, wie Deutsche ihr Smartphone im privaten Kontext für ihren […]

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Wachsende Vermisschung von Arbeit und Freizeit durch Smartphones – die Gesellschaft reagiert

Bild: Kzenon – Shutterstock

Dass die Digitalisierung und der Siegeszug der mobilen Geräte das Berufsleben flexibler machen und es in der Folge zu einer Auflösung der zu Zeiten der Industrialisierung etablierten Grenzen von Arbeit und Privatleben kommt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Eine von BITKOM in Auftrag gegebene repräsentative Studie hat nun untersucht, wie Deutsche ihr Smartphone im privaten Kontext für ihren Beruf nutzen.

Befragt wurden 1016 Bundesbürger ab 14 Jahren, darunter 575 Berufstätige. Die Ergebnisse im Überblick:

Jeder Zweite erledigt in der Freizeit berufliche Aufgaben

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass knapp jeder zweite berufstätige Smartphone-User (48 Prozent) bei privaten Treffen mit Freunden oder der Familie berufliche Aufgaben mit seinem Smartphone erledigt. 28 Prozent tun dies ab und zu und 20 Prozent sogar regelmäßig. Auffällig ist an dieser Stelle, dass die Anzahl derer, die das Smartphone in der Freizeit für berufliche Dinge nutzen, mit dem Alter steigt:

  • von den Berufstätigen bis 29 Jahren nutzen 35 Prozent das Smartphone in einer privaten Runde für berufliche Zwecke
  • bei den 30- bis 49-Jährigen sind es bereits 57 Prozent
  • und bei den über 50-Jährigen 61 Prozent

Umgekehrt verwenden auch 41 Prozent der Berufstätigen das Smartphone während der Arbeitszeit für private Angelegenheiten:

  • 67 Prozent lesen private Nachrichten wie E-Mails, WhatsApp-Nachrichten oder SMS
  • 29 Prozent nutzen soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter
  • rund jeder Vierte (27 Prozent) spielt oder liest aktuelle Nachrichten im Internet (23 Prozent)
  • 15 Prozent informieren sich über Sportergebnisse und 6 Prozent kaufen mit ihrem Smartphone auf Online-Shopping-Portalen ein

Dauerhafte Smartphone-Nutzung ein gesellschaftlicher Affront

Die Umfrage geht im Weiteren darauf ein, wie die Mehrheit auf die Vermischung von Arbeit und Freizeit reagiert. Rund zwei Drittel (67 Prozent) halten es für unhöflich, wenn in einer privaten Runde berufliche Aufgaben mit dem Smartphone erledigt werden. Nur jeder Vierte (28 Prozent) meint, das sei heutzutage normal.

Vom Blick auf das Smartphone fühlen sich besonders Senioren gestört. 83 Prozent der über 65-Jährigen halten die Smartphone-Nutzung in einem solchen Fall für unhöflich. Nur 12 Prozent finden das in Ordnung.

Balance finden ist gesellschaftliche Aufgabe

Dem Home-Office und einem flexiblen Arbeitsmodell kommt in der deutschen Wirtschaft eine wachsende Bedeutung zu und ermöglicht dem Arbeitnehmer eine höhere Flexibilität in der Lebensgestaltung. Sie schaffen indes auch neue gesellschaftliche Problemfelder. So belegen ausländische Studien, dass die Bereitstellung von Smartphones durch den Arbeitgeber eine ständige Erreichbarkeit impliziere, die mitunter zu erhöhten Stressleveln bei Arbeitnehmern führe. 

Die große Herausforderung sei es, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder, dafür zu sorgen, dass „diese neue Flexibilität weder zu Lasten der Beschäftigten noch zu Lasten der Unternehmen geht, sondern dass beide Seiten gleichermaßen davon profitieren.“

Um das Problem sich unbemerkt ausdehnender Arbeitszeiten und zusätzlicher Nachtschichten zu entschärfen, forderte die IG Metall 2014 ein Recht auf Unerreichbarkeit. Zwar ist noch kein derartiges Gesetz auf Bundesebene umgesetzt, doch haben Automobilhersteller mittlerweile ihren Mitarbeitern feste Zeiten, in denen sie unerreichbar sind, zugesichert oder andere Ausgleichsregelungen getroffen.

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Recht auf Vergessen – die Standpunkte der Teilnehmer https://www.divsi.de/recht-auf-vergessen-die-standpunkte-der-teilnehmer/ https://www.divsi.de/recht-auf-vergessen-die-standpunkte-der-teilnehmer/#comments Mon, 30 Mar 2015 10:32:07 +0000 http://46.30.3.106/?p=11737 Am 26.03.2015 fand in Berlin unsere Diskussionsveranstaltung „Vergiss es, Du wirst mich nie wieder los – Sollte das Internet vergessen?“ statt. Wir danken allen Gästen für die rege Teilnahme und den Referenten für die spannenden Einblicke und Diskussionen. Für alle, die nicht mit dabei sein konnten, haben wir hier einen Einblick zusammengestellt. Hier geht es zur Pressemitteilung. Zusammenfassung […]

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Diskussionsveranstaltung: Recht auf Vergessenwerden

Am 26.03.2015 fand in Berlin unsere Diskussionsveranstaltung „Vergiss es, Du wirst mich nie wieder los – Sollte das Internet vergessen?“ statt. Wir danken allen Gästen für die rege Teilnahme und den Referenten für die spannenden Einblicke und Diskussionen. Für alle, die nicht mit dabei sein konnten, haben wir hier einen Einblick zusammengestellt.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

Zusammenfassung

Die Beiträge im Überblick:

Matthias Kammer (DIVSI-Direktor) über das Anliegen der Diskussionsveranstaltung:

Interviews mit den Teilnehmern

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Mitglied des Google-Löschbeirats) betont, dass die Debatte am eigentlichen Thema vorbeigeht. Ein Vergessen im klassischen Sinne gibt es nicht, die Debatte dreht sich im Grunde darum, inwiefern dem Einzelnen etwas öffentlich vorgehalten werden kann, was eigentlich unter seine Privatsphäre fällt. Leutheusser-Schnarrenberger stimmt der Idee eines Digitalen Kodex zu, anhand dessen Verhaltensweisen für Nutzer, Wirtschaft und Politik empfohlen und weiterentwickelt werden können:

Konstantin Klein (Redaktionsleiter Deutsche Welle) stellt das EuGH-Urteil in den Kontext einer größeren Auseinandersetzung mit der Marktmacht Googles. Zudem betont er, dass ein Entfernen der Verlinkung aus den Suchergebnissen nicht zu einer Löschung der Inhalte selbst, sondern lediglich zu einer geringeren Auffindbarkeit führt. Er warnt zudem vor dem sogenannten „Streisand-Effekt“. Ein Versuch, etwas vergessen zu lassen, kann darin resultieren, dass es noch umso stärker in die Öffentlichkeit dringt:

Katharina Borchert (Geschäftsführerin Spiegel Online) führt an, dass auch die Medieninstanzen vom EuGH-Urteil betroffen sind. So kommt es durchaus zur Löschung von korrekt recherchierten Informationen, die aus medienrechtlicher Perspektive legitim sind. Dementsprechend ihre Forderung, dass das EuGH nicht nur die Interessen von Betroffenen, sondern auch die der Medien und der Öffentlichkeit in den Blick nimmt.

Jan Philipp Albrecht, MdEP (stellvertretender Vorsitzender des Innen- und Justizausschusses) spricht sich gegen die Forderung zur Einrichtung von Schiedsstellen aus, die bei der Löschentscheidung involviert sind. Stattdessen sollten die Redaktionen inhaltlich in die Entscheidungen einbezogen werden:

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Quartz-Studie: E-Mail bei Top-Managern primäre Informationsquelle https://www.divsi.de/quartz-studie-e-mail-bei-top-managern-primaere-informationsquelle/ https://www.divsi.de/quartz-studie-e-mail-bei-top-managern-primaere-informationsquelle/#respond Mon, 23 Feb 2015 10:09:06 +0000 http://46.30.3.106/?p=11486 Hat die E-Mail als Kommunikationswerkzeug ausgedient und fristet nur noch ein Dasein als Spam-Medium? Diese Frage wird seit einigen Jahren immer wieder lebhaft diskutiert. Experten der einen Seite gehen davon aus, dass die Ablöse durch Social Media und Messenger bereits weit fortgeschritten und es nur eine Frage der Zeit sei, bis die E-Mail endgültig verschwinde. Vertreter der anderen Seite hingegen […]

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Hat die E-Mail als Kommunikationswerkzeug ausgedient und fristet nur noch ein Dasein als Spam-Medium? Diese Frage wird seit einigen Jahren immer wieder lebhaft diskutiert. Experten der einen Seite gehen davon aus, dass die Ablöse durch Social Media und Messenger bereits weit fortgeschritten und es nur eine Frage der Zeit sei, bis die E-Mail endgültig verschwinde. Vertreter der anderen Seite hingegen verteidigen die E-Mail als ein etabliertes Medium, das sich stets neuen Nutzungskontexten anpasse.

Die von Quartz-Studie durchgeführte Studie zum täglichen Nachrichtenkonsumverhalten von 940 Top-Managern namhafter Unternehmen spricht für die Position der E-Mail-Verfechter. So stellt sich die E-Mail gerade in Hinblick auf den täglichen Nachrichtenkonsum als die wichtigste Informationsquelle heraus.

Die Ergebnisse im Überblick:

Nachrichtenkonsum überwiegend morgens und auf mobilen Geräten

75% der Top-Manager investieren am Tag mindestens 30 Minuten in den Nachrichtenkonsum. Nachrichten werden zudem überwiegend am Morgen konsumiert (60%). 44% der Top-Manager befassen sich sogar direkt nach dem Aufwachen mit den News.

Quartz-Studie zum Informationskonsum von Top-Managern: Täglicher Aufwand

Die Mehrheit verbringt täglich mindestens 30 Minuten mit Informationsbeschaffung (Grafik: Quartz)

Ein Blick auf die Aufteilung nach Branchen zeigt, dass die Manager aus der Medien- und Werbebranche die meiste Zeit für die Informationsbeschaffung aufbringen. Am Ende der Liste stehen Befragte aus der Technologie-Branche.

Quartz-Studie zum Informationskonsum von Top-Managern: Branchen

Zeit für täglichen Nachrichtenkonsum: Aufteilung nach Branchen (Grafik: Quartz)

Mehrheitlich findet die Informationsbeschaffung auf mobilen Geräten (61%) statt. Die klassischen Massenmedien (Radio, Print, TV) nehmen zusammen nur 9% ein.

Quartz-Studie zum Informationskonsum von Top-Managern: Devices

Für den Nachrichtenkonsum werden überwiegend mobile Geräte genutzt (Grafik: Quartz)

E-Mail erste Anlaufstelle

E-Mail-Newsletter stellen mit 60% die primäre Nachrichtenquelle bei Top-Managern dar. Danach folgen an zweiter Stelle soziale Netzwerke und Browser-Aufrufe mit 43% sowie an dritter Stelle News-Apps mit 28%.

David Carr von der New York Times geht davon aus, dass gerade die unübersichtliche Informationsflut für die Renaissance von E-Mail-Newslettern verantwortlich ist. In Form von Newslettern erhalten die Top-Manager nämlich die für sie relevanten Nachrichten kuratiert und gebündelt in ihrem E-Mail-Postfach, ohne dass sie eine Vielzahl von Nachrichtenseiten oder Netzwerken bemühen müssten.

Quartz-Studie zum Informationskonsum von Top-Managern: Devices

E-Mail-Newsletter die erste Anlaufstelle vor Apps und sozialen Netzwerken (Grafik: Quartz)

E-Mail-Newsletter liegen so mit 56% auch vor branchenspezifischen (55%) und allgemeinen (55%) Nachrichtenseiten.

Quartz-Studie zum Informationskonsum von Top-Managern: Quellen

E-Mail-Newsletter noch vor Nachrichtenseiten (Grafik: Quartz)

Auch beim Teilen von Informationen steht die E-Mail mit 80% an erster Stelle vor Twitter (43%) und Facebook (30%).

Quartz-Studie zum Informationskonsum von Top-Managern: Sharing

E-Mail auch bei Sharing führendes Medium (Grafik: Quartz)

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Symposium: Neue Macht- und Verantwortungsstrukturen in der digitalen Welt https://www.divsi.de/symposium-neue-macht-und-verantwortungsstrukturen-der-digitalen-welt/ https://www.divsi.de/symposium-neue-macht-und-verantwortungsstrukturen-der-digitalen-welt/#respond Wed, 11 Feb 2015 11:38:21 +0000 http://46.30.3.106/?p=11429 Die Digitalisierung aller Lebensbereiche hat einen Veränderungsprozess der Macht- und Verantwortungsstrukturen in Gang gesetzt und stellt Staat, Politik und Recht gleichermaßen vor immense neue Herausforderungen. Insbesondere die rasant wachsende Menge an sensiblen und gleichzeitig für viele Akteure wirtschaftlich hoch wertvollen Daten wirft die gesellschaftlich immer dringlicher werdende Frage auf, wie ein verantwortungsbewusster Umgang zwischen Staat, […]

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Bucerius/DIVSI IP Conference 2015: Neue Macht- und Verantwortungsstrukturen in der digitalen Welt

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche hat einen Veränderungsprozess der Macht- und Verantwortungsstrukturen in Gang gesetzt und stellt Staat, Politik und Recht gleichermaßen vor immense neue Herausforderungen. Insbesondere die rasant wachsende Menge an sensiblen und gleichzeitig für viele Akteure wirtschaftlich hoch wertvollen Daten wirft die gesellschaftlich immer dringlicher werdende Frage auf, wie ein verantwortungsbewusster Umgang zwischen Staat, Unternehmern und Nutzern gestaltet werden kann.

Um dieser Frage nachzugehen, organisiert das DIVSI gemeinsam mit dem Lehrstuhl von Professor Dr. Michael Fehling, dem IP-Center an der Bucerius Law School sowie dem Lorenz-von-Stein-Institut das Symposium „Neue Macht- und Verantwortungsstrukturen in der digitalen Welt„.

Nach der Eröffnung des Symposiums durch Hamburgs Ersten Bürgermeister wird der EU-Abgeordnete und Datenschutzexperte Jan Philipp Albrecht einen Überblick zum aktuellen Stand der Diskussion um die EU-Datenschutzverordnung geben. Die anschließende Podiumsdiskussion widmet sich der Frage nach der Rolle der Nutzer, Staaten und Unternehmen in Zeiten des digitalen Fortschritts. Am zweiten Tag werden verschiedene Aspekte von Macht und Regulierung, Verantwortung und Teilhabe im digitalen Kontext aus rechtswissenschaftlicher Sicht beleuchtet.

Termin: 07. und 08. Mai 2015
Ort: Bucerius Law School

Programm

Donnerstag, 7. Mai 2015
15.00 Registrierung
15.30 Begrüßung: Matthias Kammer (DIVSI)
15.45 Grußwort: Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
16.15 Zum aktuellen Stand der Diskussion um die EU-Datenschutzgrundverordnung
Vortrag: Jan Philipp Albrecht, MdEP (Die Grünen)
17.00 – 18.30 Digitaler Fortschritt – staatenlos, uferlos, rechtlos – wo bleibt der Nutzer?
Podiumsdiskussion: Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend); Professor Dr. Sebastian Spaeth (Universität Hamburg); Jan Philipp Albrecht, MdEP (Die Grünen); Dr. Eva Flecken (Sky Deutschland AG); Lale Meyer (Bucerius Law School)
ab 19.00 Abendbuffet
Freitag, 8. Mai 2015
8.30 Registrierung
9.00 Begrüßung: Matthias Kammer (DIVSI)
9.15 Möglichkeiten regulierter Selbstregulierung im digitalen Kontext
Vortrag: Professor Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem (Bucerius Law School)
10.15 Kaffeepause
10.45 Verantwortung bei begrenztem Wissen in der vernetzten Welt
Vortrag: Professor Dr. Indra Spiecker, gen. Döhmann (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
11.45 Zur Reichweite der staatlichen Verantwortung für Teilhabe in der digitalen Zeit
Vortrag: Professor Dr. Alexander Roßnagel (Universität Kassel)
12.45 Mittagsimbiss
13.30 Ist der digitale Staat ein besserer Staat?
Vortrag: Professor Dr. Utz Schliesky (Schleswig-Holsteinischer Landtag)
14.30 Privacy im Spiegel unterschiedlicher Rechtskulturen
Schlusswort: Professor Dr. Michael Fehling (Bucerius Law School)

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Initiative D21-Studie: Potenzial von mobilem Internet und LTE unausgeschöpft https://www.divsi.de/initiative-d21-studie-potenzial-von-mobilem-internet-und-lte-unausgeschoepft/ https://www.divsi.de/initiative-d21-studie-potenzial-von-mobilem-internet-und-lte-unausgeschoepft/#respond Thu, 11 Dec 2014 09:12:17 +0000 http://46.30.3.106/?p=10914 Von Yi-Ji Lu Welchen Einfluss hat das mobile Internet auf unsere Lebensgewohnheiten, unsere Kommunikation und Werte? Seit 2012 führen die Initiative D21 e.V. und Huawei gemeinsam mit TNS Infratest die repräsentative Studie „Mobile Internetnutzung“ durch, um gesellschaftliche und technische Entwicklungen im Kontext der mobilen Internetnutzung im Zeitverlauf zu verstehen. Vergangene Woche präsentierten Lena-Sophie Müller (Initiative D21 e.V.), Ingoberth Veith (Huawei Technologies […]

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Von Yi-Ji Lu

Welchen Einfluss hat das mobile Internet auf unsere Lebensgewohnheiten, unsere Kommunikation und Werte? Seit 2012 führen die Initiative D21 e.V. und Huawei gemeinsam mit TNS Infratest die repräsentative Studie „Mobile Internetnutzung“ durch, um gesellschaftliche und technische Entwicklungen im Kontext der mobilen Internetnutzung im Zeitverlauf zu verstehen.

Präsentation der Studie “Mobile Internetnutzung 2014: Gradmesser für die digitale Gesellschaft”

Präsentation der Studie “Mobile Internetnutzung 2014: Gradmesser für die digitale Gesellschaft“ (Foto: Initiative D21 e.V.)

Vergangene Woche präsentierten Lena-Sophie Müller (Initiative D21 e.V.), Ingoberth Veith (Huawei Technologies Deutschland GmbH) und Dr. Malthe Wolf (TNS Deutschland GmbH) die diesjährige Studie “Mobile Internetnutzung 2014: Gradmesser für die digitale Gesellschaft”.

Die zentralen Erkenntnisse:

Mobiles Internet mit noch großem Wachstumspotenzial

Die Studien verzeichnen seit 2012 einen starken Aufwärtstrend in der mobilen Internetnutzung. So sind mit 54 Prozent mehr als die Hälfte der Deutschen 2014 bereits mobil online. Gegenüber dem Vorjahr ist damit eine Steigerung von 35 Prozent festzustellen.

Studie der Initiative D21. e.V.: Deutsche mehrheitlich mobil online

Starker Anstieg der mobilen Internetnutzung in Deutschland (Grafik: Initiative D21 e.V.)

Die Studie zeigt auch, dass das mobile Internet noch großes Wachstumspotenzial hat. Denn für fast alle abgefragten Anwendungen wird der stationäre Internetzugang deutlich öfter genutzt als der mobile. Die Ausnahmen bilden Instant Messenger und Mobilitätsdienste. Hier sind die Zugangsarten nahezu gleichauf oder mobiles Internet hat das stationäre bereits überholt.

Studie der Initiative D21 e.V.: Mobiles Internet ist nur Ersatz für stationäres Internet

Großes Wachstumspotenzial in mobilem Internet (Grafik: Initiative D21 e.V.)

Die Befragten gaben folgende Barrieren für die Nichtnutzung des mobilem Internets an:

  • Stationäres Internet ist ausreichend (81 Prozent)
  • Kein Nutzen/Vorteil durch mobiles Internet (66 Prozent)
  • Sicherheits-/Datenschutzbedenken (55 Prozent)
  • Angst vor versteckten Kosten/Kostenfallen (41 Prozent)

In der Bewertung des mobilen Internets für die gesellschaftliche Entwicklung finden sich die bekannten Positionen wieder: 67 Prozent der Befragten sagen, die Kommunikation werde durch das mobile Internet immer oberflächlicher. Gleichzeitig sehen 51 Prozent der Befragten positive Effekte für die deutsche Wirtschaft.

Studie der Initiative D21 e.V.: Gesellschaftliche Auswirkungen von mobiler Internetnutzung

Bewertung des mobilen Internets (Grafik: Initiative D21 e.V.)

Nur 20 Prozent gehen von einer nachhaltigen positiven Veränderung des gesellschaftlichen Miteinanders aus. Interessant ist hier, dass Offliner und Nichtnutzer optimistischer sind als diejenigen, die das mobile Internet tatsächlich nutzen.

Potenzial von LTE wenig genutzt 

Ein weiterer Themenschwerpunkt der Studie ist die LTE-Nutzung. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Nutzungsanstieg des LTE-Standards von über 200 Prozent zu verzeichnen.

Studie der Initiative D21 e.V.: LTE-Nutzung 2013 vs. 2014

Nahezu jeder vierte Deutsche nutzt LTE (Grafik: Initiative D21 e.V.)

Ein Blick auf das genaue Nutzungsverhalten zeigt auch hier ungenutztes Potenzial: nur 48 Prozent der LTE-Nutzer machen von der höheren Datenübertragungsrate bzw. Netzgeschwindigikeit tatsächlich Gebrauch, indem sie zumindest teilweise neue oder andere Anwendungen nutzen.

Studie der Initiative D21 e.V.: Geändertes Nutzungsverhalten mit LTE

Geändertes Nutzungsverhalten mit LTE (Grafik: Initiative D21 e.V.)

Die Befragten gaben folgende Barrieren für die Nichtnutzung von LTE an:

  • Mangelnde Kenntnis über LTE (53 Prozent)
  • Nutzung zu teuer (37 Prozent)
  • LTE bringt keine Vorteile (33 Prozent)

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