5. Umgang mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Bevor man im Internet ein Angebot nutzen möchte, muss man in der Regel den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zustimmen. Die deutschen Internetnutzer stehen diesen AGB jedoch aus zwei Gründen skeptisch gegenüber. Zum einen sind fast drei Viertel aller Nutzer der Meinung, die AGB sind fast immer so lang und kompliziert, dass man sie gar nicht komplett lesen und verstehen kann. Zum anderen sagen fast zwei Drittel der Befragten, dass kein Nutzer wirklich überprüfen kann, ob die AGB eingehalten werden. Hier gibt es keine wesentlichen Auffälligkeiten in den soziodemographischen Untergruppen.

„Bevor man im Internet ein Angebot nutzen möchte, muss man in der Regel erst den AGB – also den Allgemeinen Geschäftsbedingungen – zustimmen. Sagen Sie mir bitte, ob Sie den folgenden Aussagen zu AGB im Internet voll zustimmen, eher zustimmen, eher nicht zustimmen oder gar nicht zustimmen.“

Bevor man im Internet ein Angebot nutzen möchte, muss man in der Regel erst den AGB – also den Allgemeinen Geschäftsbedingungen – zustimmen. Sagen Sie mir bitte, ob Sie den folgenden Aussagen zu AGB im Internet voll zustimmen, eher zustimmen, eher nicht zustimmen oder gar nicht zustimmen

Ihre Entscheidungsfreiheit, den AGB zuzustimmen oder auch nicht, schätzen die Befragten nicht einheitlich ein. Zwar sagen 83 Prozent, dass man nicht frei in seiner Entscheidung ist, da man vorher den AGB zustimmen muss, um ein Angebot zu nutzen. Jedoch stimmt auch jeder Zweite der Aussage zu: Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er den AGB zustimmen möchte oder ob er sie ablehnen möchte. Somit sei jeder Nutzer frei in seiner Entscheidung. Von den Vielnutzern, also den Personen, die praktisch den ganzen Tag online sind, stimmen letzterer Aussage jedoch nur 33 Prozent zu.

Bevor man im Internet ein Angebot nutzen möchte, muss man in der Regel erst den AGB – also den Allgemeinen Geschäftsbedingungen – zustimmen. Sagen Sie mir bitte, ob Sie den folgenden Aussagen zu AGB im Internet voll zustimmen, eher zustimmen, eher nicht zustimmen oder gar nicht zustimmen

In Ihrem individuellen Umgang mit den AGB unterscheiden sich die deutschen Internetnutzer sehr voneinander. Nur jeder Zehnte gibt an, die AGB genau zu lesen, bevor er entscheidet, ob er ihnen zustimmt oder nicht. Wohingegen 61 Prozent die AGB entweder schlicht ignorieren oder sie nur überfliegen, bevor sie ihnen zustimmen. 18 Prozent der Nutzer nehmen sich etwas Zeit, um einzelne Punkte genauer zu lesen, bevor sie zustimmen.

Personen der Altersgruppe 55 bis 64 Jahre (17 Prozent) sowie Personen, die nur einmal in der Woche oder noch seltener online gehen (21 Prozent) zählen überdurchschnittlich oft zu denjenigen, die die AGB vor der Nutzung genau lesen. Die Wahl, die AGB einfach zu ignorieren, um ihnen direkt zuzustimmen, treffen Personen unter 25 Jahren (40 Prozent) besonders häufig.

„Und wie gehen Sie persönlich in der Regel mit den AGB um?“

Und wie gehen Sie persönlich in der Regel mit den AGB um?

Fragt man die Internetnutzer, wie sie das Verhalten der meisten Internetnutzer in Deutschland einschätzen, so fällt das Ergebnis deutlich nüchterner aus: 90 Prozent sind überzeugt, dass die meisten die AGB ignorieren oder allenfalls grob überfliegen. Nur 3 Prozent glauben, dass die meisten Nutzer einzelne Punkte lesen und nur 1 Prozent glaubt, dass die kompletten Geschäftsbedingungen genau gelesen werden.

„Und glauben Sie, dass die meisten Internetnutzer die AGB ignorieren, grob überfliegen, sich etwas Zeit nehmen, um einzelne Punkte der AGBs zu lesen oder die AGB ganz genau lesen.“

Und glauben Sie, dass die meisten Internetnutzer die AGB ignorieren, grob überfliegen, sich etwas Zeit nehmen, um einzelne Punkte der AGBs zu lesen oder die AGB ganz genau lesen.