Vertrauen – DIVSI https://www.divsi.de Deutsches Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet Fri, 24 May 2019 13:57:00 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.14 DIVSI Magazin – Ausgabe 4/2017 https://www.divsi.de/publikationen/magazine/divsi-magazin-ausgabe-42017/ Fri, 22 Dec 2017 12:48:55 +0000 http://46.30.3.106/?post_type=magazine&p=16914 Zum Inhalt: Brief oder E-Mail? Klarheit in einem sensiblen Feld.  Und weitere Themen…

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Zum Inhalt: Brief oder E-Mail? Klarheit in einem sensiblen Feld.
 Und weitere Themen…

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Handy-Überwachung und Selbstzensur: 88% fühlen sich in UK abgehört https://www.divsi.de/handy-ueberwachung-und-selbstzensur-88-prozent-fuehlen-sich-in-uk-abgehoert/ https://www.divsi.de/handy-ueberwachung-und-selbstzensur-88-prozent-fuehlen-sich-in-uk-abgehoert/#comments Mon, 23 Jun 2014 07:49:52 +0000 http://46.30.3.106/?p=7529 Vor einigen Tagen hat Vodafone öffentlich bekannt gegeben, dass eine Reihe von Regierungen direkten Zugang zu der globalen Infrastruktur des Telefonunternehmens besitzen. Sie sind damit in der Lage, Telefongespräche oder Internet-Traffic auch ohne Antrag oder Gerichtsbeschluss abzuhören. Daraufhin befragten OnePoll und Silent Circle 1.000 britische Nutzer, wie sie die Sicherheit ihrer Kommunikation einschätzen und welche […]

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88% der Bürger Großbritannien glauben, ihr Smartphone wird abgehört

Bild: Dabarti CGI – Shutterstock

Vor einigen Tagen hat Vodafone öffentlich bekannt gegeben, dass eine Reihe von Regierungen direkten Zugang zu der globalen Infrastruktur des Telefonunternehmens besitzen. Sie sind damit in der Lage, Telefongespräche oder Internet-Traffic auch ohne Antrag oder Gerichtsbeschluss abzuhören.

Daraufhin befragten OnePoll und Silent Circle 1.000 britische Nutzer, wie sie die Sicherheit ihrer Kommunikation einschätzen und welche Konsequenzen sie daraus für ihr Nutzungsverhalten ziehen.

Die Ergebnisse zeigen eine alarmierende Tendenz zur Selbstzensur:

  • Nur 12 Prozent der Befragten nehmen an, dass ihre Telefonate und Nachrichten privat bleiben, d.h. 88 Prozent sind davon überzeugt, dass sie abgehört werden.
  • 35 Prozent achten darauf, was sie am Mobiltelefon sagen.
  • 25 Prozent der Befragten vermeiden zum Schutz der eigenen Privatsphäre bewusst, Anrufe vom Mobiltelefon zu tätigen.
  • 20 Prozent der Befragten geben an, dass das Abhören von Telefonaten in Ordnung sei.

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Cyber-Mobbing – Wer schützt die Kinder? https://www.divsi.de/cyber-mobbing-wer-schuetzt-die-kinder/ https://www.divsi.de/cyber-mobbing-wer-schuetzt-die-kinder/#respond Fri, 27 Dec 2013 12:08:06 +0000 http://46.30.3.106/?p=5395 Unwissenheit und Hilflosigkeit verschlimmern die Situation. Mädchen werden häufiger angegriffen als Jungen. Von Uwe Leest Karlsruhe – „Das Internet ist für uns alle Neuland.“ Mit dieser Aussage hat Kanzlerin Angela Merkel während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama in diesem Jahr für großes Gelächter gesorgt. Noch mehr wie Hohn klingt diese Äußerung […]

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cyber-mobbing

Bild: multiart – Shutterstock

Unwissenheit und Hilflosigkeit verschlimmern die Situation. Mädchen werden häufiger angegriffen als Jungen.

Von Uwe Leest

Karlsruhe – „Das Internet ist für uns alle Neuland.“ Mit dieser Aussage hat Kanzlerin Angela Merkel während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama in diesem Jahr für großes Gelächter gesorgt. Noch mehr wie Hohn klingt diese Äußerung vor dem Hintergrund der weltweiten Abhör-Spionage-Affäre der USA, in deren Fadenkreuz auch die Bundesregierung geriet.

Jedoch, in gewisser Hinsicht liegt die Kanzlerin mit ihrem Statement richtig: Im Gegensatz zu den „Digital Natives“, die schon mit drei Jahren ein Tablet zu bedienen wissen, sind die „Digital Immigrants“, also jene, die nicht mit den neuen Medien aufgewachsen sind, im Umgang mit dem Internet häufig äußerst ahnungslos. „Silver Surfer“, wie diese Internet-Nutzer auch gern genannt werden, nehmen nicht so stark an den neuartigen Entwicklungen im digitalen Bereich teil wie die jüngere Generation und betreten deshalb auch in der Tat regelmäßig Neuland, wenn sie sich mit dem Internet befassen.

Ebenso kann man auch behaupten, dass wir in Bezug auf rechtliche Fragestellungen (wie bei der Frage, welche verbindlichen Regelungen/Sanktionen – von zum Beispiel kriminellem Verhalten – im Internet denkbar sind) sehr wohl Neuland betreten. Rechtliche Regelungen sind im digitalen Kontext noch nicht ausschöpfend etabliert bzw. werden etwa durch neue technische Gegebenheiten regelmäßig überholt.

Wer trägt die Verantwortung im Netz? Wie ist dort mit Verstößen umzugehen? Welche Gesetze für den digitalen Raum sind möglich und nötig? Dies sind aktuelle und spannende Fragen – auch im Hinblick auf Cyber-Kriminalität wie beispielsweise Cyber-Mobbing.

Wo sich soziales Benehmen vermissen lässt, wo Verleumdungen (Denunziation) und Beleidigungen (Harassment) in den digitalen Lebensraum eindringen, da spricht man von Cyber-Mobbing. Aber auch Identitätsraub, Cyber-Stalking, Sexting und andere Formen der Pornografie zählen zu Cyber-Mobbing.

Auch wenn es im analogen Raum klare rechtliche Regelungen und Grenzen gibt, hinkt der digitale Raum hinterher. Und das, obgleich internationale und nationale Studien zeigen, dass zum Beispiel das Phänomen Cyber-Mobbing Einzug hält in die Kinderzimmer, in Organisationen und den Arbeitsalltag von uns allen.

So deutet beispielsweise die „EU Kids-Online-Studie“ darauf hin, dass rund 40 Prozent der europäischen Kinder und Jugendlichen in der Vergangenheit bereits mit einem oder mehreren Online-Risiken (wie z.B. Cyber-Mobbing, Happy Slapping, Sexting, Grooming etc.) in Berührung gekommen sind.

Auch die bundesweite „Cyber-Life-Studie“ des Bündnisses gegen Cybermobbing e.V., an der 10.000 Eltern, Schüler und Lehrer teilgenommen haben, zeigt: 25,3 Prozent der Befragten sind in der Schule bereits Opfer von Mobbing geworden, und rund 16,6 Prozent waren schon einmal von Cyber-Mobbing betroffen.

Häufigkeit sowie Art und Weise des Cyber-Mobbings

Häufigkeit sowie Art und Weise des Cyber-Mobbings

Die meisten Cyber-Mobbing Vorfälle werden an Haupt- und Realschulen festgestellt, aber auch bei bereits 30 Prozent der Grundschüler gibt es derartige Vorfälle. Auch zeigen die Ergebnisse, dass Mädchen etwas häufiger das Ziel von Cyber-Attacken sind als Jungen.

Erlebte Fälle von Cyber-Mobbing nach Alter, Geschlecht und Schulform

Erlebte Fälle von Cyber-Mobbing nach Alter, Geschlecht und Schulform

Die meisten Jugendlichen reagieren mit Wut (43 Prozent) und Angst (36 Prozent) auf Cyber-Mobbing. Jeder fünfte Jugendliche, der Cyber-Mobbing erlebt hat, gab in der Studie an, noch heute durch das Mobbing im Internet belastet zu sein oder darunter zu leiden. Dennoch meldet nur jeder fünfte Jugendliche den Vorfall den Betreibern der betroffenen Plattformen. Die meisten Kinder und Jugendliche wenden sich zunächst an ihren/ihre Freundinnen oder Eltern, wenn sie Opfer von Cyber-Mobbing wurden.

Diese sind jedoch oftmals ratlos. Auch die Lehrerinnen und Lehrer, ja sogar die Schulleitungen wiesen in den meisten Fällen das Problem weit von sich –aus Unwissenheit und Hilflosigkeit. In den wenigsten Fällen werden Vorkommnisse der Polizei gemeldet und selbst wenn: Auch viele Polizeidienststellen sind mit dieser Form der Internet-Kriminalität überfordert.

Erschwerend kommt hinzu, dass Täter im Cyberspace oftmals nur schwer zu identifizieren sind. Daraus folgt, dass es trotz der zahlreichen Straftatbestände, unter die Cyber-Mobbing Fälle subsumiert werden können, einige Hinderungsgründe gibt, warum letztendlich eine effektive Strafverfolgung in vielen Fällen nicht stattfindet.

Aus diesem Grund fordert das Bündnis gegen Cybermobbing e. V., ein Cyber- Mobbing-Gesetz, damit zukünftige Fälle besser geahndet werden können. Damit schließt sich das Bündnis den Forderungen und Vorschlägen verschiedener Institutionen an, die z. B. einen digitalen Kodex in Erwägung ziehen oder spezialisierte Fachkräfte in Politik (Stichwort: Internet-Minister) und Justiz (Stichwort: Cyber Staatsanwaltschaften in Berlin und Cottbus) einsetzen möchten.

Die jüngsten Entscheidungen von Facebook, Gewaltfotos zuzulassen sowie die Privatsphäre-Beschränkungen für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren aufzuheben, zeigen, dass die Betreiber diverser Plattformen ihrer Verantwortung (z. B. hinsichtlich des Jugendschutzes) nur ungenügend nachkommen und dass daher die Politik und die Justiz gefordert sind, neue Rahmenbedingungen zu schaffen.

Und doch tut die Gesellschaft gut daran, wenn sie bei all den Forderungen nach verbesserten rechtlichen Rahmenbedingungen für den digitalen Raum auch die Grenzen und Schranken solcher Gesetze im Blick behält.

Insbesondere diverse Ausspäh-Aktionen der USA führen uns vor Augen, wo die Grenzen erreicht werden: In der kalifornischen Stadt Glendale beauftragte das Schulamt erst kürzlich ein Unternehmen damit, 14.000 Schüler im Internet zu überwachen. Der Grund für diese Maßnahme: Cyber-Mobbing, Suizide und Drogengeschäfte sollten damit verhindert werden. Die Schülerinnen und Schüler wussten jedoch nicht, dass alle Äußerungen, die sie in einem der sozialen Netzwerke tätigten, registriert und ausgewertet wurden.

Auch wenn Schul-Suizide aufgrund von Cyber-Mobbing ein enormes Problem darstellen, bleibt fraglich, ob die oben vorgestellten Maßnahmen nötig bzw. ethisch zu rechtfertigen sind. Vielleicht ist es manchmal sogar schon ausreichend, wenn man ein gutes Kinderbuch zur Hand nimmt, um beispielsweise von Wilhelm Busch zu lernen: „Das Gute – dieser Satz steht fest – ist stets das Böse, was man lässt!“ (aus „Die Fromme Helene“).

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Wearable Technology – das Ende emotionaler Geheimnisse? https://www.divsi.de/wearable-technology-das-ende-emotionaler-geheimnisse/ https://www.divsi.de/wearable-technology-das-ende-emotionaler-geheimnisse/#respond Mon, 11 Nov 2013 12:42:26 +0000 http://46.30.3.106/?p=5159 Von Yi-Ji Lu Auf den Punkt gebracht: Wir sollten dem wachsenden Markt von Wearable Technology erhöhte Aufmerksamkeit schenken. Denn diese Technik könnte eine Welt ohne Privatsphäre und emotionale Geheimnisse mit sich bringen. Schon jetzt sorgt die Nutzung biometrischer Daten – etwa Apples neues Smartphones mit Fingerabdrucksensor und der Beschluss des Europäischen Gerichtshofs, die Erfassung von Fingerabdrücken für […]

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Wearable Technology - eine Welt ohne Geheimnisse?

Bild: Ken Tannenbaum – Shutterstock

Von Yi-Ji Lu

Auf den Punkt gebracht: Wir sollten dem wachsenden Markt von Wearable Technology erhöhte Aufmerksamkeit schenken. Denn diese Technik könnte eine Welt ohne Privatsphäre und emotionale Geheimnisse mit sich bringen. Schon jetzt sorgt die Nutzung biometrischer Daten – etwa Apples neues Smartphones mit Fingerabdrucksensor und der Beschluss des Europäischen Gerichtshofs, die Erfassung von Fingerabdrücken für Reisepässe als gesetzeskonform zu erklären  – für kontroverse Diskussionen. Verständlich. Doch Wearable Technology bietet Möglichkeiten, die viel weiter reichen.

Nebst dem Potenzial, das Leben von Millionen von Menschen zu verbessern, erwachsen aus derartigen Technologien ganz neue Dimensionen möglicher Gefährdungen der Privatsphäre. Ihr Einsatz ist bereits heute weiter fortgeschritten, als die futuristisch anmutenden Funktionalitäten vermuten lassen:

So hat Hitachi ein Gerät in Größe einer gewöhnlichen Mitarbeiteridentifikationskarte entwickelt, das vollgestopft mit Sensoren Bewegung und Sprache der Mitarbeiter ebenso misst wie Beleuchtung und Temperatur. Dadurch kann gemessen werden, welcher Mitarbeiter mit welchem Kollegen Kontakt hat und welche Auswirkungen diese Interaktion auf des Energielevel des jeweiligen Mitarbeiters hat. Die Performance von Football-Spielern wird über in der Unterwäsche platzierte Sensoren gemessen, die Aufschluss über Laufzeiten und Belastungslevel der Spieler geben und somit erschöpfungsbedingte Verletzungen verhindern können.

Eine Welt ohne Privatsphäre und emotionale Geheimnisse

Besonders weitreichende Konsequenzen hat die Erfassung von jenen Körperdaten, die Rückschlüsse auf unsere Emotionen zulassen. Dr. Chuck Jorgensen, Wissenschaftler der NASA,  sagt den Vormarsch von Wearable oder Embedded Technology voraus, der nach dem derzeit wahrnehmbaren Rückgang an Privatsphäre auch das Ende der emotionalen Geheimnisse zur Folge haben wird. Mit der Analyse von Gesichtsausdruck, Lidschlagfrequenz, Temperatur von Gesichtsbereichen, Atemfrequenz, Änderung der Pupillengröße, Blickrichtung und Verweildauer des Blickes auf einem Objekt, Muskelanspannung oder Stimm- und Sprechanalyse könnten bereits heute Computer mit einer Trefferquote von bis zu 90 Prozent die Emotionen eines Menschen entschlüsseln.

Dabei steht diese Entwicklung noch am Anfang und es ist anzunehmen, dass die Treffsicherheit immer weiter steigen wird. Wearable-Techology-Lösungen werden ermöglichen, dass ein User mittels der kontrovers diskutierten Datenbrille Google Glass oder mittels eines Kontaktlinsencomputers die Gefühlswelt seines Gesprächspartner scannt, ohne dass dieser davon etwas mitbekommt.

Die Implikationen, so Jorgensen, sind immens. Jederzeit und mit nahezu perfekter Trefferquote seien Emotionen, Zustimmung, Ablehnung, Wahrheit oder Lüge ablesbar. Damit lassen sich gespielte Gefühlsneutralitäten entlarven, die für zwischenmenschliche, geschäftliche und politische Beziehungen essentiell sind. Dies wird zu tiefgreifenden gesellschaftlichen Verwerfungen führen.

Die Entwicklung von Wearable Technology sei unumkehrbar und der Weg zur automatisierten Gefühlsanalyse vorgezeichnet.

Die konsequente Nutzung von Wearable Technology bringt uns zu einer Kernfrage: Müssen Kommunikations- und Verhaltensweisen grundsätzlich neu ausgehandelt werden, da künftig in einer Welt ohne Geheimnisse alles das sichtbar wird, was man vorher bewusst oder unbewusst nicht mit dem Gegenüber teilte?

Wearable Technology zum Körper-Monitoring

Eher harmlos sind dagegen Nutzungsmöglichkeiten, die sich in einer Quantified-Self Bewegung bündeln. Hier werden mit elektronischen Armbändern wie Jawbones Up Bewegungs- und Schlafaktivitäten gemessen. So wollen die Nutzer ihre Arbeitsleistung, sportliche Fitness oder Ernährungsweisen visualisieren und verbessern. Die Veröffentlichung ihrer Körper- und Fitnessdaten dient den Usern zugleich als Motivationssystem, da Erfolge für alle sichtbar werden und damit für zusätzlichen Antrieb sorgen.

Auch in Sachen Medizin lässt sich die neue Technologie nutzen. Mit dem Internet verbundene medizinische Implantate, die die Früherkennung gesundheitlicher Risiken ermöglichen oder die Insulinaufnahme von Diabetikern automatisieren, befinden sich bereits in Erprobungsphasen und werden die gesamte Medizin grundlegend verändern.

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Vertrauen und Risiko in einer digitalen Welt https://www.divsi.de/publikationen/diskussionsbeitraege/vertrauen-und-risiko-in-einer-digitalen-welt/ Thu, 05 Sep 2013 07:39:15 +0000 http://46.30.3.106/?post_type=schriften&p=4916 „Vertrauen ist schwer greifbar. Es ist ein Gefühl, ein Geschenk, das man nicht erzwingen kann. Man muss es gewinnen, sich erarbeiten. Es baut sich nur langsam auf, kann aber auf einen Schlag wieder zerstört werden. Es ist eine Art Risikokapital, bei dem man, wenn man es investiert, viel gewinnen, aber auch bitter enttäuscht werden kann. […]

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Vertrauen_Trust_small

Bild: Ermolaev Alexander – Shutterstock

„Vertrauen ist schwer greifbar. Es ist ein Gefühl, ein Geschenk, das man nicht erzwingen kann. Man muss es gewinnen, sich erarbeiten. Es baut sich nur langsam auf, kann aber auf einen Schlag wieder zerstört werden. Es ist eine Art Risikokapital, bei dem man, wenn man es investiert, viel gewinnen, aber auch bitter enttäuscht werden kann. Vertrauen brauchen wir, wenn wir die Folgen unseres Handelns nicht völlig übersehen und uns abhängig von anderen machen. Wenn wir Risiken eingehen müssen.
In der virtuellen Welt ist Vertrauen noch schwerer aufzubauen als in der realen Welt. Weil wir das Gegenüber nicht immer persönlich kennen, weil sich jemand im Netz für etwas ausgeben kann, was er gar nicht ist, weil es Angebote gibt, die wir vorher noch nie ausprobiert haben, und weil sich alles so rasant entwickelt, dass häufig noch keine gesicherten Erfahrungen vorliegen.“ (Dr. Göttrik Wewer im Geleitwort zu diesem Diskussionspapier)

Die Autoren dieses Beitrags sind drei junge Wissenschaftler vom DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie bieten u.a. wissenschaftliche Erklärungsansätze für den Aufbau von „Vertrauen“ und geben einen ausführlichen Literaturüberblick zum Thema.

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Vertrauen ist wie ein geldwerter Vorteil https://www.divsi.de/vertrauen-ist-wie-ein-geldwerter-vorteil/ https://www.divsi.de/vertrauen-ist-wie-ein-geldwerter-vorteil/#respond Mon, 11 Feb 2013 16:02:38 +0000 http://divsi.creativeconstruction.de/?p=4093 Der Glücksatlas für Deutschland zeigt: Der Nordwesten und Südosten liegen vorn Von Dr. Göttrik Wewer Warum beschäftigen sich Ökonomen mit Glück? Weil sie gemerkt haben, dass das Sozialprodukt eines Landes allein kein hinreichender Maßstab für das Wohlbefinden der Bevölkerung ist. Es gibt Länder, wo die Menschen relativ zufrieden sind, obwohl sie ziemlich arm sind, und […]

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Deutsche Post Glücksatlas 2012

Der Glücksatlas für Deutschland zeigt: Der Nordwesten und Südosten liegen vorn

Von Dr. Göttrik Wewer

Warum beschäftigen sich Ökonomen mit Glück? Weil sie gemerkt haben, dass das Sozialprodukt eines Landes allein kein hinreichender Maßstab für das Wohlbefinden der Bevölkerung ist. Es gibt Länder, wo die Menschen relativ zufrieden sind, obwohl sie ziemlich arm sind, und es gibt Länder, wo die Menschen wohlhabend, aber dennoch unzufrieden sind. „Das BIP misst alles, außer das, wofür sich das Leben lohnt“ (Robert Kennedy). Aber wie misst man Glück, wie Wohlbefinden, wie Zufriedenheit?

Die Deutsche Post hat 2012 zum zweiten Mal einen „Glücksatlas“ für Deutschland herausgegeben, der von renommierten Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit dem Bielefelder Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid erstellt worden ist. Dieser Atlas bietet nicht nur eine Fülle von Material zu der Frage, wie glücklich die Deutschen sind, sondern auch wichtige Erkenntnisse zu den Themen, mit denen sich das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet beschäftigt. Sie machen deutlich: Geld ist längst nicht alles. Das haben auch Unternehmer verstanden: „Lieber Geld verlieren als Vertrauen“ (Robert Bosch).

Der Atlas enthält ein eigenes Kapitel zum Thema Vertrauen. Das ist kein Zufall: Das Ausmaß an Vertrauen, das innerhalb einer Gesellschaft herrscht, ist nämlich einer der wichtigsten Indikatoren für die Zufriedenheit der Menschen, die darin leben. Anders gesagt: Wer Vertrauen zu seinen Mitmenschen hat, ist in der Regel auch deutlich zufriedener. Vertrauen ist so etwas wie ein geldwerter Vorteil: Vertrauensvoll auf seine Mitmenschen schauen zu können ist nämlich, das zeigen statistische Analysen, für den Durchschnittsbürger ähnlich kostbar wie eine Verdoppelung des Einkommens!

Vertrauen hat auch indirekte ökonomische Aspekte: Ohne Vertrauen kommt es weder zu Kreditvergaben noch zu Investitionen, und ohne Investitionen bleibt die wirtschaftliche Prosperität aus. Aber das gesellschaftliche Vertrauensniveau beeinflusst die Lebenszufriedenheit der Menschen auch direkt. Relativ hohe Werte weisen beispiels- weise die skandinavischen Länder auf. Und wo stehen wir Deutschen?

Immerhin rund sechzig Prozent der Bevölkerung blicken vertrauensvoll auf ihre Mitmenschen, fünf Prozent sind dagegen sehr misstrauisch eingestellt. Diese Werte haben sich in den letzten zwanzig Jahren nicht nennenswert verändert. Man kann also weder von einer deutlichen Zunahme noch von einer wirklichen Abnahme des Vertrauens in Deutschland ausgehen. International bewegen wir uns hin- sichtlich der Lebenszufriedenheit eher im Mittelfeld.

Wer seinen Mitmenschen vertraut, ist meist deutlich zufriedener. Ein vertrauensvolles Verhältnis zum sozialen Umfeld trägt dabei mehr zur individuellen Zufriedenheit bei als etwa eine eigene Immobilie. Kein Wunder, dass sich inzwischen auch Ökonomen mit der Frage beschäftigen, wie Vertrauen eigentlich entsteht und wie man es ausbauen und festigen kann.

In einer Umgebung zu leben, die als vertrauenswürdig angesehen wird, führt ebenfalls zu einer höheren Lebenszufriedenheit. In Deutschland schenken einander das größte Vertrauen die Menschen in Schleswig-Holstein und Hamburg sowie in Bayern, aber auch im nördlichen Niedersachsen und in Franken. Das geringste Vertrauen zueinander haben die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt.

In Westdeutschland ist das Vertrauen untereinander höher als in Ostdeutschland. Allerdings betrifft das vorwiegend die ältere Generation, unter den Jüngeren sind die Niveaus weitgehend ähnlich. Es wächst also doch zusammen, was zusammen gehört.

Das Misstrauen gegenüber Regierung und Parlament ist in der gesamten Europäischen Union relativ stark ausgeprägt. Das hat nicht nur etwas mit der aktuellen Euro-Krise zu tun, die als Banken-Krise und als Schulden-Krise begonnen hat, sondern auch damit, dass politisch umkämpfte Institutionen immer schlechter abschneiden als solche, die als „unpolitisch“ oder „neutral“ gelten wie die Feuerwehr, die Polizei oder die Gerichte. Das Vertrauen der Deutschen in den Rechtsstaat ist sowohl absolut als auch relativ zu anderen Ländern besonders ausgeprägt.

Was hat das alles mit dem Internet zu tun? Eine ganze Menge. Zum einen dürften Menschen, die nicht misstrauisch gegenüber allem und jedem sind, eher bereit sein, auch im Internet gewisse Risiken einzugehen. Das gesellschaftliche Vertrauensniveau müsste eigentlich, was aber noch niemand untersucht hat, positiv korrelieren mit einer intensiven, bisweilen auch riskanten Nutzung des Internets.

Zum anderen macht die Erkenntnis der Glücksforschung, dass eine wesentliche Grundlage für das Entstehen gegenseitigen Vertrauens die Kenntnis des jeweils anderen ist, deutlich, dass Vertrauen in einer Sphäre, in der man nicht immer sicher sein kann, wer der andere wirklich ist, oder in der man sich nur virtuell kennt, weitaus schwerer aufzubauen ist als in sozialen Beziehungen – wo das auch schon nicht ganz einfach ist. Zwischenmenschliche Beziehungen, aber auch das Wissen, was vorgeht, können Misstrauen vorbeugen. Von diesem Punkt aus ist es nicht mehr weit zum Thema Bildung. Aber auch Transparenz, was mit den Daten geschieht oder wie Algorithmen funktionieren, spielt eine gewisse Rolle. Je mehr ich von etwas verstehe, desto weniger muss ich einfach darauf vertrauen, dass es irgendwie funktioniert.

Und drittens zeigt der Glücksatlas, dass die Medien sowohl beim Vertrauensniveau als auch hinsichtlich der Relevanz für die Lebenszufriedenheit bloß im Mittelfeld liegen: Schlechter als die Polizei, besser als die Parteien. Das Vertrauen zur Presse weist den stärksten Zusammenhang mit der Lebenszufriedenheit auf, dem Internet wird innerhalb der Medien am misstrauischsten begegnet. Das deutet die Größe der Aufgabe an, die vor denjenigen liegt, die für mehr Vertrauen und Sicherheit im Internet sorgen wollen.

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Wer ist wo verortet? https://www.divsi.de/wer-ist-wo-verortet/ https://www.divsi.de/wer-ist-wo-verortet/#respond Mon, 21 Jan 2013 09:43:26 +0000 http://divsi.creativeconstruction.de/?p=1625 Internet-Milieus für Bevölkerung und Entscheider im Vergleich Von Dr. Dirk Graudenz Hamburg – Im Auftrag von DIVSI hat das SINUS-Institut in zwei quantitativen Studien Bevölkerung und Entscheider zu Vertrauen und Sicherheit im Internet befragt. In beiden Studien wurden Internet-Einstellungen und die jeweiligen Lebenswelten (SINUS-Milieus), in denen das SINUSInstitut unsere Gesellschaft regelmäßig abbildet, kombiniert. Die so entstandenen DIVSI Internet-Milieus ermöglichen einen pointierten […]

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Internet-Milieus für Bevölkerung und Entscheider im Vergleich

Von Dr. Dirk Graudenz

Hamburg – Im Auftrag von DIVSI hat das SINUS-Institut in zwei quantitativen Studien Bevölkerung und Entscheider zu Vertrauen und Sicherheit im Internet befragt. In beiden Studien wurden Internet-Einstellungen und die jeweiligen Lebenswelten (SINUS-Milieus), in denen das SINUSInstitut unsere Gesellschaft regelmäßig abbildet, kombiniert. Die so entstandenen DIVSI Internet-Milieus ermöglichen einen pointierten Vergleich von sozialer Lage im Sinne von Einkommen, Bildung und Berufsgruppe und soziokultureller sowie digitaler Grundorientierung dieser Gruppen.

In der Abbildung 1 sind für die Bevölkerung die sieben Internet-Milieus der Digital Souveränen, Effizienzorientierten Performer, Unbekümmerten Hedonisten, Verantwortungsbedachten Etablierten, Postmateriellen Skeptiker, Ordnungsfordernden Internetlaien und Internetfernen Verunsicherten in einem Koordinatensystem verortet. Digital Souveräne sind beispielsweise eher Mitglieder der Mittel- bzw. Oberschicht und zeichnen sich hinsichtlich ihrer Grundwerte durch eine starke Tendenz zur Neuorientierung aus (z. B. hohe Wichtigkeit von Mobilität und Globalität).

Abb.1: Internet-Milieus in der Gesamtbevölkerung zu Vertrauen und Sicherheit im Netz unterscheiden sich hinsichtlich sozialer Lage und soziokultureller Grundorientierung

Im Gegensatz dazu sind Internetferne Verunsicherte eher Teil der sozialen Unterschicht bzw. Mittelschicht und haben in ihrer soziokulturellen Grundorientierung vielfach ein starkes Element der Tradition. Gezeigt sind in der Abbildung auch die beiden digitalen Gräben, die die Gruppen der Digital Natives, der Digital Immigrants und der Digital Outsiders voneinander trennen.

Die Entsprechung dieser Milieu-Landkarte für Entscheider ist in Abbildung 2 gezeigt. Aufgrund leicht anderer Einstellungen zu Vertrauen und Sicherheit im Internet wurden zwei Milieus im Fall der Entscheider umbenannt: Postmaterielle Skeptiker werden zu Sicherheitsbedachten Postmateriellen und Unbekümmerte Hedonisten zu Hedonisten.

Abb. 2: In der Internet-Milieu-Struktur der Entscheider gibt es deutlich andere Schwerpunkte als in der Bevölkerung

Zwei Charakteristika der Entscheider im Vergleich zur Bevölkerung sind offensichtlich: Entscheider sind, was ihre soziale Lage angeht, in der Regel der Mittel- und Oberschicht zuzuordnen – dies ist keine Überraschung. Wesentlich interessanter sind die klaren Schwerpunkte in der Internet-Milieu-Struktur, die eine wesentlich höhere Affinität zur digitalen Lebenswelt zeigen. Dies führt bei Entscheidern im Vergleich zur Bevölkerung zu einem hohen Anteil von Digital Natives, die sehr gut durch die Begriffe Effizienz und Souveränität im Umgang mit dem Internet charakterisiert werden können.

Deutlich geringer ist der Anteil von Digital Outsiders. Unabhängig von der Milieuzuordnung hat sich im Rahmen der Entscheider-Befragung gezeigt, dass es unter den Entscheidern fast keine „Offliner“ gibt – digitale Kommunikation ist eine conditio sine qua non für ihre Rolle.

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So bringen wir Entscheider zum Reden https://www.divsi.de/so-bringen-wir-entscheider-zum-reden/ https://www.divsi.de/so-bringen-wir-entscheider-zum-reden/#respond Mon, 30 Jul 2012 12:01:30 +0000 http://divsi.creativeconstruction.de/?p=4005 Vertrauen ist die Grundlage für jedes gute Gespräch Von Ariane Hoffmann „Sie sind also die Dame von DIVSI, die mich interviewen möchte – sind Sie aber mal groß!“ – nach kurzer Aufklärung darüber, dass ich nicht von DIVSI komme, sondern vom SINUS-Institut, das im Auftrag von DIVSI diese Studie durchführt, und ich nur so groß bin, weil ich eine enorme Vorliebe für […]

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Vertrauen ist die Grundlage für ein Gespräch

Bild: Victor Tongdee – Shutterstock

Vertrauen ist die Grundlage für jedes gute Gespräch

Von Ariane Hoffmann

„Sie sind also die Dame von DIVSI, die mich interviewen möchte – sind Sie aber mal groß!“ – nach kurzer Aufklärung darüber, dass ich nicht von DIVSI komme, sondern vom SINUS-Institut, das im Auftrag von DIVSI diese Studie durchführt, und ich nur so groß bin, weil ich eine enorme Vorliebe für High Heels habe, sind wir schon „mittendrin“. Mein Interviewpartner ist erst einmal beruhigt, dass er mit seinen 1,90 Meter dann doch auf jeden Fall noch größer ist als ich, und von SINUS hat er ja auch schon gehört.

Und diese gesellschaftlichen Milieus, die wir da entwickelt haben, findet er äußerst interessant. Sein Büro ist imposant, mindestens so groß wie mein Wohn- und Esszimmer zusammen, und an der Wand hängt ein beeindruckendes Gemälde – „TIEFROT“, das ich mir genauer ansehen muss.

So unterhalten wir uns erst einmal über die Malerin und ihr Werk, und ich erfahre nicht nur die Hintergründe zu Bild und Künstlerin, sondern schon eine ganze Menge über meinen Gesprächspartner. Das ist nicht nur sehr anregend, sondern auch enorm wichtig in zweierlei Hinsicht:

Zuerst einmal: das „Eis“ ist gebrochen, mein Gesprächspartner hat soweit Vertrauen zu mir gefasst, dass wir in die „Tiefen“ des Interviews einsteigen können. Denn Vertrauen (und Sicherheit) ist nicht nur Thema dieses Interviews – Vertrauen ist auch Grundlage für ein gutes Gespräch.

Nur wer Vertrauen gefasst hat, ist auch bereit über Dinge zu sprechen, die ihm möglicherweise unangenehm sind, oder die nicht unbedingt politisch korrekt sind, beziehungsweise nicht gänzlich mit den Corporate Governance Grundsätzen des jeweiligen Unternehmens übereinstimmen. Aber genau das wollen wir ja: ehrliche Antworten, unverblümte Meinungen und ganz persönliche Einschätzungen.

Zweitens: je mehr ich gleich zu Beginn über meinen Interviewpartner erfahre, über ihn als Person, was ihn bewegt, was ihm wichtig ist – desto besser kann ich im Gespräch auf ihn eingehen. Reichen Stichworte, und er erzählt frei, ohne zu weit vom Thema abzukommen? Oder sind klare Fragestellungen wirksamer? Welche Reizwörter sollte ich vermeiden? Welche „Tonlage“ ist angebracht?

Es hilft mir zudem einzuschätzen, wie ich seine Aussagen zu verstehen habe – was ist möglicherweise doch anders gemeint als es gesagt wird? Spontane Aussagen des Gesprächspartners, in seiner ganz eigenen Diktion haben jedenfalls oberste Priorität. Das ist ein wichtiges methodisches Prinzip der „non-direktiven Exploration“.

Doch es bleibt nicht viel Zeit für den Aufbau dieser Vertrauensbasis, und dieses Entree gestaltet sich nicht immer so problemlos wie gerade geschildert. Nicht in jedem Fall findet sich so schnell ein Sujet, das sich aufgreifen lässt – also fix umsehen und in „Bond-Manier“ erfassen, was besondere Relevanz für den Interviewpartner hat. Und nicht jeder lässt sich auf einen kurzen Smalltalk ein.

Eines muss ich an dieser Stelle festhalten: der Topmanager mit dem übervollen Terminkalender, der keine Zeit für ein ausführliches Gespräch findet, ist wohl eine Mär. Ich habe im Zuge dieser Studie nur Menschen getroffen, ob aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder Medienwelt, die unserem Interview ihre ganze Aufmerksamkeit gewidmet haben, und die sogar Zeit für ein paar nette und persönliche Worte hatten. Es war in jeder Hinsicht eine hoch interessante Studie – Danke an alle Gesprächspartner!

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