9.1 Sicherheitsempfinden

Das Sicherheitsempfinden hat sich verschlechtert – jedoch ohne Konsequenzen für die Online-Nutzungszeit

Gut ein Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen nimmt eine Verschlechterung des Sicherheitsgefühls im Internet wahr. Das veranschaulicht die folgende Grafik. Dennoch wird die Online-Zeit nicht in gleichem Maße eingeschränkt. Vier Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind bereit, die Online-Zeit aufgrund des hohen Sicherheitsrisikos im Internet einzuschränken. Weitere 16 Prozent stimmen dem noch eher zu. Trotzdem wird deutlich: Offline leben ist keine Option.

Sicherheitsempfinden der 14- bis 24-Jährigen

Sicherheitsempfinden der 14- bis 24-Jährigen

Ähnlich widersprüchlich verhält es sich mit den Befunden zum Datenmissbrauch: 60 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen glauben, dass ihre persönlichen Daten noch nicht missbraucht wurden. Gleichzeitig sehen jedoch nur 40 Prozent der 14- bis 24-Jährigen die persönlichen Daten im Internet als sicher an. Diesbezüglich zeigen sich auch deutliche Unterschiede zwischen den U25-Internet-Milieus. Souveräne, Pragmatische und Unbekümmerte betrachten ihre persönlichen Daten eher als sicher, während Vertreter der eher „zurückhaltenden“ U25-Internet-Milieus hier größere Unsicherheiten vermuten. Keiner der Verantwortungsbedachten, Vorsichtigen und Verunsicherten glaubt, dass die Daten „sehr sicher“ sind.

Sicherheit persönlicher Daten im Internet

Sicherheit persönlicher Daten im Internet