ITK – DIVSI https://www.divsi.de Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet Fri, 24 May 2019 13:57:00 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.14 Hilfreiche Links zum Thema Datenschutz, Social Media, Kinder und Internet https://www.divsi.de/hilfreiche-links-zum-thema-datenschutz-social-media-kinder-und-internet/ https://www.divsi.de/hilfreiche-links-zum-thema-datenschutz-social-media-kinder-und-internet/#respond Tue, 09 Feb 2016 07:30:46 +0000 http://46.30.3.106/?p=9377 Sie wollen sich zu den Themen Datenschutz, Internetbetrug, Social Media und kindergerechten Umgang mit dem Internet erkundigen? Hier eine Zusammenstellung hilfreicher Links

The post Hilfreiche Links zum Thema Datenschutz, Social Media, Kinder und Internet appeared first on DIVSI.

]]>
Hilfreiche Links zum Thema Datenschutz, Social Media, Kinder und Internet

Bild: file404 – Shutterstock

(Erstveröffentlichung: 2. September 2014)

Sie wollen sich zu den Themen Datenschutz, Internetbetrug, Social Media und kindergerechten Umgang mit dem Internet erkundigen? Hier eine aktualisierte Zusammenstellung hilfreicher Links, nicht nur anläßlich des Safer Internet Day:

1. Sicherheit/Technik

Allgemein

 Datenschutz

Internetbetrug/Angriffe

2. IT-Recht

3. Social Media

  • Gemeinnütziger Verein, der sich mit Falschmeldungen, Abofallen, Spam, schädlichen Links uvm. im Internet beschäftigt, Hauptfokus auf Facebook http://www.mimikama.at/

4. Kinder und Internet

Infoportale

  • Die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz. Breite Themenpalette, u.a. Cyber-Mobbing, Urheberrechtsfragen und sichere Nutzung von Social Media auf PC, Tablets und Smartphone  http://www.klicksafe.de/
  • Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, Infos zur Indizierung bedenklicher Seiten, man erhält den Index auf Anfrage http://www.bundespruefstelle.de/
  • Infoportal zum kindgerechten Surfen und Chatten vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend http://www.surfen-ohne-risiko.net/
  • Infoportal für Eltern zum Thema Kinder und digitale Medien http://www.schau-hin.info/
  • Informationskampagne für die Vermittlung von Medienkompetenz mit Nutzungstipps, Produktempfehlungen und mehr. Initiative der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen http://www.medienbewusst.de/

Selbsthilfe und Mobbing

Mobiles Internet

  • MPFS, Klicksafe und die Landesanstalt für Medien NRW bieten ein Informationsangebot für Jugendliche, das sie bei einem kompetenten Umgang mit mobilen Medien unterstützen will. Die sichere Nutzung von Handys und Smartphones steht dabei im Vordergrund www.handysektor.de

Spezielle Seiten für Kinder und Jugendliche

Spezielle Seiten für Eltern und Lehrer

The post Hilfreiche Links zum Thema Datenschutz, Social Media, Kinder und Internet appeared first on DIVSI.

]]>
https://www.divsi.de/hilfreiche-links-zum-thema-datenschutz-social-media-kinder-und-internet/feed/ 0
Online-Kanäle sind essentiell für die soziale Interaktion von Teenagern https://www.divsi.de/online-kanaele-sind-essentiell-fuer-die-soziale-interaktion-von-teenagern/ https://www.divsi.de/online-kanaele-sind-essentiell-fuer-die-soziale-interaktion-von-teenagern/#respond Thu, 13 Aug 2015 08:33:22 +0000 http://46.30.3.106/?p=13579 Von Yi-Ji Lu Das Zusammenleben von Jugendlichen spielt sich zu großem Teil online ab. Das zeigt eine neue Studie des Pew Research Center, für die US-weit 1.060 Teenager zwischen 13 und 17 Jahren befragt wurden. Jeder Zweite schließt Online-Freundschaften In dieser Altersgruppe entstehen Freundschaften verstärkt im Internet. 57 Prozent der Befragten geben an, dass sie bisher […]

The post Online-Kanäle sind essentiell für die soziale Interaktion von Teenagern appeared first on DIVSI.

]]>
Von Yi-Ji Lu

Das Zusammenleben von Jugendlichen spielt sich zu großem Teil online ab. Das zeigt eine neue Studie des Pew Research Center, für die US-weit 1.060 Teenager zwischen 13 und 17 Jahren befragt wurden.

Jeder Zweite schließt Online-Freundschaften

Online-Freundschaften – Pew Research

Jeder Zweite schließt Online-Freundschaften (Grafik: Pew Research Center)

In dieser Altersgruppe entstehen Freundschaften verstärkt im Internet. 57 Prozent der Befragten geben an, dass sie bisher mindestens eine Freundschaft online geschlossen haben. 29 Prozent haben sogar fünf neue Freunde online gefunden.

Männliche Teenager knüpfen mit 61 Prozent eher Online-Freundschaften als weibliche Teenager mit 52 Prozent.

Die wichtigsten Kanäle sind in diesem Kontext soziale Netzwerke und Online-Videospiele.

Online-Freunde sind nicht gleich Offline-Freunde

Diese Freundschaften verbleiben meist im Digitalen. Lediglich 20 Prozent der Befragten haben jemals einen Online-Freund auch im realen Leben getroffen. 

Es findet demnach eine klare Unterscheidung zwischen Online- und Offline-Freunden statt. Zu diesem Ergebnis kommt auch die DIVSI-U25 Studie: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der digitalen Welt (2014): 

Wenn in Online-Communitys „Freunde“ hinzugefügt oder entfernt werden, handelt es sich dabei für fast alle Befragten um eine spezielle Kategorie von Freunden – die sogenannten „Facebook-Freunde“. Facebook-Freunde haben einen eigenen Status und in der Regel wenig mit dem zu tun, was im Alltag einen Freund ausmacht; sie sind oft nicht mehr als Bekannte. (Quelle: DIVSI-U25 Studie)

Ein genauer Blick auf das Freundschaftsverhalten zeigt die Ausmaße dieser Ausdifferenzierung. Betrachtet man die Altersgruppe der 14- bis 17-Jährigen, so treffen sich die Befragten aus durchschnittlich 163 Online Freundschaften nur mit 29 Freunden regelmäßig. 11 davon sind engere Freunde.

DIVSI U25-Studie: Online-Freundschaften 14-17 Jährige

DIVSI U25-Studie: Online-Freundschaften der 14- bis 17 Jährigen (Grafik: DIVSI U25-Studie)

Online-Kommunikationsverhalten differenziert sich im Alter heraus

Mit dem Alter verändert sich auch das Kommunikationsverhalten. Das Pew Research Center kommt zu dem Ergebnis, dass mit dem Alter die Anzahl der Online-Freundschaften wächst. So hegen 51 Prozent der 13- bis 14-Jährigen Online-Freundschaften, wohingegen es bei den 15- bis 17-Jährigen schon 60 Prozent sind.

Aus der DIVSI-U25 Studie wissen wir zudem, dass sich mit dem Alter auch die Art und Weise verändert, wie Online-Freundschaften auf sozialen Plattformen geführt werden und welche Funktion sie erfüllen:

  • Für Kinder zwischen 9 und 13 Jahren geht es bei Online-Freundschaften primär um das Abbilden ihres Offline-Freundeskreises.
  • Bei den Jugendlichen (14-17 Jahre) zeichnet sich dagegen ein offensives Netzwerken im Rahmen der Selbstdarstellung ab. 43 Prozent geben an, dass die Anzahl der Online-Freundschaften ein Indikator für die Beliebtheit einer Person darstellt. 
  • Bei jungen Erwachsenen (18-24 Jahren) findet sich ein funktionales Netzwerken auf der Basis ihrer jeweiligen Lebensabschnitte wieder.

Neue Orte der Begegnung: soziale Netzwerke und Videospiele 

Die beliebtesten Kanäle, in denen Online-Freundschaften geschlossen werden, sind laut dem Pew Research Center soziale Netzwerke und Videospiele. So geben 64 Prozent der Befragten, die online Freundschaften schließen, an, hierfür Social Media-Plattformen wie Facebook oder Instagram zu nutzen. An zweiter Stelle stehen Videospiele mit 36 Prozent. Der eigene Benutzername auf sozialen Netzwerken oder in Videospielen ist demnach oftmals mit die erste Information, die beim Kennenlernen neuer Personen ausgetauscht wird.

Auffällig ist ein geschlechterspezifisches Nutzungsverhalten. Mädchen schließen häufiger Online-Freundschaften auf Social Media-Plattformen als Jungen (78 Prozent Mädchen, 52 Prozent Jungen), wohingegen Jungen deutlich häufiger neue Freunde in Videospielen finden (57 Prozent Jungen, 13 Prozent Mädchen).

Ein ähnliches Ergebnis lieferte auch die DIVSI-U25 Studie: Soziale Netzwerke spielen für Mädchen eine weitaus größere Rolle als für Jungen. Am deutlichsten ist der Unterschied Im Alter von 16 Jahren ausgeprägt: Von den 16 Jährigen nutzen 77 Prozent der weiblichen Befragten demnach täglich Facebook; die Anzahl der männlichen Befragten liegt mit 38 Prozent weitaus darunter.

Facebook: Altersspezifische Nutzung

Soziale Netzwerke bei Mädchen beliebter als bei Jungen (Grafik: DIVSI U25-Studie)

Trend geht zum Texting – Telefonate nehmen ab

Das Versenden von Kurznachrichten (auch Texting genannt) ist die häufigste Form der Alltagskommunikation. Laut Pew Research-Studie kommunizieren 55 Prozent der Teenager von 13 bis 17 Jahren täglich mit ihren Freunden mithilfe von Kurznachrichten. Danach folgen soziale Netzwerke (23 Prozent), Telefonate (19 Prozent) und Videospiele (13 Prozent). Lediglich 25 Prozent treffen sich täglich mit ihren Freunden.

Pew Research Kommunikationsarten von Teenagern

Texting die häufigste Art der täglichen Kommunikation (Grafik: Pew Research Center)

In der DIVSI-U25 Studie haben wir sogar ein noch stärkeres Texting-Verhalten beobachtet. Demnach nutzen 72 Prozent der Jugendlichen (14-17 Jahre) täglich den Messaging-Dienst WhatsApp. Die intensivste Nutzung findet sich hier bei den 16-Jährigen. Unter den 16-Jährigen sind die weiblichen Befragten mit 81 Prozent deutlich aktiver als die männlichen Befragten mit 72 Prozent.

Laut einer Studie von Bitkom nutzen 9 Prozent der Jugendlichen das Smartphone gar nicht mehr zum Telefonieren. 

The post Online-Kanäle sind essentiell für die soziale Interaktion von Teenagern appeared first on DIVSI.

]]>
https://www.divsi.de/online-kanaele-sind-essentiell-fuer-die-soziale-interaktion-von-teenagern/feed/ 0
Smartphone-Studie: Vermischung von Arbeit und Freizeit https://www.divsi.de/smartphone-studie-vermischung-von-arbeit-und-freizeit/ https://www.divsi.de/smartphone-studie-vermischung-von-arbeit-und-freizeit/#respond Tue, 07 Jul 2015 08:54:22 +0000 http://46.30.3.106/?p=12607 Dass die Digitalisierung und der Siegeszug der mobilen Geräte das Berufsleben flexibler machen und es in der Folge zu einer Auflösung der zu Zeiten der Industrialisierung etablierten Grenzen von Arbeit und Privatleben kommt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Eine von BITKOM in Auftrag gegebene repräsentative Studie hat nun untersucht, wie Deutsche ihr Smartphone im privaten Kontext für ihren […]

The post Smartphone-Studie: Vermischung von Arbeit und Freizeit appeared first on DIVSI.

]]>
Wachsende Vermisschung von Arbeit und Freizeit durch Smartphones – die Gesellschaft reagiert

Bild: Kzenon – Shutterstock

Dass die Digitalisierung und der Siegeszug der mobilen Geräte das Berufsleben flexibler machen und es in der Folge zu einer Auflösung der zu Zeiten der Industrialisierung etablierten Grenzen von Arbeit und Privatleben kommt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Eine von BITKOM in Auftrag gegebene repräsentative Studie hat nun untersucht, wie Deutsche ihr Smartphone im privaten Kontext für ihren Beruf nutzen.

Befragt wurden 1016 Bundesbürger ab 14 Jahren, darunter 575 Berufstätige. Die Ergebnisse im Überblick:

Jeder Zweite erledigt in der Freizeit berufliche Aufgaben

Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass knapp jeder zweite berufstätige Smartphone-User (48 Prozent) bei privaten Treffen mit Freunden oder der Familie berufliche Aufgaben mit seinem Smartphone erledigt. 28 Prozent tun dies ab und zu und 20 Prozent sogar regelmäßig. Auffällig ist an dieser Stelle, dass die Anzahl derer, die das Smartphone in der Freizeit für berufliche Dinge nutzen, mit dem Alter steigt:

  • von den Berufstätigen bis 29 Jahren nutzen 35 Prozent das Smartphone in einer privaten Runde für berufliche Zwecke
  • bei den 30- bis 49-Jährigen sind es bereits 57 Prozent
  • und bei den über 50-Jährigen 61 Prozent

Umgekehrt verwenden auch 41 Prozent der Berufstätigen das Smartphone während der Arbeitszeit für private Angelegenheiten:

  • 67 Prozent lesen private Nachrichten wie E-Mails, WhatsApp-Nachrichten oder SMS
  • 29 Prozent nutzen soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter
  • rund jeder Vierte (27 Prozent) spielt oder liest aktuelle Nachrichten im Internet (23 Prozent)
  • 15 Prozent informieren sich über Sportergebnisse und 6 Prozent kaufen mit ihrem Smartphone auf Online-Shopping-Portalen ein

Dauerhafte Smartphone-Nutzung ein gesellschaftlicher Affront

Die Umfrage geht im Weiteren darauf ein, wie die Mehrheit auf die Vermischung von Arbeit und Freizeit reagiert. Rund zwei Drittel (67 Prozent) halten es für unhöflich, wenn in einer privaten Runde berufliche Aufgaben mit dem Smartphone erledigt werden. Nur jeder Vierte (28 Prozent) meint, das sei heutzutage normal.

Vom Blick auf das Smartphone fühlen sich besonders Senioren gestört. 83 Prozent der über 65-Jährigen halten die Smartphone-Nutzung in einem solchen Fall für unhöflich. Nur 12 Prozent finden das in Ordnung.

Balance finden ist gesellschaftliche Aufgabe

Dem Home-Office und einem flexiblen Arbeitsmodell kommt in der deutschen Wirtschaft eine wachsende Bedeutung zu und ermöglicht dem Arbeitnehmer eine höhere Flexibilität in der Lebensgestaltung. Sie schaffen indes auch neue gesellschaftliche Problemfelder. So belegen ausländische Studien, dass die Bereitstellung von Smartphones durch den Arbeitgeber eine ständige Erreichbarkeit impliziere, die mitunter zu erhöhten Stressleveln bei Arbeitnehmern führe. 

Die große Herausforderung sei es, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder, dafür zu sorgen, dass „diese neue Flexibilität weder zu Lasten der Beschäftigten noch zu Lasten der Unternehmen geht, sondern dass beide Seiten gleichermaßen davon profitieren.“

Um das Problem sich unbemerkt ausdehnender Arbeitszeiten und zusätzlicher Nachtschichten zu entschärfen, forderte die IG Metall 2014 ein Recht auf Unerreichbarkeit. Zwar ist noch kein derartiges Gesetz auf Bundesebene umgesetzt, doch haben Automobilhersteller mittlerweile ihren Mitarbeitern feste Zeiten, in denen sie unerreichbar sind, zugesichert oder andere Ausgleichsregelungen getroffen.

The post Smartphone-Studie: Vermischung von Arbeit und Freizeit appeared first on DIVSI.

]]>
https://www.divsi.de/smartphone-studie-vermischung-von-arbeit-und-freizeit/feed/ 0
Recht auf Vergessen – die Standpunkte der Teilnehmer https://www.divsi.de/recht-auf-vergessen-die-standpunkte-der-teilnehmer/ https://www.divsi.de/recht-auf-vergessen-die-standpunkte-der-teilnehmer/#comments Mon, 30 Mar 2015 10:32:07 +0000 http://46.30.3.106/?p=11737 Am 26.03.2015 fand in Berlin unsere Diskussionsveranstaltung „Vergiss es, Du wirst mich nie wieder los – Sollte das Internet vergessen?“ statt. Wir danken allen Gästen für die rege Teilnahme und den Referenten für die spannenden Einblicke und Diskussionen. Für alle, die nicht mit dabei sein konnten, haben wir hier einen Einblick zusammengestellt. Hier geht es zur Pressemitteilung. Zusammenfassung […]

The post Recht auf Vergessen – die Standpunkte der Teilnehmer appeared first on DIVSI.

]]>
Diskussionsveranstaltung: Recht auf Vergessenwerden

Am 26.03.2015 fand in Berlin unsere Diskussionsveranstaltung „Vergiss es, Du wirst mich nie wieder los – Sollte das Internet vergessen?“ statt. Wir danken allen Gästen für die rege Teilnahme und den Referenten für die spannenden Einblicke und Diskussionen. Für alle, die nicht mit dabei sein konnten, haben wir hier einen Einblick zusammengestellt.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

Zusammenfassung

Die Beiträge im Überblick:

Matthias Kammer (DIVSI-Direktor) über das Anliegen der Diskussionsveranstaltung:

Interviews mit den Teilnehmern

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Mitglied des Google-Löschbeirats) betont, dass die Debatte am eigentlichen Thema vorbeigeht. Ein Vergessen im klassischen Sinne gibt es nicht, die Debatte dreht sich im Grunde darum, inwiefern dem Einzelnen etwas öffentlich vorgehalten werden kann, was eigentlich unter seine Privatsphäre fällt. Leutheusser-Schnarrenberger stimmt der Idee eines Digitalen Kodex zu, anhand dessen Verhaltensweisen für Nutzer, Wirtschaft und Politik empfohlen und weiterentwickelt werden können:

Konstantin Klein (Redaktionsleiter Deutsche Welle) stellt das EuGH-Urteil in den Kontext einer größeren Auseinandersetzung mit der Marktmacht Googles. Zudem betont er, dass ein Entfernen der Verlinkung aus den Suchergebnissen nicht zu einer Löschung der Inhalte selbst, sondern lediglich zu einer geringeren Auffindbarkeit führt. Er warnt zudem vor dem sogenannten „Streisand-Effekt“. Ein Versuch, etwas vergessen zu lassen, kann darin resultieren, dass es noch umso stärker in die Öffentlichkeit dringt:

Katharina Borchert (Geschäftsführerin Spiegel Online) führt an, dass auch die Medieninstanzen vom EuGH-Urteil betroffen sind. So kommt es durchaus zur Löschung von korrekt recherchierten Informationen, die aus medienrechtlicher Perspektive legitim sind. Dementsprechend ihre Forderung, dass das EuGH nicht nur die Interessen von Betroffenen, sondern auch die der Medien und der Öffentlichkeit in den Blick nimmt.

Jan Philipp Albrecht, MdEP (stellvertretender Vorsitzender des Innen- und Justizausschusses) spricht sich gegen die Forderung zur Einrichtung von Schiedsstellen aus, die bei der Löschentscheidung involviert sind. Stattdessen sollten die Redaktionen inhaltlich in die Entscheidungen einbezogen werden:

The post Recht auf Vergessen – die Standpunkte der Teilnehmer appeared first on DIVSI.

]]>
https://www.divsi.de/recht-auf-vergessen-die-standpunkte-der-teilnehmer/feed/ 1
Quartz-Studie: E-Mail bei Top-Managern primäre Informationsquelle https://www.divsi.de/quartz-studie-e-mail-bei-top-managern-primaere-informationsquelle/ https://www.divsi.de/quartz-studie-e-mail-bei-top-managern-primaere-informationsquelle/#respond Mon, 23 Feb 2015 10:09:06 +0000 http://46.30.3.106/?p=11486 Hat die E-Mail als Kommunikationswerkzeug ausgedient und fristet nur noch ein Dasein als Spam-Medium? Diese Frage wird seit einigen Jahren immer wieder lebhaft diskutiert. Experten der einen Seite gehen davon aus, dass die Ablöse durch Social Media und Messenger bereits weit fortgeschritten und es nur eine Frage der Zeit sei, bis die E-Mail endgültig verschwinde. Vertreter der anderen Seite hingegen […]

The post Quartz-Studie: E-Mail bei Top-Managern primäre Informationsquelle appeared first on DIVSI.

]]>
Hat die E-Mail als Kommunikationswerkzeug ausgedient und fristet nur noch ein Dasein als Spam-Medium? Diese Frage wird seit einigen Jahren immer wieder lebhaft diskutiert. Experten der einen Seite gehen davon aus, dass die Ablöse durch Social Media und Messenger bereits weit fortgeschritten und es nur eine Frage der Zeit sei, bis die E-Mail endgültig verschwinde. Vertreter der anderen Seite hingegen verteidigen die E-Mail als ein etabliertes Medium, das sich stets neuen Nutzungskontexten anpasse.

Die von Quartz-Studie durchgeführte Studie zum täglichen Nachrichtenkonsumverhalten von 940 Top-Managern namhafter Unternehmen spricht für die Position der E-Mail-Verfechter. So stellt sich die E-Mail gerade in Hinblick auf den täglichen Nachrichtenkonsum als die wichtigste Informationsquelle heraus.

Die Ergebnisse im Überblick:

Nachrichtenkonsum überwiegend morgens und auf mobilen Geräten

75% der Top-Manager investieren am Tag mindestens 30 Minuten in den Nachrichtenkonsum. Nachrichten werden zudem überwiegend am Morgen konsumiert (60%). 44% der Top-Manager befassen sich sogar direkt nach dem Aufwachen mit den News.

Quartz-Studie zum Informationskonsum von Top-Managern: Täglicher Aufwand

Die Mehrheit verbringt täglich mindestens 30 Minuten mit Informationsbeschaffung (Grafik: Quartz)

Ein Blick auf die Aufteilung nach Branchen zeigt, dass die Manager aus der Medien- und Werbebranche die meiste Zeit für die Informationsbeschaffung aufbringen. Am Ende der Liste stehen Befragte aus der Technologie-Branche.

Quartz-Studie zum Informationskonsum von Top-Managern: Branchen

Zeit für täglichen Nachrichtenkonsum: Aufteilung nach Branchen (Grafik: Quartz)

Mehrheitlich findet die Informationsbeschaffung auf mobilen Geräten (61%) statt. Die klassischen Massenmedien (Radio, Print, TV) nehmen zusammen nur 9% ein.

Quartz-Studie zum Informationskonsum von Top-Managern: Devices

Für den Nachrichtenkonsum werden überwiegend mobile Geräte genutzt (Grafik: Quartz)

E-Mail erste Anlaufstelle

E-Mail-Newsletter stellen mit 60% die primäre Nachrichtenquelle bei Top-Managern dar. Danach folgen an zweiter Stelle soziale Netzwerke und Browser-Aufrufe mit 43% sowie an dritter Stelle News-Apps mit 28%.

David Carr von der New York Times geht davon aus, dass gerade die unübersichtliche Informationsflut für die Renaissance von E-Mail-Newslettern verantwortlich ist. In Form von Newslettern erhalten die Top-Manager nämlich die für sie relevanten Nachrichten kuratiert und gebündelt in ihrem E-Mail-Postfach, ohne dass sie eine Vielzahl von Nachrichtenseiten oder Netzwerken bemühen müssten.

Quartz-Studie zum Informationskonsum von Top-Managern: Devices

E-Mail-Newsletter die erste Anlaufstelle vor Apps und sozialen Netzwerken (Grafik: Quartz)

E-Mail-Newsletter liegen so mit 56% auch vor branchenspezifischen (55%) und allgemeinen (55%) Nachrichtenseiten.

Quartz-Studie zum Informationskonsum von Top-Managern: Quellen

E-Mail-Newsletter noch vor Nachrichtenseiten (Grafik: Quartz)

Auch beim Teilen von Informationen steht die E-Mail mit 80% an erster Stelle vor Twitter (43%) und Facebook (30%).

Quartz-Studie zum Informationskonsum von Top-Managern: Sharing

E-Mail auch bei Sharing führendes Medium (Grafik: Quartz)

The post Quartz-Studie: E-Mail bei Top-Managern primäre Informationsquelle appeared first on DIVSI.

]]>
https://www.divsi.de/quartz-studie-e-mail-bei-top-managern-primaere-informationsquelle/feed/ 0
Symposium: Neue Macht- und Verantwortungsstrukturen in der digitalen Welt https://www.divsi.de/symposium-neue-macht-und-verantwortungsstrukturen-der-digitalen-welt/ https://www.divsi.de/symposium-neue-macht-und-verantwortungsstrukturen-der-digitalen-welt/#respond Wed, 11 Feb 2015 11:38:21 +0000 http://46.30.3.106/?p=11429 Die Digitalisierung aller Lebensbereiche hat einen Veränderungsprozess der Macht- und Verantwortungsstrukturen in Gang gesetzt und stellt Staat, Politik und Recht gleichermaßen vor immense neue Herausforderungen. Insbesondere die rasant wachsende Menge an sensiblen und gleichzeitig für viele Akteure wirtschaftlich hoch wertvollen Daten wirft die gesellschaftlich immer dringlicher werdende Frage auf, wie ein verantwortungsbewusster Umgang zwischen Staat, […]

The post Symposium: Neue Macht- und Verantwortungsstrukturen in der digitalen Welt appeared first on DIVSI.

]]>
Bucerius/DIVSI IP Conference 2015: Neue Macht- und Verantwortungsstrukturen in der digitalen Welt

Die Digitalisierung aller Lebensbereiche hat einen Veränderungsprozess der Macht- und Verantwortungsstrukturen in Gang gesetzt und stellt Staat, Politik und Recht gleichermaßen vor immense neue Herausforderungen. Insbesondere die rasant wachsende Menge an sensiblen und gleichzeitig für viele Akteure wirtschaftlich hoch wertvollen Daten wirft die gesellschaftlich immer dringlicher werdende Frage auf, wie ein verantwortungsbewusster Umgang zwischen Staat, Unternehmern und Nutzern gestaltet werden kann.

Um dieser Frage nachzugehen, organisiert das DIVSI gemeinsam mit dem Lehrstuhl von Professor Dr. Michael Fehling, dem IP-Center an der Bucerius Law School sowie dem Lorenz-von-Stein-Institut das Symposium „Neue Macht- und Verantwortungsstrukturen in der digitalen Welt„.

Nach der Eröffnung des Symposiums durch Hamburgs Ersten Bürgermeister wird der EU-Abgeordnete und Datenschutzexperte Jan Philipp Albrecht einen Überblick zum aktuellen Stand der Diskussion um die EU-Datenschutzverordnung geben. Die anschließende Podiumsdiskussion widmet sich der Frage nach der Rolle der Nutzer, Staaten und Unternehmen in Zeiten des digitalen Fortschritts. Am zweiten Tag werden verschiedene Aspekte von Macht und Regulierung, Verantwortung und Teilhabe im digitalen Kontext aus rechtswissenschaftlicher Sicht beleuchtet.

Termin: 07. und 08. Mai 2015
Ort: Bucerius Law School

Programm

Donnerstag, 7. Mai 2015
15.00 Registrierung
15.30 Begrüßung: Matthias Kammer (DIVSI)
15.45 Grußwort: Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
16.15 Zum aktuellen Stand der Diskussion um die EU-Datenschutzgrundverordnung
Vortrag: Jan Philipp Albrecht, MdEP (Die Grünen)
17.00 – 18.30 Digitaler Fortschritt – staatenlos, uferlos, rechtlos – wo bleibt der Nutzer?
Podiumsdiskussion: Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend); Professor Dr. Sebastian Spaeth (Universität Hamburg); Jan Philipp Albrecht, MdEP (Die Grünen); Dr. Eva Flecken (Sky Deutschland AG); Lale Meyer (Bucerius Law School)
ab 19.00 Abendbuffet
Freitag, 8. Mai 2015
8.30 Registrierung
9.00 Begrüßung: Matthias Kammer (DIVSI)
9.15 Möglichkeiten regulierter Selbstregulierung im digitalen Kontext
Vortrag: Professor Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem (Bucerius Law School)
10.15 Kaffeepause
10.45 Verantwortung bei begrenztem Wissen in der vernetzten Welt
Vortrag: Professor Dr. Indra Spiecker, gen. Döhmann (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
11.45 Zur Reichweite der staatlichen Verantwortung für Teilhabe in der digitalen Zeit
Vortrag: Professor Dr. Alexander Roßnagel (Universität Kassel)
12.45 Mittagsimbiss
13.30 Ist der digitale Staat ein besserer Staat?
Vortrag: Professor Dr. Utz Schliesky (Schleswig-Holsteinischer Landtag)
14.30 Privacy im Spiegel unterschiedlicher Rechtskulturen
Schlusswort: Professor Dr. Michael Fehling (Bucerius Law School)

The post Symposium: Neue Macht- und Verantwortungsstrukturen in der digitalen Welt appeared first on DIVSI.

]]>
https://www.divsi.de/symposium-neue-macht-und-verantwortungsstrukturen-der-digitalen-welt/feed/ 0
Initiative D21-Studie: Potenzial von mobilem Internet und LTE unausgeschöpft https://www.divsi.de/initiative-d21-studie-potenzial-von-mobilem-internet-und-lte-unausgeschoepft/ https://www.divsi.de/initiative-d21-studie-potenzial-von-mobilem-internet-und-lte-unausgeschoepft/#respond Thu, 11 Dec 2014 09:12:17 +0000 http://46.30.3.106/?p=10914 Von Yi-Ji Lu Welchen Einfluss hat das mobile Internet auf unsere Lebensgewohnheiten, unsere Kommunikation und Werte? Seit 2012 führen die Initiative D21 e.V. und Huawei gemeinsam mit TNS Infratest die repräsentative Studie „Mobile Internetnutzung“ durch, um gesellschaftliche und technische Entwicklungen im Kontext der mobilen Internetnutzung im Zeitverlauf zu verstehen. Vergangene Woche präsentierten Lena-Sophie Müller (Initiative D21 e.V.), Ingoberth Veith (Huawei Technologies […]

The post Initiative D21-Studie: Potenzial von mobilem Internet und LTE unausgeschöpft appeared first on DIVSI.

]]>
Von Yi-Ji Lu

Welchen Einfluss hat das mobile Internet auf unsere Lebensgewohnheiten, unsere Kommunikation und Werte? Seit 2012 führen die Initiative D21 e.V. und Huawei gemeinsam mit TNS Infratest die repräsentative Studie „Mobile Internetnutzung“ durch, um gesellschaftliche und technische Entwicklungen im Kontext der mobilen Internetnutzung im Zeitverlauf zu verstehen.

Präsentation der Studie “Mobile Internetnutzung 2014: Gradmesser für die digitale Gesellschaft”

Präsentation der Studie “Mobile Internetnutzung 2014: Gradmesser für die digitale Gesellschaft“ (Foto: Initiative D21 e.V.)

Vergangene Woche präsentierten Lena-Sophie Müller (Initiative D21 e.V.), Ingoberth Veith (Huawei Technologies Deutschland GmbH) und Dr. Malthe Wolf (TNS Deutschland GmbH) die diesjährige Studie “Mobile Internetnutzung 2014: Gradmesser für die digitale Gesellschaft”.

Die zentralen Erkenntnisse:

Mobiles Internet mit noch großem Wachstumspotenzial

Die Studien verzeichnen seit 2012 einen starken Aufwärtstrend in der mobilen Internetnutzung. So sind mit 54 Prozent mehr als die Hälfte der Deutschen 2014 bereits mobil online. Gegenüber dem Vorjahr ist damit eine Steigerung von 35 Prozent festzustellen.

Studie der Initiative D21. e.V.: Deutsche mehrheitlich mobil online

Starker Anstieg der mobilen Internetnutzung in Deutschland (Grafik: Initiative D21 e.V.)

Die Studie zeigt auch, dass das mobile Internet noch großes Wachstumspotenzial hat. Denn für fast alle abgefragten Anwendungen wird der stationäre Internetzugang deutlich öfter genutzt als der mobile. Die Ausnahmen bilden Instant Messenger und Mobilitätsdienste. Hier sind die Zugangsarten nahezu gleichauf oder mobiles Internet hat das stationäre bereits überholt.

Studie der Initiative D21 e.V.: Mobiles Internet ist nur Ersatz für stationäres Internet

Großes Wachstumspotenzial in mobilem Internet (Grafik: Initiative D21 e.V.)

Die Befragten gaben folgende Barrieren für die Nichtnutzung des mobilem Internets an:

  • Stationäres Internet ist ausreichend (81 Prozent)
  • Kein Nutzen/Vorteil durch mobiles Internet (66 Prozent)
  • Sicherheits-/Datenschutzbedenken (55 Prozent)
  • Angst vor versteckten Kosten/Kostenfallen (41 Prozent)

In der Bewertung des mobilen Internets für die gesellschaftliche Entwicklung finden sich die bekannten Positionen wieder: 67 Prozent der Befragten sagen, die Kommunikation werde durch das mobile Internet immer oberflächlicher. Gleichzeitig sehen 51 Prozent der Befragten positive Effekte für die deutsche Wirtschaft.

Studie der Initiative D21 e.V.: Gesellschaftliche Auswirkungen von mobiler Internetnutzung

Bewertung des mobilen Internets (Grafik: Initiative D21 e.V.)

Nur 20 Prozent gehen von einer nachhaltigen positiven Veränderung des gesellschaftlichen Miteinanders aus. Interessant ist hier, dass Offliner und Nichtnutzer optimistischer sind als diejenigen, die das mobile Internet tatsächlich nutzen.

Potenzial von LTE wenig genutzt 

Ein weiterer Themenschwerpunkt der Studie ist die LTE-Nutzung. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Nutzungsanstieg des LTE-Standards von über 200 Prozent zu verzeichnen.

Studie der Initiative D21 e.V.: LTE-Nutzung 2013 vs. 2014

Nahezu jeder vierte Deutsche nutzt LTE (Grafik: Initiative D21 e.V.)

Ein Blick auf das genaue Nutzungsverhalten zeigt auch hier ungenutztes Potenzial: nur 48 Prozent der LTE-Nutzer machen von der höheren Datenübertragungsrate bzw. Netzgeschwindigikeit tatsächlich Gebrauch, indem sie zumindest teilweise neue oder andere Anwendungen nutzen.

Studie der Initiative D21 e.V.: Geändertes Nutzungsverhalten mit LTE

Geändertes Nutzungsverhalten mit LTE (Grafik: Initiative D21 e.V.)

Die Befragten gaben folgende Barrieren für die Nichtnutzung von LTE an:

  • Mangelnde Kenntnis über LTE (53 Prozent)
  • Nutzung zu teuer (37 Prozent)
  • LTE bringt keine Vorteile (33 Prozent)

The post Initiative D21-Studie: Potenzial von mobilem Internet und LTE unausgeschöpft appeared first on DIVSI.

]]>
https://www.divsi.de/initiative-d21-studie-potenzial-von-mobilem-internet-und-lte-unausgeschoepft/feed/ 0
DIVSI auf der Future Convention 2014 – Next Level Communication https://www.divsi.de/divsi-begleitet-die-future-convention-2014-next-level-communication/ https://www.divsi.de/divsi-begleitet-die-future-convention-2014-next-level-communication/#respond Thu, 06 Nov 2014 10:50:29 +0000 http://46.30.3.106/?p=10593 Von Yi-Ji Lu Am 10. November 2014 lädt die Future Convention – Next Level Communication nach Frankfurt am Main. Die Future Convention versteht sich als Plattform für den Austausch von visionären Zukunftsideen und digitalen Innovationen zwischen jungen Talenten, der Wirtschaft und all jenen, die die Kommunikation der Zukunft mitgestalten wollen. Angefangen von smarter Kleidung über […]

The post DIVSI auf der Future Convention 2014 – Next Level Communication appeared first on DIVSI.

]]>
Von Yi-Ji Lu

Future Convention – Next Level CommunicationAm 10. November 2014 lädt die Future Convention – Next Level Communication nach Frankfurt am Main. Die Future Convention versteht sich als Plattform für den Austausch von visionären Zukunftsideen und digitalen Innovationen zwischen jungen Talenten, der Wirtschaft und all jenen, die die Kommunikation der Zukunft mitgestalten wollen. Angefangen von smarter Kleidung über neue medizinische Behandlungsmethoden hin zu politischen oder monetären Konzepten – 50 Universitäten geben mit 70 Projekten spannende Einblicke in die Zukunft von Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft, sowie Gesundheitswesen, Technik, Entertainment, Arbeit,  Lifestyle und Mobilität.

Eröffnet wird die Future Convention – Next Level Communication durch den hessischen Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz.

Wir begleiten das Event mit einem Impulsvortrag unseres Direktor Matthias Kammer im Forum I „Generation zwischen den Welten“. Im gemeinsamen Dialog mit den Teilnehmern wollen wir folgende Fragen diskutieren:

  • Welche vielfältigen Chancen bieten sich heute und in Zukunft?
  • Das Internet stellt hinsichtlich der Kreativität und Bildung, Nutzung kultureller Güter sowie Selbstdarstellung die erste Anlaufstation dar. Avanciert das Internet zum erweiterten Lebensraum?
  • Wie wirkt sich die Digitalisierung auf unsere Kommunikation, unser Wertesystem und unser Verhalten aus?
  • Welche Risiken sind zu berücksichtigen?

Auf der Future Convention – Next Level Communication verleiht der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT) zudem den Zukunftspreis Kommunikation. Neue Kommunikationsformen verändern unser Leben in den unterschiedlichsten Bereichen – die eingereichten Ideen und Projekte sollen mit ihren Lösungsvorschlägen helfen, Antworten auf immer wichtiger werdende Fragen der zukünftigen Entwicklungen zu finden. So fasst es der DVPT-Vorstand Hans Joachim Wolff:

Es ist immer Zeit, etwas Neues zu beginnen, neu nachzudenken, weiterzuentwickeln und zu schaffen. Wo würden wir heute stehen, wenn dieser Geist nicht seit Menschengedenken in uns wohnen würde. Die Ideen, Visionen und Konzepte des Zukunftspreis Kommunikation machen uns als DVPT sehr stolz, zum 9. Mal diesen Preis verleihen zu dürfen.

DIVSI unterstützt die Arbeit der Jury. Dazu Michael Schneider, Leiter Kommunikation, beim DIVSI:

„Zukunft passiert nicht nur einfach – wir gestalten sie. Der Zukunftspreis Kommunikation würdigt die Impulse derjenigen, die durch ihre Arbeit, Kreativität und individuellen Zielsetzungen daran mitwirken.“

Programm und Anmeldung unter: 

http://www.dvpt.de/2014/11/dvpt-pressemitteilung-einladung-zur-future-convention-am-10-november-2014/

The post DIVSI auf der Future Convention 2014 – Next Level Communication appeared first on DIVSI.

]]>
https://www.divsi.de/divsi-begleitet-die-future-convention-2014-next-level-communication/feed/ 0
Wissenswertes über den Umgang mit Smartphones [Infografik] https://www.divsi.de/wissenswertes-ueber-den-umgang-mit-smartphones-infografik/ https://www.divsi.de/wissenswertes-ueber-den-umgang-mit-smartphones-infografik/#respond Tue, 04 Nov 2014 09:30:02 +0000 http://46.30.3.106/?p=10562 Über Smartphones sind Menschen heute nahezu ununterbrochen über das Internet miteinander verbunden. Ganz mobil haben wir Zugriff auf unterschiedliche Dienste, die das Leben erleichtern. Mit steigendem Nutzungsumfang fällt dabei eine Vielzahl von Daten an und bildet sich ein umso umfangreicheres „digitales Spiegelbild“. Doch: Was geschieht mit meinen Daten? Unter dieser Leitfrage war es Ziel der […]

The post Wissenswertes über den Umgang mit Smartphones [Infografik] appeared first on DIVSI.

]]>
Über Smartphones sind Menschen heute nahezu ununterbrochen über das Internet miteinander verbunden. Ganz mobil haben wir Zugriff auf unterschiedliche Dienste, die das Leben erleichtern. Mit steigendem Nutzungsumfang fällt dabei eine Vielzahl von Daten an und bildet sich ein umso umfangreicheres „digitales Spiegelbild“.

Doch: Was geschieht mit meinen Daten? Unter dieser Leitfrage war es Ziel der aktuellen DIVSI Studie „Wissenswertes über den Umgang mit Smartphones“ (hier geht es zur Pressemitteilung), realisiert vom Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC), das Bewusstsein des einzelnen Nutzers dafür zu stärken, welche Daten auf dem Smartphone sein können, wie sie es verlassen und welche Möglichkeiten der Einsichtnahme und Einflussnahme der Nutzer bei unterschiedlichen mobilen Betriebssystemen hat.

Einen Überblick zeigt die folgende Infografik:

DIVSI Infografik: Wissenswertes im Umgang mit Smartphones

The post Wissenswertes über den Umgang mit Smartphones [Infografik] appeared first on DIVSI.

]]>
https://www.divsi.de/wissenswertes-ueber-den-umgang-mit-smartphones-infografik/feed/ 0
30 Jahre – Spielt die E-Mail auch künftig eine Rolle? https://www.divsi.de/30-jahre-spielt-die-e-mail-auch-kuenftig-eine-rolle/ https://www.divsi.de/30-jahre-spielt-die-e-mail-auch-kuenftig-eine-rolle/#respond Wed, 22 Oct 2014 09:24:26 +0000 http://46.30.3.106/?p=9887 Vor 30 Jahren fing alles an. Persönliche Gedanken von dem Mann, der bei uns als Erster einen elektronischen Brief empfing. Von Prof. Michael Rotert Vor 30 Jahren, genauer am 3. August 1984, ging der erste Internet-Mailserver in Deutschland in Betrieb. Den Startschuss dazu markierte eine E-Mail aus den USA, die ich erhielt und die den […]

The post 30 Jahre – Spielt die E-Mail auch künftig eine Rolle? appeared first on DIVSI.

]]>
30 Jahre - Spielt die E-Mail auch künftig eine Rolle?

Vor 30 Jahren fing alles an. Persönliche Gedanken von dem Mann, der bei uns als Erster einen elektronischen Brief empfing.

Von Prof. Michael Rotert

Vor 30 Jahren, genauer am 3. August 1984, ging der erste Internet-Mailserver in Deutschland in Betrieb. Den Startschuss dazu markierte eine E-Mail aus den USA, die ich erhielt und die den Anschluss an das dortige Computer Science Network, kurz: CSNET, bestätigte – der Vorläufer des Internets, wie wir es heute kennen. In der Folge hat dieses Kommunikationsmedium einen rasanten Siegeszug hingelegt und nicht nur die Arbeitswelt nachhaltig verändert, sondern auch der privaten Interaktion eine wesentliche, neue Komponente hinzugefügt.

Heute ist die E-Mail aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch gilt das auch für die Zukunft? Um diese Frage beantworten zu können, muss man zunächst zu den Anfängen der E-Mail zurückkehren und sich noch einmal bewusst machen, was dieses Medium so erfolgreich gemacht hat, worin seine Stärken und Schwächen liegen – und worin die der heutigen und möglichen künftigen Alternativen.

Anfänge und Vorteile

Die E-Mail wurde 1969 als militärisches Entwicklungsprojekt der USA ins Leben gerufen. Sehr schnell breitete sie sich unter Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen aus. Bis aber eine kommerzielle Nutzung erlaubt wurde, dauerte es noch bis 1989. Doch dann brachen alle Dämme. Unternehmen auf der ganzen Welt erkannten schnell das Potenzial dieser neuen Kommunikationsmöglichkeit und setzten sie ein. Und schließlich nutzten auch immer mehr Menschen die E-Mail privat. Dazu trugen vor allem folgende Vorteile gegenüber den bis dahin gängigen Kommunikationsformen Brief und Telefon bei:

  • Schnelligkeit: Eine E-Mail erreicht den Empfänger innerhalb von Sekunden.
  • Asynchrones Medium: Eine mögliche Zeitverschiebung in der internationalen Kommunikation spielt keine Rolle. Jeder liest die Nachricht und antwortet, wenn es in seinen Ablauf passt.
  • Dokumentenaustausch: Seitdem das Anfügen von Anhängen ermöglicht wurde, lassen sich im Gegensatz zur telefonischen Kommunikation per E-Mail zum Beispiel Präsentationen oder Dokumente versenden.

Die immensen Vorteile, die die E-Mail mit sich brachte, haben dazu geführt, dass wir heute rund vier Milliarden E-Mail-Konten weltweit haben, darunter etwa 75 Prozent private. Die Zahl wird sich weiter erhöhen. Für 2017 werden knapp fünf Milliarden E-Mail-Konten insgesamt erwartet.

Geschäftliche Nutzung steigt

Bei der Nutzung bietet sich ein anderes Bild als bei der Anzahl der E-Mail-Konten. Obwohl der weitaus größte Teil der E-Mail-Konten privater Natur ist, stammt der größte Anteil des Mailverkehrs von Geschäfts- E-Mail-Konten. Dieser Trend wird sich in Zukunft noch verstärken.

Zwar wird auch die Zahl der privaten E-Mail-Konten zunehmen, aber die Anzahl der verschickten Mails von Privatkonten nimmt bereits ab und wird dies weiterhin tun. Das hat einen einfachen Grund: Privat kommunizieren die Menschen lieber in Echtzeit, und es gibt eine Reihe an Alternativen zur E-Mail, die genau diesen Punkt optimal erfüllen. Dazu zählen vor allem Social-Media-Dienste, aber ebenso SMS und andere, heutzutage eher internetbasierte Instant-Messaging-Systeme.

Für die Registrierung beispielsweise bei den Social-Media-Diensten ist jedoch ein E-Mail-Konto nötig. Das erklärt, warum die Zahl der privaten Konten weiterhin steigt, auch wenn die Anzahl der verschickten Mails jährlich um rund vier bis fünf Prozent sinkt. Im Privatbereich sind die oben erwähnten Dienste durchaus als Nachfolger der E-Mail zu sehen.

Im geschäftlichen Bereich ist das jedoch anders. Hier hat sich die E-Mail als verlässliches Medium etabliert. Während Unternehmen zwar verstärkt Social Media zu Marketingzwecken nutzen, bleibt die E-Mail in manchen Belangen das seriösere und zuverlässigere Mittel, etwa beim Versenden von Dateien und Dokumenten. Ein Chat ist denkbar ungeeignet zum Versenden einer Bewerbung oder einer Rechnung. Zudem bietet die E-Mail bessere Möglichkeiten zur persönlicheren Ansprache und damit zur Kundenbindung. So wird die Anzahl der geschäftlichen Mails auch in den nächsten Jahren um rund sieben Prozent jährlich steigen.

Wachstum bei mobiler Nutzung

Für die Zukunft ist vor allem die mobile Nutzung der E-Mail interessant. Für dieses und das kommende Jahr wird in diesem Bereich jeweils ein Wachstum von rund 25 Prozent erwartet, das sich danach leicht abschwächen wird. Die wichtigsten Voraussetzungen zu diesem Boom existieren bereits: Mails werden nicht mehr bis ins Endgerät übertragen, sondern bleiben auf dem Server liegen, wobei nur der beabsichtigte Empfänger Zugriff darauf hat. Der Hauptvorteil: Man kann nun mit verschiedenen Geräten auf die Mails zugreifen. Auch wenn man die Geräte austauscht, bleiben alle Mails jederzeit verfügbar. Nach wie vor ist die E-Mail der am meisten genutzte Dienst über das Internet – auch mobil.

Bei allen Vorteilen hat die E-Mail auch Nachteile, wobei einige nicht am Medium an sich liegen, sondern an den Nutzern und ihrem Umgang damit. So hat sich meist schon eine Erwartungshaltung etabliert, dass E-Mails sofort beantwortet werden müssen, obwohl es sich eigentlich um ein asynchrones Medium handelt. Durch häufig zu groß gewählte Verteiler – indem der Sender also zahlreiche Personen ins CC der Mail setzt – bekommt man auch häufig Mails, die man weder braucht noch haben möchte. Durch überhastetes Weiterleiten einer ganzen Mail-Historie werden oft auch Informationen an Leute weitergegeben, für die diese Infos nicht gedacht waren. All das sind jedoch negative Begleiterscheinungen, die nicht dem Medium angelastet werden können. Doch ein paar Nachteile bringt die E-Mail selbst mit sich, an deren Abschalten gearbeitet werden sollte:

  • Spam: Durch die einfache und kostengünstige Massenaussendung von E-Mails ist das Spam-Aufkommen so gewachsen, dass es inzwischen zu einer echten Plage geworden ist. Zwar gab es Spam, also unverlangte Werbebotschaften, schon seit dem Beginn der kommerziell genutzten E-Mail, aber damals waren solche Mails noch die Ausnahme. Heute ist das genau umgekehrt: Rund 90 Prozent des Mail-Aufkommens besteht aus Spam. Um das zu reduzieren, könnten sich die Provider besser abgleichen und bestimmte Verteiler von solchen Spam-Mails erst gar nicht zulassen. Eine weitere Möglichkeit wäre die grundsätzliche Verwendung von Verschlüsselung – auch der E-Mail-Adressen. Und Nutzer sollten ihre Adressen natürlich nicht so bereitwillig herausgeben, wie das heute noch oft der Fall ist.
  • Überwachung und Spionage: E-Mail ist ein recht unsicheres Medium, vergleichbar mit einer Postkarte. Die NSA-Affäre hat ans Licht gebracht, in welchem immensen Umfang Geheimdienste – nicht nur US-amerikanische – E-Mails scannen und mitlesen. Um dem einen Riegel vorzuschieben, sollten alle Nachrichten verschlüsselt werden, und zwar auf dem ganzen Weg vom Sender zum Empfänger, sodass sie nicht jeder mitlesen kann.
  • Posteingang: Durch die Masse der täglichen E-Mails ist der Posteingangsordner oft unübersichtlich. Bisher wurde oft nur zwischen Spam und E-Mails mit Einwilligung unterschieden – manchmal nicht mal das. Doch nun gibt es eine ganze Reihe an neuen Lösungen, die den Posteingangsordner relevanter machen wollen: Inbox, Sanebox, Mailbox und Unroll.me sind einige Beispiele dafür. Sie können praktisch die Aufgabe eines Privatsekretärs übernehmen, der die elektronische Post vorsortiert.
  • Mobile Bandbreite: Immer stärker rufen die Nutzer ihre E-Mails von unterwegs mit mobilen, internetfähigen Geräten ab. Bei größeren Anhängen oder je nachdem, auf welche Inhalte weiterverlinkt wird, sind die Ladezeiten jedoch zu lang, da die Bandbreite zu schlecht ist. Hier sollte schnell weiter nachgebessert werden.

Fazit

Ich bin mir sehr sicher, dass die E-Mail als Medium zur Nachrichtenübermittlung auch die nächsten 30 Jahre überleben wird. Persönlich wünsche ich mir mehr Privatheit für die Nutzer, die man durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit einer nutzerfreundlichen Kryptosoftware erreichen könnte, sowie weniger Spam.

The post 30 Jahre – Spielt die E-Mail auch künftig eine Rolle? appeared first on DIVSI.

]]>
https://www.divsi.de/30-jahre-spielt-die-e-mail-auch-kuenftig-eine-rolle/feed/ 0