7.2 Erläuterungen zur Darstellung der Daten

Die in diesem Bericht abgebildeten Prozentwerte beziehen sich stets auf die Basis der gewichteten Fallzahlen der ausgewiesenen Gruppe. Die Ausnahme bildet die Darstellung der Handlungsfelder Politik und Zivilgesellschaft. Für diese beiden Befragungsgruppen werden die Prozentwerte auf der Basis der ungewichteten Fallzahlen ausgewiesen, da es keine entsprechenden Vergleichsgrößen in der LAE gibt.

Die in diesem Bericht als über- bzw. unterdurchschnittlich gekennzeichneten Werte beziehen sich, soweit nicht anders angegeben, auf Abweichungen zum jeweiligen Gesamtwert. Als Referenzgröße dient in der Regel der Prozentwert der Entscheider gesamt. In Detailbetrachtungen, wie zum Beispiel der „Wirtschaft“, dient der Wert für die Entscheider aus der Wirtschaft als Referenz, dies ist aber in den Grafiken jeweils gekennzeichnet. Beim Vergleich von Ergebnissen der Entscheider-Studie mit der Milieu-Studie zu Vertrauen und Sicherheit im Internet wurde die Gesamtbevölkerung als Referenzwert genommen. Werte, die fünf Prozentpunkte über bzw. unter dem Referenzwert liegen, werden als über- bzw. unterdurchschnittlich markiert. Liegt der Referenzwert bei 20 Prozent oder darunter, so sind bereits Abweichungen von +3 bzw. -3 Prozentpunkten signifikant und entsprechend ausgewiesen.

An einigen Stellen wurden neben den Prozentwerten auch sogenannte Indexwerte ausgewiesen. Der Index ist eine Kennzahl, die eine Über- oder Unterproportionalität im Vergleich zum Durchschnittswert (in der Regel der Entscheider-Durchschnitt) signalisiert. Er wird errechnet aus dem prozentualen Anteil einer Merkmalsausprägung innerhalb einer Gruppe, dividiert durch den prozentualen Anteil der Merkmalsausprägung der Grundgesamtheit, multipliziert mit dem Faktor 100. Ein Index von 115 und höher verweist darauf, dass eine Merkmalsausprägung in der Teilgruppe signifikant häufiger als im Entscheider-Durchschnitt auftritt. Ein Index von 85 und weniger signalisiert eine Unterrepräsentanz. Dies erleichtert dem Leser – insbesondere bei den Beschreibungen der Profile – auf den ersten Blick zu erkennen, wie stark eine Ausprägung innerhalb einer Gruppe vom Gesamtwert abweicht.