
(*1936) wurde 1978 zum ersten Bundes- beauftragten für den Datenschutz berufen. Dieses Amt hatte er bis 1983 inne, nahm dann wieder seine Tätigkeit als Professor an der Universität Hamburg auf. 1988 bis 1995 übernahm Hans Peter Bull das Amt des Innenministers von Schleswig- Holstein. Danach wirkte er erneut als Professor an der Universität Hamburg. Seit 2002 ist er im Ruhe- stand. Der Text stammt aus seinem neuen Buch „Netzpolitik – Freiheit und Rechtsschutz im Internet“.
4. Februar 2013
Von Prof. Dr. Hans Peter Bull Wir mögen einfache Erklärungen für komplizierte Sachverhalte. Die Risiken der Computertechnik sind schwer erklärbar, deshalb behelfen sich manche Kommentatoren mit einer pauschalen Schuldzuweisung, möglichst an „den Staat“. So lesen wir in einer Zeitung, der unsorgfältige Umgang mit Daten – die „Datenschluderei“ – habe „System“, und dieses System ziehe sich […]