Vorteile

Internetferne Verunsicherte weisen praktisch keine Beteiligung auf. In nur wenigen Fällen großen persönlichen Interesses oder persönlicher Betroffenheit werden die zahlreichen Vorbehalte gegen das Medium überwunden, um eine aktivere Nutzungsform zu ergreifen – doch es bleibt tatsächlich bei Ausnahmen.

„Wenn ich auf einmal da eine E-Mail bekomme mit einem Namen, den ich nicht kenne, fliegt das Ding, so wie es ist, weg. Mache ich nicht auf. Also müsste man ja vorher schon mal einen Namen kriegen, wer mir so was schickt, dass ich mich dann weiter beteiligen kann. Wenn ich das nicht weiß, ist das Ding erledigt.“

Vorteile einer Beteiligung im Internet sehen die Internetfernen Verunsicherten bestenfalls in einer erleichterten Kommunikation mit Bekannten oder Organisationen. Aufgrund der mangelnden Vertrautheit mit dem Medium und seinen Nutzungsmöglichkeiten sind darüber hinaus kaum Vorteile bekannt oder bewusst.

„Im Übrigen ist das Internet für mich ein unterhaltsames, abwechslungsreiches Medium, das mein Leben durchaus bereichert. Gestern habe ich z.B. mit einem Bekannten im Internet Schach gespielt, das hat Spaß gemacht. Leider lauern auch dabei überall ‚Verführer‘, die ablenken und mich ‚auf ihre Seite ziehen wollen‘, wie Amazon, Partneranzeigen etc. Aber das muss man halt ignorieren.“

Internetferne Verunsicherte nutzen das Internet vor allem passiv, zu Informationszwecken. Die durch das Internet hier eröffneten Möglichkeiten werden sehr geschätzt.

„Man kommt an mehr Informationen dran, das ist klar, als früher, durch das Internet, gar keine Frage.“

„Gerade das Lernen ist für mich der primäre Nutzen des Internets. Eben, wie schon einmal zuvor erwähnt, nach Fakten ausgerichtet, kein ‚Kaffeeklatsch‘. Das mit dem Helfen ist so eine Sache, eben wie mit dem Spenden: An wen geht es? Ist es zielgerichtet und vor allem von Nutzen?“